UNIKIMS GmbH

Wie gelingt das Masterstudium neben dem Beruf?
Studierende berichten aus ihrer Erfahrung mit dem berufsbegleitenden, universitären Masterstudium

Ein weiterbildendes Masterstudium neben dem Beruf kann herausfordernd sein. Deshalb haben wir unsere Programme speziell auf die Bedürfnisse von Berufstätigen abgestimmt, um ihnen eine optimale Verzahnung von Wissenschaft und Praxis sowie Studium, Beruf und Privatleben zu ermöglichen. Weitere Informationen unter ...

Kassel (ots) - "Das Studium an der UNIKIMS, der Management School der Universität Kassel, ist offenkundig attraktiv, und die Studierenden absolvieren die berufsbegleitenden und universitären Masterstudiengänge mit Erfolg", folgert Dr. Jochen Dittmar, Geschäftsführer der UNIKIMS, aus den Worten der Absolventen und verweist auf die Fakten. Die Zahl der Studierenden in den neun Masterstudiengängen aus den Ingenieur-, Wirtschafts- und Humanwissenschaften hat sich von 500 in 2015 auf über 900 im Jahr 2018 fast verdoppelt, indes die Abschlussquote mit 90 Prozent überdurchschnittlich hoch ist. Das Masterstudium im General Management an der UNIKIMS war zum Beispiel für René Trinder "absolut klasse". Die Inhalte des berufsbegleitenden Studiums, "die ich am Wochenende erlernt hatte, konnte ich gleich am nächsten Montag in den Beruf übertragen", sagt der Head of Sales Management Basic Care im Weltunternehmen B. Braun Melsungen AG, und häufig folgte dem Studienabschluss der nächste Karriereschritt wie für Matthias Bohn, Absolvent im MBA General Management. Nach dem Masterabschluss stieg Bohn im Unternehmen auf. "Mit Hilfe der UNIKIMS habe ich meinen Beruf entdeckt", sagt Marianne Dittrich, die den berufsbegleitenden Masterstudiengang in Organisationberatung, Coaching und Supervision abgeschlossen sowie ein Psychologiestudium absolviert hat.

"Wir fragen unsere Studierenden: Wie gelingt ein erfolgreiches Masterstudium?"

Über diese Erfolge, erläutert Dr. Dittmar, "freuen wir uns selbstverständlich, und wir fragen uns und unsere Studierenden: Wie gelingt ein erfolgreiches Masterstudium neben dem Beruf?". Die UNIKIMS lasse nicht nur in jedem Semester die Studierenden das Lehrangebot in einer Evaluation bewerten. Seit geraumer Zeit befrage sie auch einzelne Studierende, nach ihren Gründen für die Wahl der UNIKIMS sowie nach den Erfahrungen im und mit dem Studium und lässt die Studierenden berichten, wie sie sich im berufsbegleitenden Masterstudium organisieren, damit es ein Erfolg wird." Die Ergebnisse dieser Recherchen veröffentlicht die UNIKIMS auf Ihrer Website unter "Absolventenstimmen".

Zu allererst, sagt Dr. Dittmar, treffen unsere Studienangebote das Interesse der Studierenden, "sonst schrieben sich weder Studierende ein, noch würden sie die Studiengänge weiterempfehlen. Aber alle Studierenden, die wir dazu in der Abschlussevaluation und im journalistisch geführten Interview befragen, geben an, dass sie den von ihnen gewählten Studiengang weiterempfehlen."

"Wir entscheiden uns für ein universitäres Studium mit universitären Anforderungen"

Ein weiterer, häufig genannter Grund, der aus Sicht der Studierenden für die UNIKIMS spricht, ist nach Dr. Dittmars Auswertung der Absolventenstimmen die Tatsache, dass die Masterstudiengänge von der Universität Kassel angeboten werden: "Wir entscheiden uns für ein universitäres Studium. Das ist etwas anderes als der Abschluss an einer Berufsakademie oder einer früheren Fachhochschule", laute eine Antwort, die die Studierenden sehr häufig geben, denn sie spürten es auch an den universitären Anforderungen, wenn sie zum Beispiel ihre Themen - mit allen Risiken der Fehleinschätzung der damit verbundenen Herausforderung - frei wählen müssen und keinem verschulten Lehrpfad folgen. "Die Hochschule in Kassel ist eine Universität und nicht ,nur' eine Fachhochschule. Das merkt man auch an den Dozenten und Professoren. Und das Studium in Kassel berechtigt zur Promotion. Es klingt einfach besser, wenn man sagt, dass man von einer Uni kommt", sagt Alexander Mittwoch, Absolvent im MBA General Management.

