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Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf

BPOLI LUD: 17 Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz, 12.300 Euro beschlagnahmte Arbeitsentgelte

Görlitz (ots)

Die Feststellung von 17 unerlaubt eingereisten Personen, dazu die Einziehung von 12.300 EUR verbotener Arbeitsentgelte und 1.200 EUR an erhobener Sicherheitsleistung für eingeleitete Strafverfahren - dies ist das Ergebnis der Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf vom vergangenen Wochenende (22./23. Juni 2019)

Die Fahnder stellten insgesamt 17 Personen fest, welche sich unerlaubt im Bundesgebiet aufhielten. In 12 Fällen erhärtete sich der Verdacht der unerlaubten Erwerbstätigkeit ohne die erforderliche behördliche Erlaubnis.

So konnte beispielsweise ermittelt werden, dass drei Ukrainer (33, 39, 45), unter zu Hilfenahme verfälschter Entsendungsverträge versuchten ihre unerlaubte Arbeitsaufnahme zu "legalisieren". In der Vernehmung gaben sie an, bereits seit einem Monat illegal für eine Firma in Dresden gearbeitet zu haben.

Ebenfalls drei Ukrainer (23, 35, 51) gingen in Niedersachsen einer Erwerbstätigkeit nach, die nicht erlaubt war. Hier wurde bei dem 51-Järigen ein Arbeitsentgelt in Höhe von 200,00 EUR eingezogen.

Nach getaner (Schwarz)Arbeit sind einem 46-Jährigen 1.600 Euro, einem 43-Jährigen 2.000 Euro, einem 38-Jährigen 5.400 Euro und einem 36-Jährigen 1.800 Euro abgenommen worden. Bei dem beschlagnahmten Geld handelte es sich ebenfalls um illegal erlangten Arbeitslohn. Die vier Männer hatten in Iserlohn auf dem Bau gearbeitet.

Einem 42- jährigen Ukrainer konnte ebenfalls eine unerlaubte Arbeitsaufnahme nachgewiesen werden. Er hatte über einen längeren Zeitraum in Mannheim, Bonn und Gießen gearbeitet. Auch in diesem Fall wurde der Lohn in Höhe von 1500 Euro beschlagnahmt. Für das eingeleitete Strafverfahren wurde darüber hinaus eine Sicherheitsleistung in Höhe von 700,00 EUR einbehalten.

Die mutmaßlichen Haushaltshilfen, Pflegekräfte und Bauarbeiter sind in beiden Fahrtrichtungen entlang der BAB 4 zwischen Kodersdorf und dem Rastplatz An der Neiße angetroffen worden.

Fünf Personen (36, 44, 49, 55, 59) wurden bereits am Wochenende nach Polen zurückgeschoben. In allen anderen Fällen erfolgt die Entscheidung über die aufenthaltsbeendenden Maßnahmen durch die zuständige Ausländerbehörde Görlitz am heutigen Tag.

In der Regel werden derartige Verstöße mit einer zweijährigen Wiedereinreisesperre geahndet.

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf
Pressesprecher
Ralf Zumbrägel
Telefon: 0 35 81 - 3 62 67 21
E-Mail: bpoli.ludwigsdorf.presse@polizei.bund.de
Twitter: @bpol_pir
www.bundespolizei.de

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