POL-KLE: Kreis Kleve - Bekämpfung schwere und schwerster Verkehrsunfälle
weiterer Schwerpunkteinsatz der Kreis Klever Polizei
Kreis Kleve (ots)
Am Donnerstag (26. März 2026) führte die Kreispolizeibehörde Kleve einen weiteren Schwerpunkteinsatz zur Bekämpfung schwerer Verkehrsunfälle im Kreisgebiet durch. Neben Einsatzkräften der Polizeiwachen und des Verkehrsdienstes der Kreis Klever Polizei waren Kräfte der Bußgeldstelle des Kreises sowie der Bereitschaftspolizeihundertschaft aus Duisburg an dem Einsatz beteiligt. In der Zeit zwischen 06:00 Uhr und 15:00 Uhr stellten die Einsatzkräfte insgesamt 626 Verkehrsverstöße fest. 432 Verkehrsteilnehmer wurden wegen überhöhter Geschwindigkeit registriert, davon waren drei so schnell, dass sie ein Fahrverbot erwartet. Trauriger Spitzenreiter war ein niederländischer Fahrer, der auf der Zevenaarer Straße in Emmerich-Elten mit 98 Km/h bei erlaubten 50 Km/h gemessen und zudem positiv auf Drogeneinwirkung getestet wurde. Dies war auch bei zwei weiteren Verkehrsteilnehmern der Fall. 42 Handy-Verstöße wurden festgestellt, davon fünf bei Radfahrern. 60 Vorfahrts- und Vorrangverstöße, 37 Verstöße beim Abbiegen, 10 Rotlichtverstöße, davon 3 von Radfahrern, 25 sonstige Verstöße von Kraftfahrzeugführern (gegen Vorschriften zum gewerblichen Güterverkehr, Hauptuntersuchung oder Anschnallpflichten), waren weitere Schwerpunkte. Dazu kamen noch 9 Verstöße im Zusammenhang mit dem Führen von Elektrokleinstfahrzeugen (E-Scooter) sowie 8 sonstige Verstöße von Radfahrern.
In Emmerich wurde eine 65-jährige Frau aus Kalkar nach einem Handyverstoß angehalten. Dabei stellte sich heraus, dass sie versucht hatte, eine bestehende Zulassung ihres Pkw vorzutäuschen, indem sie die bei der Abmeldung vor einigen Wochen nicht ordnungsgemäß entfernten Siegel auf den Kennzeichen angebracht ließ.
In Kleve auf der Kalkarer Straße fiel ein BMW mit polnischen Kennzeichen auf, der im Rahmen mehrfacher Beschleunigung laut "knallte". Bei der Überprüfung des Fahrzeuges durch Beamte des Verkehrsdienstes konnten diverse Veränderungen festgestellt werden (u.a. an der Abgasanlage, hier waren unzulässige und aus dem Fahrzeuginnenraum ansteuerbare zusätzliche Klappen installiert, an den Bremsen sowie an der Luftansaugung). Das Fahrzeug wurde sichergestellt und einem amtlich anerkannten Sachverständigen vorgeführt.
Die Kreis Klever Polizei wird weiterhin gemeinsam mit den Kooperationspartner solche Einsätze mit dem Ziel durchführen, die Anzahl der schweren und schwersten Verkehrsunfälle im Kreisgebiet deutlich zu senken!
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