"Wenige und konzentrierte Präsenzphasen sparen Zeit und Aufwand"

Ebenso spreche für die UNIKIMS ihr Konzept, das Präsenzstudium auf wenige Präsenzphasen zu verdichten. "Unsere Studierenden wollen und können nicht für Blockseminare wochenweise ihren Arbeitsplatz verlassen. Wir kommen ihnen mit unserer Organisation entgegen. Die Präsenzphasen werden ergänzt um Lehr- und Lernangebote auf dem Online-Campus sowie das Selbststudium. Das schätzen die Studierenden", sagt Dr. Dittmar. Das Studienangebot der UNIKIMS erscheint Henning Wortmann, Ingenieur und Master of Science Industrielles Produktionsmanagement "ideal, denn wenn Präsenzphasen waren, konnte ich mich von Freitag bis Sonntag voll auf die Vorlesung konzentrieren, und ich hatte keine Probleme, das Studium an der UNIKIMS mit den zahlreichen Dienstreisen zu verbinden, denn ich war doch ein Drittel des Jahres im Ausland." Die Maschinenbauingenieurin Andrea Schröder von der Üstra, der Überlandwerke und Straßenbahnen Hannover AG, verglich zwei ähnliche Studiengänge, bevor sie sich für den Masterstudiengang ÖPNV und Mobilität in Kassel entschied. In Braunschweig gab es ein Angebot, das ihr ähnlich dem in Kassel erschien, und beide Städte liegen - gemessen in Reisezeit - ähnlich nah bei Hannover. Der Studiengang in Braunschweig wurde in Vollzeit angeboten, so dass Andrea Schröder nur nachmittags die Vorlesungen hätte besuchen können, jener in Kassel aber in einer Kombination aus Selbststudium, Online-Campus und Präsenzphasen an Wochenenden. Aus dem eigenen, vorhergehenden Bachelor-Studium wusste Andrea Schröder, dass die Bündelung in den Präsenzphasen am Wochenende die bessere Variante für sie war, "denn alle Abende von 18 bis 22 Uhr mit Lernen zuzubringen nach einem Arbeitstag, das ist auch schwer durchzuhalten".

Das Studienangebot der UNIKIMS war für Florian Pfeifer, Absolvent Studiengang Master of Public Administration, "unschlagbar für Berufstätige wegen der Online-Vorlesungen durch Dozenten, die universitäres Niveau haben".

"Wer neben dem Beruf studiert, der weiß, was er will"

Selbstverständlich ist ein berufsbegleitendes Studium eine Herausforderung. "Wer sich dafür interessiert, der weiß, was er will", urteilt Dr. Dittmar aus seiner Erfahrung. Es seien Studierende, die schon einen ersten akademischen Abschluss haben und im Berufsleben feststellen, dass sie sich nicht hinreichend qualifiziert fühlen. Ingenieure wollten zum Beispiel häufig ihr betriebswirtschaftliches Wissen ausbauen, um mit dem Controller im eigenen Haus oder mit dem Betriebswirt auf der Kundenseite in deren Sprache diskutieren und die eigenen technischen Lösungen besser vertreten zu können. Studierende wollten mit dem Masterabschluss die Tür zur weiteren Karriere öffnen. "Wer sich bei uns für ein Studium interessiert, will gezielt berufsbegleitend studieren, um seine Karriere im Beruf nicht zu unterbrechen, denn er möchte seine beruflichen Aufgaben weiter erfolgreich erfüllen, und er will oder kann nicht auf Gehalt verzichten", berichtet Dr. Dittmar aus den Gesprächen mit Studierenden und den Studiengangmanagern, die die Studierenden an der UNIKIMS während des Masterstudiums betreuen. Matthias Bohn sagt: "Ich wollte nicht Vollzeit studieren, um keine Zeit in der Berufspraxis und meinen Karrierestatus zu verlieren."

Die Absolventen raten, das umfassende Informationsangebot der UNIKIMS zu nutzen

Wenn die Entscheidung für das berufsbegleitende Studium gefallen sei, sollte der Studierende nicht "blauäugig" an die neue, selbstgestellte Aufgabe herangehen. So urteilten - fast wörtlich - die meisten Studierenden, die Auskunft zur Selbstorganisation im Studium geben. Sie empfehlen, das Informationsangebot der UNIKIMS im Internet zu studieren, die Informationstage in Kassel zu nutzen sowie das Gespräch mit den Studiengangmanagern, anderen Studierenden und Absolventen zu suchen. Ferner raten die Studierenden und Absolventen, sich über den Zeitaufwand für das Studium klar zu werden und diesen mit den Möglichkeiten abzustimmen, die ihnen Beruf, Arbeitgeber, Familie und Freunde lassen.

