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22.12.2019 – 08:36

Polizei Düren

POL-DN: Drogen im Blut: Vier junge Männer aus dem Verkehr gezogen

Düren/Vettweiß/Kreuzau (ots)

Alleine am Samstag hat die Polizei gegen vier Autofahrer weitreichende strafprozessuale Maßnahmen veranlasst, weil sie sich offenbar trotz Konsum von Betäubungsmitteln oder Alkohol ans Steuer gesetzt hatten.

Mit stark geröteten Bindehäuten und einer auffallend beeinträchtigten Pupillenadaption wurde kurz nach 02:00 Uhr ein 26-Jähriger aus Düren auf der Kölner Landstraße gestoppt. Die körperlichen Anzeichen waren derart deutlich, dass dem Mann unmittelbar auf der Wache Blut durch einen hinzu gerufenen Arzt zu Beweiszwecken entnommen wurde.

Um 14:40 Uhr war es auf der Maubacher Straße in Hürtgenwald-Straß ein 24 Jahre alter Heimbacher, dessen körperliche Ausfallerscheinungen gegenüber den feststellenden Polizeibeamten wie beim Delinquenten zuvor unübersehbar waren. Zudem zitterte er sehr stark. Da gab es nichts mehr schönzureden; eine Blutentnahme war fällig.

Gegen 19:45 Uhr machte eine Streifenwagenbesatzung in der Vettweißer Ortslage Froitzheim beweiserhebliche Feststellungen bei der Kontrolle eines 26-jährigen Autofahrers aus Aachen. Der hatte offensichtlich mit 0,66 Promille in der Atemluft zu viel Alkohol intus. Gleiches Recht für alle: auch ihm wurde auf der Polizeiwache Blut entnommen.

Freimütig räumte gegen 22:45 Uhr ein 19-Jähriger aus Kreuzau seinen vorhergehenden Cannabis-Konsum ein, nachdem er im Dürener Stadtteil Gürzenich auf der Derichsweilerstraße angehalten worden war. Seine Blutprobe wird jetzt ebenfalls zu Beweiszwecken auf relevante Substanzen ausgewertet.

Gegen alle Betroffenen wurden Anzeigen gefertigt. Neben den Kosten des Verfahrens und zu erwartenden Sanktionen dürfte im weiteren Verfahren auch eine Überprüfung der grundsätzlichen Geeignetheit zum Führen von Kraftfahrzeugen Probleme bereiten.

Fahrer, die sich mit Drogen und/oder Alkohol rücksichtslos ans Steuer setzen, riskieren aber nicht nur ihren Führerschein, sondern auch das Leben und die Gesundheit anderer.

Rückfragen bitte an:

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Telefon: 02421 949-1100
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