Abwärmenutzung erhöht Akzeptanz von Rechenzentren
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Abwärmenutzung erhöht Akzeptanz von Rechenzentren
- Die Nutzung von Abwärme ist für Anwohner der entscheidende Hebel zur Steigerung der Akzeptanz von Rechenzentren
- Das Rechenzentrum der Zukunft ist kein Energie-Silo, sondern ein symbiotischer Partner der Stadt
- E.ON White Paper zeigt, wie Rechenzentren zum Partner der kommunalen Wärmeplanung werden
Abwärme als Wärmequelle für Wohngebiete: Das führt bei Anwohnerinnen und Anwohnern zu einer höheren Akzeptanz von Rechenzentren, wie eine repräsentative E.ON Umfrage* bestätigt. Für fast drei von vier Deutschen (72,5%) sind Rechenzentren in der unmittelbaren Nähe zu Wohngebieten attraktiver, wenn ihre Abwärme gezielt für kommunale Wärmenetze nutzbar gemacht wird. Rund 78 Prozent der Befragten befürworten daher eine enge Zusammenarbeit zwischen Rechenzentren, Energieversorgern und Kommunen in der Energie- und Wärmewende.
„Digitale Souveränität und Wettbewerbsfähigkeit im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz zählen heute zu den wichtigsten politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Prioritäten in ganz Europa. Mit einem Dreiklang aus lokaler Energieerzeugung, intelligenter Abwärmenutzung und einem integrierten Energiemanagement beschleunigen wir die Inbetriebnahme neuer Rechenzentrumsprojekte und schaffen gleichzeitig gesellschaftlichen Mehrwert sowie eine spürbare Entlastung des Energiesystems“, sagt Marten Bunnemann, CEO von E.ON Energy Infrastructure Solutions, und ergänzt: „Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zum Aufbau einer resilienten und zukunftsfähigen, digitalen Infrastruktur für Europa.“
Enorme Nachfrage nach digitalen Applikationen erhöht die Bedeutung von Rechenzentren
Europas digitale Souveränität und der wirtschaftliche Wohlstand werden immer stärker von KI-Anwendungen und -Kapazitäten beeinflusst. Die Europäische Kommission plant in ihrem „Aktionsplan für den KI-Kontinent“ eine Verdreifachung der Rechenzentrumskapazität in der EU in den nächsten vier bis sechs Jahren. Rechenkapazitäten für Künstliche Intelligenz, Cloud Computing und datenintensive Anwendungen treiben europaweit den Energiebedarf in die Höhe. Neue regulatorische Vorgaben an Energieeffizienz, Abwärmenutzung und die Dekarbonisierung der Energieinfrastruktur erhöhen zudem die technischen Anforderungen an Rechenzentrumsbetreiber. Die „Time-to-Power“ – also die Zeitspanne von der Planung bis zum Betrieb eines Rechenzentrums – wird damit zur entscheidenden Kennzahl für europäische Rechenzentrumsprojekte.
Wie E.ON Energy Infrastructure Solutions Rechenzentren bei Time-to-Power und Abwärmenutzung unterstützt
Die deutschen Bürger sehen Energieunternehmen daher in der Verantwortung, die Versorgung der digitalen Infrastruktur maßgeblich mitzugestalten. Zwei Drittel der Deutschen (67,3 %) vertrauen auf die Kompetenz von Energieunternehmen, innovative Lösungen für die Energieversorgung der digitalen Infrastruktur wie Rechenzentren zu entwickeln; in Großbritannien ist knapp die Hälfte der Befragten dieser Meinung.
E.ON Energy Infrastructure Solutions – eine Wachstumssparte von E.ON – begleitet Rechenzentren mit integrierten, modularen Lösungen auf dem gesamten Weg zur operativen Inbetriebnahme. Mit lokalen Energieerzeugungslösungen verkürzen Betreiber ihre Time-to-Power und steigern mit Abwärmenutzung die eigene Attraktivität als Partner der Kommunen. Abwärme aus Rechenzentren dient der kommunalen Wärmeplanung als einfache, emissionsfreie Wärmequelle: Statt ungenutzt zu bleiben, kann sie durch eine adäquate Aufbereitung dem regionalen Wärmenetz nutzbar gemacht werden. Rechenzentren werden somit zu aktiven Partnern in der europäischen Energie- und Wärmewende.
„Energy Playbook for Data Centers“: Ein White Paper als Kompass für eine gesamte Branche
Die Umfrage wurde im Rahmen eines neu veröffentlichen White Papers von E.ON zum Thema Rechenzentren und Energiewende durchgeführt (siehe Anhang). Die Publikation verbindet Erkenntnisse über die aktuellen Herausforderungen der europäischen Rechenzentrumsbranche mit konkreten Lösungsansätzen. Dadurch erhalten europäische Rechenzentren einen Einblick, wie die kritische "Time-to-Power" um Jahre verkürzt werden kann – und sie sich gleichzeitig zu anerkannten Partnern der Regionen zu entwickeln, in denen sie aktiv sind.
*) Die Ergebnisse der E.ON Befragung basieren auf einer Umfrage des Marktforschungsinstituts Appinio. Für die Studie wurden jeweils 1.000 Personen in Deutschland und England zur Akzeptanz von Rechenzentren und deren Energieversorgung befragt. Die Ergebnisse sind repräsentativ für Personen im Alter von 18 und 65 Jahren.
Über E.ON Energy Infrastructure Solutions
E.ON Energy Infrastructure Solutions ist europäischer Marktführer für integrierte Energielösungen für Städte und Industrien. Als Wachstumssparte der E.ON Group liefert E.ON Energy Infrastructure Solutions in 14 europäischen Ländern zuverlässige, bezahlbare und nachhaltige Energielösungen. Das Unternehmen verbindet hohe technische Kompetenz mit fundierten Marktkenntnissen, um auf die lokalen Bedürfnisse zugeschnittene Lösungen zu entwickeln. Das Dienstleistungsportfolio umfasst die gesamte Wertschöpfungskette: von der Planung und dem Bau bis hin zum Betrieb und der Optimierung integrierter Ökosysteme für Wärme, Kälte und Strom.
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