Das Gespräch mit dem Partner und dem Arbeitgeber ist die Basis des Erfolgs im Studium

Wichtig ist nach aller Erfahrung das Gespräch mit dem Arbeitgeber. Manche Arbeitgeber unterstützen das berufsbegleitende Studium offensiv mit einer Kostenbeteiligung und bei der konkreten Arbeitszeitplanung. Sie haben eine unternehmensinterne Karriereberatung und geben Empfehlungen für bestimmte Studiengänge. Christian Klimsa, Absolvent des Masterstudiengangs General Management und Project Manager im Global Process Engineering der B. Braun Melsungen AG, berichtet von seinem Arbeitgeber. Klimsa hat sein berufsbegleitendes Studium mit dem Direktor und dem Abteilungsleiter abgestimmt: "Die finden das eine Super-Idee für mich. Im Meeting mit dem Talentmanagement von B. Braun wurde mir auch ein anderer Studiengang als Alternative vorgeschlagen, aber ich entschied mich für den, der mir persönlich mehr Qualität versprach."

Andere Arbeitgeber sind defensiver und lehnen das berufsbegleitende Studium vielleicht sogar ab, berichtet Dr. Dittmar, weil sie den Verlust eines gut qualifizierten Mitarbeiters fürchten: "Wir haben in den vielen Jahren, in denen wir uns als UNIKIMS zum Marktführer für berufsbegleitende, universitäre Masterstudiengänge in Deutschland entwickelt haben, die Erfahrung gemacht, dass der Wille zur berufsbegleitenden Qualifizierung auf diesem hohen Niveau meist von den Beschäftigten selbst, also von den Studierenden ausgeht."

Die Kollegen als Partner und Mentoren im berufsbegleitenden Studium

Die Interviews mit den Studierenden, sagt Dr. Dittmar, legten Zeugnis davon ab, dass ein großer Teil der Studierenden nicht nur vom Arbeitgeber, sondern auch von Kollegen oder einem Mentor im Unternehmen voller Hilfsbereitschaft unterstützt wird. Andrea Schröder berichtet: "Ich habe den Vorteil, dass die Üstra mich voll unterstützt. Der Arbeitgeber zahlt mir die Studiengebühr, die Fahrt- und Hotelkosten. Ich werde an Freitagen, wenn die Präsenzphase in Kassel läuft, freigestellt, und meine Kollegen unterstützen mich. Vor Klausuren kann ich frei oder Freizeitausgleich nehmen, um zu lernen. Es ist ganz wichtig, dass die Kollegen mithelfen." Doch die Kollegen können nur helfen, sagt Dr. Dittmar, wenn sich der Studierende auch gegenüber dem Arbeitgeber und den Kollegen erkläre: "Es gibt einzelne Studierende, die wollen den anderen nicht zu früh verraten, dass sie nebenher studieren. Wenn aber keiner weiß, dass ein Mitarbeiter oder Kollege doppelt durch Studium und Beruf belastet ist, kann auch keiner Rücksicht nehmen."

Christian Sander, im berufsbegleitenden Studium Hauptamtlicher Stellvertreter des Bürgermeisters in der niedersächsischen Samtgemeinde Uchte und mit dem Master of Public Administration nunmehr Finanzdezernent der Hochschule Ostwestfalen-Lippe in Lemgo, machte es sich selber nicht ganz einfach, indem er sein berufsbegleitendes Studium nicht an die große Glocke hängte. Erst später, als er sich bewiesen hatte, dass es gut für ihn lief an der UNIKIMS, sprach er offener über seine berufsbegleitende Qualifizierung. Dann sagten alle: "Ach, so ist das!" Aber solange es die Kollegen in der Verwaltung und die Kameraden bei der Feuerwehr nicht wussten, hatten sie auch keinen Anlass, auf Sander wegen seiner doppelten Belastung durch Beruf und Studium Rücksicht zu nehmen.

Familie und Kinder sind kein Hindernis: Im Gegenteil!

