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Mitteldeutsche Zeitung

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  • 18.12.2018 – 19:00

    Mitteldeutsche Zeitung: zu CO2-Grenzen

    Halle (ots) - Es geht um beides, das zusammengehört: Also auch um Marktanteile und Verkaufserfolge in einer Welt, die sich mehr und mehr bewusst wird, dass Klimaschutz kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit ist. Doch dazu braucht man keine isolierten Lösungen in einzelnen Bereichen, sondern übergreifende Entwürfe. Autos müssen CO2 frei werden. Ein generelles Limit von Tempo 120 auf Autobahnen, wie es die Deutsche ...

  • 18.12.2018 – 18:59

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Organspende

    Halle (ots) - Der Vorstoß einer Parlamentariergruppe, die Menschen alle zehn Jahre bei der Verlängerung des Personalausweises nach ihrer Einstellung zur Organspende zu befragen und diese auch zu dokumentieren, ist ein Schritt in die richtige Richtung. Zu klären wäre aber, auf welchem Weg ihre Aufklärung erfolgen soll. Ob die Meldeämter dafür die richtige Stelle sind, ist anzuzweifeln. Doch dafür lassen sich ...

  • 18.12.2018 – 18:58

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Beseitigung von Zigarettenkippen

    Halle (ots) - Die Kampfansage von Umweltministerin Svenja Schulz (SPD) an die Tabak-Industrie ist durchaus maßvoll. Sie will, dass sich die Konzerne künftig finanziell an der Entsorgung von Zigarettenfiltern beteiligen. Ihr Vorstoß zielt in die richtige Richtung. Denn Zigaretten auf dem Boden sind mehr als ein ästhetisches Problem. Über sie geraten schädliche Chemikalien in die Umwelt. Und sie sind weltweit ...

  • 17.12.2018 – 19:02

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Ungarn

    Halle (ots) - 400 Überstunden im Jahr sollen ungarische Arbeitnehmer künftig leisten müssen, wenn es der Arbeitgeber so will. Zieht man Wochenenden und Urlaubszeiten ab, sind das fast zwei Überstunden pro Tag - ein mehr als großzügiges Weihnachtsgeschenk für die Unternehmen im Land. Die Menschen indes merken an solchen Entscheidungen, dass Orbans restriktive Migrationspolitik Wirkung zeigt: Es mangelt dramatisch an Arbeitskräften. Sie merken auch, dass man von ...

  • 17.12.2018 – 19:00

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Merz

    Halle (ots) - Einen Ministerjob im Kabinett Merkel wird es voraussichtlich nicht geben, weil einerseits Merkel kein Interesse an einer Kabinettsumbildung und an einem Minister Merz hat und andererseits Merz Begeisterung für Unterordnung sich in engen Grenzen hält. Da bleibt nicht mehr viel außer eine Art Beraterposten für die CDU. Kramp-Karrenbauer hat kaum eine andere Wahl. Sie ist zwar die Chefin, aber ohne einen ansatzweise offiziellen Titel für ihren Star werden ...

  • 17.12.2018 – 18:57

    Mitteldeutsche Zeitung: zu rechtem Gedankengut unter Polizisten

    Halle (ots) - Polizisten sind in ihrem Dienst regelmäßig mit Randgruppen konfrontiert, unter denen sich nicht selten Migranten befinden. Werden diese Erfahrungen nicht aufgearbeitet, können sie in Ressentiments münden. Ordnungshüter werden zudem von Linken eher feindselig betrachtet. Eine Folge: Viele Polizisten fühlen sich auf der "rechten Seite" eher angenommen. Ein bedenklicher Trend. Was also kann man tun? Die ...

  • 14.12.2018 – 18:52

    Mitteldeutsche Zeitung: zum Brexit

    Halle (ots) - Die EU beharrt darauf, einen einmal ausgehandelten Vertrag nicht mehr anfassen zu können. Aber auf der Insel sieht man das anders. Bevor also das Chaos bei den Briten nach Kontinentaleuropa überschwappt, sollte die EU reagieren. Sie könnte den Briten ja anbieten, das Austrittsdatum nach hinten zu verschieben. Das wäre die Fortsetzung des Dramas, aber besser als ein ungeordneter Brexit. Pressekontakt: Mitteldeutsche Zeitung Hartmut Augustin Telefon: 0345 565 ...

  • 14.12.2018 – 18:50

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Flüchtlingen und Arbeitsmarkt

    Halle (ots) - Integration ist aber kein Selbstläufer, sondern harte Arbeit für alle Beteiligten, immer verbunden mit der Gefahr des Scheiterns. Inzwischen gibt es auch Geschichten von Lehrlingen, die nicht am Ball bleiben, ihre Ausbildung abbrechen, sobald es schwierig wird. Geschichten von Überforderung und von durchaus wohlwollenden Arbeitgebern, die über mangelnde Zuverlässigkeit und Disziplin ihrer neuen ...

