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09.08.2019 – 10:45

Bundespolizeiinspektion Kiel

BPOL-KI: Plön: Baum legte Bahnverkehr lahm
Jugendliche im Gleis

Kiel (ots)

Erst war die Bahnstrecke Lübeck-Kiel für eine Stunde gesperrt, Abends waren auch noch Jugendliche im Gleis.

Donnerstagabend, 08.08.2019, kurz nach 18.00 Uhr, erhielt die Bundespolizei die Information, dass ein Regionalexpress auf der Fahrt von Kiel nach Lübeck in Plön gegen einen im Gleisbereich liegenden Baum gefahren sei. Fahrgäste seien nicht verletzt, der Zug fahrbereit. Die Bundespolizei veranlasste sofort die Sperrung der Strecke, es kam zu zahlreichen Verspätungen. Vor Ort trafen Feuerwehr sowie Streifen von Landes- und Bundespolizei ein. Die Feuerwehr zersägte den Baum, der wohl durch den Starkregen den Halt verloren hatte. Nach einer guten Dreiviertelstunde war das Hindernis beseitigt, die Strecke konnte freigegeben werden und der Regionalexpress konnte seine Reise fortsetzen.

Gut 3 Stunden später, gegen 23.30 Uhr war ein Bundespolizist gerade auf dem Heimweg in Plön unterwegs. Höhe Bahnübergang Ascheberger Str. sah er zwei Jugendliche, die sich im Gleisbereich aufhielten. Der Beamte versetzte sich sofort "in den Dienst", wies die beiden Jugendlichen an, sich sofort aus den Gleisen zu entfernen und informierte telefonisch die Leitstelle in Kiel. Er zitierte die beiden Jungen, 15 bzw. 16 Jahre alt zu sich, fragte wo sie wohnen und was sie im Gleisbereich - noch dazu um diese Uhrzeit - zu suchen hätten. Die Beiden gaben an, von dem in der Nähe liegenden Campingplatz zu kommen. Sie erhielten von dem Bundespolizisten eine gehörige Standpauke hinsichtlich der Gefahren an Bahnanlagen und wurden nochmals eindringlich belehrt. Anschließend entließ er die Beiden und beobachtete noch, dass sie mit "bedröppelten Gesichtern" und hängenden Schultern Richtung Campingplatz trotteten.

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeiinspektion Kiel
Pressesprecher
Gerhard Stelke
Telefon: 0431 98 071 119
mobil : 0171 24 72 898
E-Mail: gerhard.stelke@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de
Twitter: @bpol_kueste

Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt nimmt als Bundesbehörde ihre
Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie in Nord-
und Ostsee und anlassbezogen darüber hinaus wahr.


Dazu sind ihr als operative Dienststellen die
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Rostock und eine Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit
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Holstein, Warnemünde und Cuxhaven verfügt sie als einzige
Bundespolizeidirektion über eine maritime Einsatzkomponente
"Bundespolizei See", um die Seegrenze in der Nord- und Ostsee
(Schengen-Außengrenze) zu überwachen.


Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt beschäftigt insgesamt ca.
2600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizeibeamte,
Verwaltungsbeamte und Tarifbeschäftigte.
Auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und anderer Gesetze nimmt sie
umfangreiche und vielfältige Aufgaben wahr.

Dazu gehören insbesondere:
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der grenzpolizeiliche Schutz des Bundesgebietes,
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- die grenzpolizeilichen, schifffahrtspolizeilichen und
umweltpolizeilichen Aufgaben in Nord- und Ostsee.


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