Ebenso wichtig wie die Abstimmung am Arbeitsplatz ist die Einbeziehung des Partners, der Familie und der Freunde. "Man braucht einen, der es mit Dir durchzieht", lautet eine immer wieder gehörte Erkenntnis in den Gesprächen mit Studierenden. Vor allem, wenn Kinder in der Familie leben, ist die Abstimmung nötig. Die Familie sei aber keinesfalls ein Hindernis auf dem Weg zum berufsbegleitenden Masterabschluss, im Gegenteil, sagt Dr. Dittmar: "Wohl kein Arbeitgeber verlangt einer Mitarbeiterin/einem Mitarbeiter so viel ab, wie die eigene Familie. Wenn die Kinder zahnen, weinen sie nachts, und die Eltern stehen auf um sie zu trösten. Dennoch müssen sie am nächsten Tag im Beruf leistungsfähig sein. Verantwortung als Eltern in der Familie zu übernehmen, steigert das Organisations- und Leistungsvermögen in aller Regel ungemein, lautet unsere Erfahrung."

Katja Wolter, selbständige Beraterin und Leiterin eines Steinbeis-Instituts, hat sich nach ihrem ersten Studium in Wirtschaftswissenschaften an der UNIKIMS in Organisationsberatung, Supervision und Coaching zum Master qualifiziert: "Nicht nur mit meinem Mann habe ich mich abgestimmt, sondern auch mit unserem Kind und mit meinen Eltern. Denn die müssen mitmachen und sich um ihre Enkeltochter kümmern, wenn ich nicht da bin. Aber das finden beide super: Meine Eltern und mein Kind." Sie kriege ihre Herausforderungen in den Griff. Während andere mutmaßen, die Familie sei ein Hindernis im berufsbegleitenden Studium, sieht Katja Wolter in der Familie den eigentlichen Auslöser einer optimierten Zeitnutzung: "Mit Kindern fängt man an, in anderen Zeitdimensionen zu rechnen. Man priorisiert anders. Die Familie erfordert es, bestimmte Fähigkeiten im Umgang mit sich und der Zeit zu entwickeln. Man ist krass durchorganisiert."

Das Projekt "Hochzeit und Familie"

Einige Studierende verschieben "das Projekt Hochzeit und Familie" allerdings auf die Zeit nach dem Studium, und die meisten bringen Urlaub und Überstunden in die Arbeit für den Masterabschluss ein. Und wieder andere werden während des Studiums schwanger, bringen ihre Kinder zur Welt und schließen - vielleicht nach einer Pause - ihr Masterstudium ab. Nach dem berufsbegleitenden Studium haben sich Finanzdezernent Christian Sander und Janin-Isabell Stute neue Ziele gesteckt. Die Heirat haben sie wegen des Studiums "nach hinten geschoben", sagt Sander. "Aber", fährt seine Partnerin fort, "natürlich plant man die gemeinsame Zukunft weiter, und eine Hochzeit nebenher war nicht drin." Die Familienplanung, sagt Melanie Horster (Master of Public Administration), sei im Studium "kein Thema" gewesen. Aber diese Planung sei eben "mit ein Grund dafür, warum ich so früh studiert habe".

Christian Klimsa (MBA in General Management) ist wiederum durch und durch Projektmanager: "Wenn man das berufsbegleitende Studium nicht geschafft hat, bevor man eine Familie gründet, dann erst, wenn die Kinder älter sind. Denn wenn die Kinder klein sind, ist es wichtig, Zeit mit der Familie zu verbringen. Das ist ein Vorhaben, das ich in den nächsten fünf Jahren planen möchte: Heirat und Familie gründen."

Kein Patentrezept: Die Zeitplanung ist eine Frage der Persönlichkeit

Ob mit oder ohne eigene Familie mit Kindern: Für die Planung des Zeitbudgets gibt es kein Patentrezept, wie Dr. Dittmar mit Blick auf die erfolgreichen Studierenden versichert. Vielleicht, sagt er, könne man zwischen den "Langfrist-Planern" und den "Projektmanagern" unterscheiden. Die einen legen ihre beruflichen und privaten Zeitpläne mit dem Studienplan vorausschauend auf Jahre übereinander und planen jeden Tag feste Arbeitszeiten für das Studium ein. Die anderen haben im Beruf die Erfahrung gemacht, wie es ist, ständig ein paar Projekttöpfe auf dem Feuer zu haben. Kommt ein weiterer hinzu, finden sie auch für den noch einen Platz, auf dem - wenn auch in letzter Sekunde - nichts anbrennt. Henning Wortmann, Maschinenbauingenieur beim Landtechnikhersteller CLAAS International und Absolvent des Masterstudiengangs Industrielles Produktionsmanagement an der UNIKIMS, schlief einfach weniger, wenn es in Beruf und Studium eng wurde: "Eine gute Quelle, zusätzliche Zeit rauszuschlagen, ist die Reduktion von Schlaf. Wenn es sein muss, reichen für eine gewisse Zeit drei bis fünf Stunden am Tag. Dritte wiederum portionieren sich die Anforderung, damit sie immer überschaubar bleibt. Andrea Schröder hat schon ihr Bachelor-Studium in Maschinenbau berufsbegleitend absolviert. Sie bringt Erfahrung in der Selbstorganisation mit: "Ich habe mir von Beginn an Grenzen gesetzt. Ich will alles genau wissen und richtigmachen. Im Bachelor-Studium habe ich deshalb irgendwann nur noch gelernt, hatte keine Zeit für Freunde mehr oder Sport. Dieses Mal habe ich mir Grenzen gesetzt. Ich habe Studium und Arbeit, Freizeit und Freunde ausbalanciert. Das ging besser, und das Master-Studium lief nicht schlechter." Andrea Schröder hat sich die Arbeitszeit für den Masterstudiengang an der UNIKIMS mithin selbst begrenzt. Dann halten die Reserven länger.

