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ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss e.V.

Der Wohnungsmarkt braucht einen Bau-Turbo II: Baufertigstellungszahlen gehen weiter runter.

2 Dokumente

22. Mai 2026

Gemeinsame Pressemitteilung

Der Wohnungsmarkt braucht einen Bau-Turbo II

Baufertigstellungszahlen gehen weiter runter. Verbände-Bündnis appelliert an Bundesregierung und fordert sechs Sofort-Maßnahmen

Trotz steigender Baugenehmigungszahlen ist die Situation am Wohnungsmarkt seit Jahren kritisch. Die Fertigstellungszahlen 2025 in Höhe von 206.600 gebauten Wohnungen (ein Minus von 18 Prozent im Vergleich zum Vorjahr) sind ein Beleg dafür, dass der Wohnungsmarkt noch stärker als bisher auf politische Unterstützung angewiesen ist. Nur so können wirtschaftlich tragfähige Rahmenbedingungen zur Realisierung von bezahlbarem Wohnraum etabliert werden. Denn eine Genehmigung führt nicht automatisch zum Bau neuer Wohnungen. Im Gegenteil: Der Auftragsmangel bei den Wohnungsbauunternehmen nimmt zu und damit auch der Mangel an Wohnraum insgesamt.

Ein breites Verbände-Bündnis aus BAUINDUSTRIE, ZIA, bbs, BDA, BDB, BFW, GdW, IVD, VBI, VDIV und vdp und fordert jetzt in einem Appell einen „Bau-Turbo II“ mit folgenden sechs Sofort-Maßnahmen:

1. Ein neuer gesellschaftlicher Konsens für den Wohnungsbau

2. Verlässliche Förderpolitik gewährleisten

3. Steuerliche Rahmenbedingungen verbessern

4. Stabile Finanzierung sicherstellen

5. Einfaches Bauen: Gebäudetyp E muss kommen

6. Mietenregulierung nicht weiter unnötig verschärfen

Mit dem heute veröffentlichten Verbände-Appell möchte das Bündnis auf die zielführenden Maßnahmen im Koalitionsvertrag hinweisen, die aber bis heute noch nicht in die Umsetzung gekommen sind. Stattdessen werden im politischen Diskurs immer neue wohnungsbaupolitische Ideen diskutiert, anstatt sich auf das zu konzentrieren, was zu Beginn der Koalition aus CDU, CSU und SPD vereinbart wurde. Kurz: Das Bündnis ruft die Bundesregierung zu einer klaren Prioritätensetzung und zu entschlossenem Handeln für die Beschleunigung des Wohnungsbaus in Deutschland auf. Die unterzeichnenden Verbände fordern die Bundesregierung deshalb dazu auf, die genannten Maßnahmen schnellstmöglich und konsequent umzusetzen. Nur so kann der seit über fünf Jahren andauernden Krise am Wohnungsmarkt endlich ein Ende gesetzt werden.

Dies ist die Bundesregierung nicht nur den Bürgerinnen und Bürger schuldig, die in den Ballungszentren dringend nach bezahlbarem Wohnraum suchen, sondern auch einer Bau- und Immobilienbranche, die trotz vieler Jahre der Rezession ihre Mitarbeitenden gehalten haben und einen enormen Beitrag für die Konjunktur in unserem Land leisten. Das Bündnis bekräftigt abschließend sein Angebot an die Bundesbauministerin, in einen intensiven Arbeits- und Umsetzungsdialog abseits der etablierten Runden zu treten.

Trotz steigender Baugenehmigungszahlen ist die Situation am Wohnungsmarkt seit Jahren kritisch. Die Fertigstellungszahlen 2025 in Höhe von 206.600 gebauten Wohnungen (ein Minus von 18 Prozent im Vergleich zum Vorjahr) sind ein Beleg dafür, dass der Wohnungsmarkt noch stärker als bisher auf politische Unterstützung angewiesen ist. Nur so können wirtschaftlich tragfähige Rahmenbedingungen zur Realisierung von bezahlbarem Wohnraum etabliert werden. Denn eine Genehmigung führt nicht automatisch zum Bau neuer Wohnungen. Im Gegenteil: Der Auftragsmangel bei den Wohnungsbauunternehmen nimmt zu und damit auch der Mangel an Wohnraum insgesamt.

Ein breites Verbände-Bündnis aus BAUINDUSTRIE, ZIA, bbs, BDA, BDB, BFW, GdW, IVD, VBI, VDIV und vdp und fordert jetzt in einem Appell einen „Bau-Turbo II“ mit folgenden sechs Sofort-Maßnahmen:

1. Ein neuer gesellschaftlicher Konsens für den Wohnungsbau

2. Verlässliche Förderpolitik gewährleisten

3. Steuerliche Rahmenbedingungen verbessern

4. Stabile Finanzierung sicherstellen

5. Einfaches Bauen: Gebäudetyp E muss kommen

6. Mietenregulierung nicht weiter unnötig verschärfen

Mit dem heute veröffentlichten Verbände-Appell möchte das Bündnis auf die zielführenden Maßnahmen im Koalitionsvertrag hinweisen, die aber bis heute noch nicht in die Umsetzung gekommen sind. Stattdessen werden im politischen Diskurs immer neue wohnungsbaupolitische Ideen diskutiert, anstatt sich auf das zu konzentrieren, was zu Beginn der Koalition aus CDU, CSU und SPD vereinbart wurde. Kurz: Das Bündnis ruft die Bundesregierung zu einer klaren Prioritätensetzung und zu entschlossenem Handeln für die Beschleunigung des Wohnungsbaus in Deutschland auf. Die unterzeichnenden Verbände fordern die Bundesregierung deshalb dazu auf, die genannten Maßnahmen schnellstmöglich und konsequent umzusetzen. Nur so kann der seit über fünf Jahren andauernden Krise am Wohnungsmarkt endlich ein Ende gesetzt werden.

Dies ist die Bundesregierung nicht nur den Bürgerinnen und Bürger schuldig, die in den Ballungszentren dringend nach bezahlbarem Wohnraum suchen, sondern auch einer Bau- und Immobilienbranche, die trotz vieler Jahre der Rezession ihre Mitarbeitenden gehalten haben und einen enormen Beitrag für die Konjunktur in unserem Land leisten. Das Bündnis bekräftigt abschließend sein Angebot an die Bundesbauministerin, in einen intensiven Arbeits- und Umsetzungsdialog abseits der etablierten Runden zu treten.

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Der ZIA
Der Zentrale Immobilien Ausschuss e.V. (ZIA) ist der Spitzenverband der Immobilienwirtschaft. Er spricht durch seine Mitglieder, darunter mehr als 30 Verbände, für rund 37.000 Unternehmen der Branche entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Der ZIA gibt der Immobilienwirtschaft in ihrer ganzen Vielfalt eine umfassende und einheitliche Interessenvertretung, die ihrer Bedeutung für die Volkswirtschaft entspricht. Als Unternehmer- und Verbändeverband verleiht er der gesamten Immobilienwirtschaft eine Stimme auf nationaler und europäischer Ebene mit Präsenz in Brüssel – sowie im Bundesverband der deutschen Industrie (BDI). Präsidentin des Verbandes ist Iris Schöberl.
Kontakt:
ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss e.V.
Sandra Kühberger
Leipziger Platz 9
10117 Berlin
Tel.: 030 / 20 21 585 – 17
E-Mail:  sandra.kuehberger@zia-deutschland.de 
Internet:  www.zia-deutschland.de
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