  • 13.12.2018 – 18:50

    Mitteldeutsche Zeitung: zum Brexit

    Halle (ots) - Unter den gegebenen Umständen ist der ausgehandelte Deal der beste, den es geben kann - für beide Seiten. Er darf nicht wieder aufgeschnürt werden. Übrigens müsste das auch im Interesse Londons sein. Denn wer die Verhandlungsuhr noch einmal auf Anfang stellen will, muss wissen, dass nicht nur Großbritannien, sondern auch die Europäer neue Forderungen erheben würden. Das beginnt beim Status von Gibraltar und geht weiter bis zu den Fischerei-Rechten. ...

  • 13.12.2018 – 18:48

    Mitteldeutsche Zeitung: zum islamischen Terror

    Halle (ots) - Grundsätzlich bleibt es dabei, dass Chekatt und Amri ebenso hochkriminelle wie verkrachte Existenzen sind oder waren, die in den Islamismus abdrifteten, weil der ihrer randständigen Existenz einen höheren Sinn zu geben schien, wenngleich die Anschläge nur eines waren: niederträchtig. Andererseits sind die Parallelen zwischen den Taten verblüffend. Womöglich waren beide keine Einzeltäter. Und ...

  • 12.12.2018 – 17:54

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Freihandelsabkommen EU-Japan

    Halle (ots) - Tatsächlich haben sich hier zwei ökonomische Riesen zusammengefunden, die auch politisch eine Allianz eingehen - für Menschenrechte, für die Krisenbewältigung in aller Welt. Erst das macht den Vertrag zu einem Signal in einer Zeit, in der die USA, die lange eine globale Führungsrolle beanspruchten, sich auf sich selbst zurückziehen. Europa und Japan machen sich selbstständig. Das ist ein gutes ...

  • 12.12.2018 – 17:49

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Lehrermangel/Privatschulen

    Halle (ots) - Die Einstellungsoffensive des Landes hat freilich den Nachteil, dass die freien Schulen in die Defensive geraten. Vor allem die kleinen können beim Gehalt nicht mithalten, und die Verbeamtung gibt es ohnehin nur beim Staat. Wie also ist der Wettbewerb zwischen beiden Systemen wieder ins Lot zu bekommen? Ein wichtiges Instrument zur Lösung des Problems ist bereits bestellt, aber noch nicht geliefert. Ende ...

  • 12.12.2018 – 17:47

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Anschlag Straßburg

    Halle (ots) - Die erste Schlussfolgerung lautet: Die Terrorgefahr lässt sich zwar begrenzen. Aber sie lässt sich nicht ausschalten. So sieht der Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz zwar aus wie ein Hochsicherheitstrakt. Doch dass jemand kommt und einfach um sich schießt, das können Beton und Stahl nicht verhindern. Umso mehr gilt es, solch "einsame Wölfe" wie Anis Amri und den Straßburger Täter ins Visier ...

  • 11.12.2018 – 18:31

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Brexit

    Halle (ots) - Theresa May müsste eigentlich wissen, was ihr blüht. Vor fast genau drei Monaten hatte die britische Premierministerin beim EU-Gipfel in Salzburg erleben müssen, wie es sich anfühlt, wenn man von der Union Zugeständnisse fordert. Die Amtskollegen hörten der Vertreterin des Vereinigten Königreiches zwar zu, ließen sie aber dann einfach stehen. Genau das dürfte ihr am Donnerstag wieder blühen. Pressekontakt: Mitteldeutsche Zeitung Hartmut Augustin ...

  • 11.12.2018 – 18:29

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Stasi-Debatte/Schädlich

    Halle (ots) - Was freilich oft übersehen wird: Die Stasi war keine autonome Organisation, sondern handelte als Instrument der SED. "Schild und Schwert der Partei" wurde sie stolz genannt. Davon wollten die Genossen hernach nicht mehr so gern reden. Und am Ende sind es, wie auch im Falle der Mauerschützen, die letzten Glieder in der Verantwortungskette gewesen, denen es oblag, die schmutzige "Arbeit" zu erledigen. ...

  • 10.12.2018 – 18:46

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Bahn

    Halle (ots) - Die EVG treibt mit ihrem Know-how den Bahnvorstand vor sich her. Der wird schnell den Forderungen der Eisenbahner nachkommen. Das ist gut so - in mehrfacher Hinsicht. Viele Eisenbahner arbeiten am Rande des Zumutbaren. Riesige Überstundenberge haben sich aufgetürmt. Es wird für die EVG-Mitglieder und auch für die Kollegen der Lokführergewerkschaft GDL deutliche Gehaltserhöhungen geben. Das macht die Jobs beim Staatskonzern Bahn zumindest ein bisschen ...

  • 10.12.2018 – 18:44

    Mitteldeutsche Zeitung: zum Migrationspakt

    Halle (ots) - Die Flüchtlingskrise 2015, in deren Verlauf Hunderttausende aus den kriegs- und armutsgeplagten Regionen des Nahen und Mittleren Ostens Zuflucht in Europa suchten, hätte durch ein Frühwarnsystem verhindert werden können. In den Lagern des Libanons, Jordaniens und der Türkei herrschte Hunger. Doch den Vereinten Nationen stand nicht die Infrastruktur zur Verfügung, um Geld und Hilfe zu mobilisieren. ...