Reserven - die braucht man offenbar. Eine Studentin berichtet freimütig von einem "Tiefpunkt", als sie in der dunklen Jahreszeit mit der Hausarbeit zum Projektmanagement nicht weiterkam. Das Scheitern, sagt sie, war sie doch nicht gewohnt! Sie nahm eine kurze Auszeit - und schrieb die Hausarbeit daraufhin zu Ende.

Das berufsbegleitende Studium ist letztlich keine Frage des Geldes

Über das Thema "Geld" machten sich zwar manche Studierende Gedanken, aber letztlich sei es kein Hindernis, folgert Dr. Dittmar aus der Analyse der Evaluationen und Interviews. Er verweist auf die Organisationsberaterin Marianne Dittrich. Zunächst, berichtet Marianne Dittrich, habe sie wegen der Studiengebühren zwar gehadert. Aber dann habe sie sich klargemacht, wie viel eine ihrer Freundinnen, eine Tänzerin, in sich investiert, um in ihrem Beruf gut zu sein. Jede Stunde, die sie ihren Körper trainiere, koste mindestens 45 Euro. Da hat sich Marianne Dittrich gefragt: "Und was investiere ich in mich?" Diese Frage habe ihr Denken verändert. "Die beste Investition ist die Investition in mich selbst und in meine Entwicklung."

"Es ist die Neugier, die Dich ins Ziel zieht!"

Belohnt werden alle Studierenden nach Dr. Dittmars Erfahrung durch die Begegnung mit anderen Studierenden aus dem Beruf. Den "Gruppenmix" unter den Studierenden lobt René Trinder (MBA General Management) als ideal und belebend: Ingenieure aus der Forschung und Entwicklung, Juristen, ein Nanotechnologe und Führungskräfte studierten mit ihm gemeinsam. "Der Austausch untereinander war sehr gut, und es war interessant zu erleben, wie unterschiedlich ein Biologe und ein Betriebswirt ein Problem angehen", sagt der Manager: "Für mich war es sehr bereichernd, eine weitere Perspektive und Denke einzunehmen".

Sie erfahren viel darüber, wie Menschen mit einem anderen beruflichen Hintergrund in ihrem Unternehmen mit seiner spezifischen Kultur an die Probleme herangehen, um sie zu lösen: "Das schildern alle Studierenden als sehr befruchtend. Mit dem berufsbegleitenden Studium an der UNIKIMS bilden sich ständig neue Netzwerke, die später im Beruf wertvoll sind." Die Teilnahme am berufsbegleitenden Masterstudiengang ÖPNV und Mobilität hat sich für Christoph Cremer regelrecht "gelohnt". Er habe persönliche Kontakte zu den Dozenten aus der Praxis und damit tief und weit hinein in die Branche des ÖPNV in Deutschland geknüpft. Professor Dr. Carsten Sommer, der wissenschaftliche Leiter des Studiengangs, habe ihm zum Beispiel die Möglichkeit zur Aufnahme in einen Arbeitskreis der renommierten FGSV, der Forschungsgemeinschaft für Straßen- und Verkehrswesen, ermöglicht. In einem großen Karriereschritt sei er zum Ende des Studiums von einem ÖPNV-Dienstleister, der für Nahverkehrsbetriebe arbeitet, als Teamleiter "Einnahmesicherung und Mobilitätsservice" zur Rhein-Main-Verkehrsverbund Servicegesellschafts mbH nach Frankfurt gewechselt. Dort trage er wesentlich mehr Verantwortung als zuvor.

Dr. Dittmar schließt mit dem Rat eines Absolventen: Man müsse der Inhalte wegen studieren wollen, nicht wegen des Titels, "denn es ist die Neugier, die einen ins Ziel zieht".

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