  • 10.12.2018 – 18:43

    Mitteldeutsche Zeitung: zum Brexit

    Halle (ots) - Nun ist wenig wahrscheinlich, dass das britische Parlament tatsächlich den Brexit zurücknehmen wird. Aber die britische Premierministerin Theresa May hat nun ein gewaltiges innenpolitisches Druckmittel in die Hand bekommen. Auch wenn die Abstimmung im Unterhaus über den Austrittsvertrag verschoben ist, kann May mit Rückendeckung aus Luxemburg erklären: Entweder es gibt den Deal, so wie er ausgehandelt ist, oder keinen Brexit. Das könnte selbst ...

  • 10.12.2018 – 02:00

    Mitteldeutsche Zeitung: Bürgerschaftliches Engagement/ Alte Stiftungen leben wieder auf

    Halle (ots) - Halle. Sachsen-Anhalt erweckt vergessene Stiftungen, die teils noch aus dem Mittelalter stammen, zu neuem Leben. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Montag-Ausgabe). Experten des Landesverwaltungsamts wälzen dafür jahrhundertealte Testamente, Urkunden und Bücher. So will Sachsen-Anhalt die einst blühende Stiftungslandschaft ...

  • 09.12.2018 – 18:16

    Mitteldeutsche Zeitung: MZ-Kommentar zur CDU

    Halle (ots) - Es war absehbar, dass Kramp-Karrenbauer mit der Wahl ihres Generalsekretärs ein Zeichen der Einbindung in dieses Lager sendet. Dass sich jedoch die Enttäuschten mit dem 33-jährigen besänftigen lassen, muss man bezweifeln. Den die schwächlichen 62,8 Prozent, die er erhielt, lassen sich nicht bloß mit Frustabbau erklären. Eher kündet das Wahlergebnis von Zweifeln: Die Kritiker bezweifeln, dass Ziemiak ...

  • 09.12.2018 – 18:15

    Mitteldeutsche Zeitung: MZ-Kommentar zu Stiftungen

    Halle (ots) - Es ist eine verdienstvolle Puzzlearbeit: Sachsen-Anhalt erforscht seit Jahren das Schicksal historischer, vergessener Stiftungen und haucht vielen von ihnen neues Leben ein. Die Diktaturen des 20. Jahrhunderts hatten diese Kultur des Bürgerengagements schon fast beerdigt - dabei gab es hierzulande über Jahrhunderte eine reiche Stiftungslandschaft. Ein starkes Stiftungswesen - wie es in den USA, aber auch ...

  • 09.12.2018 – 18:15

    Mitteldeutsche Zeitung: MZ-Kommentar zur Bahn

    Halle (ots) - Das eigentlich Tragische am großen und kleinen Ärger ist: Zwischen Verzögerungen im Betriebsablauf, Signalstörungen und Weichenschäden verspielt ein Verkehrsmittel seine Zukunft. Dabei ist die Bahn bei Verkehrsplanern das Rückgrat des modularen Verkehrs in der Sharing-Gesellschaft. Dafür aber müssten Bund und Bahn-Vorstand endlich an einem Strang ziehen würden. Sonst wächst der Bahn-Ärger weiter. ...

  • 08.12.2018 – 02:00

    Mitteldeutsche Zeitung: Bahnverkehr/ Neue ICE-Trasse ist nicht ausgelastet

    Halle (ots) - Halle. Ein Jahr nach der Eröffnung der Schnelltrasse der Bahn von München nach Berlin fällt die Bilanz gemischt aus. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Sonnabend-Ausgabe). Einerseits nutzten mit 4,4 Millionen Reisenden doppelt so viele Menschen die Verbindung wie ein Jahr zuvor. Andererseits könnten deutlich mehr Züge auf ...

  • 07.12.2018 – 18:43

    Mitteldeutsche Zeitung: zu e-evidence

    Halle (ots) - Die Vorstellung, dass deutsche Internet-Unternehmen am Ende mangels staatlicher Mitwirkungsmöglichkeiten an der Verfolgung politischer Oppositioneller beteiligt sein könnten, die nach deutschem Recht gar nicht strafbar ist, wäre abenteuerlich. Nein, diese Verordnung muss nachgebessert werden. Wie bisher sollte ein Richter den "Einbruch" in die Privatsphäre eines Verdächtigen genehmigen. Dieses Verfahren ...

  • 07.12.2018 – 18:40

    Mitteldeutsche Zeitung: zur CDU

    Halle (ots) - Es wird wahrscheinlich nicht sehr lange dauern und die ersten ostdeutschen Politiker trauern der Ära Merkel nach. Denn: Soviel Osten wie mit der Frau aus der Uckermark wird es in der Politik nicht noch einmal geben. In der CDU werden nun diejenigen Oberwasser bekommen, die meinen, der Osten hat schon (zu) viele Milliarden erhalten und ist dann auch noch undankbar. Am 9. November 2019 jährt sich zum 30. Mal der Tag des Mauerfalls. Der Spalt zwischen Ost und ...