POL-HS: Neue Betrugsstrategie in russischer Sprache
Kreis Heinsberg (ots)
In den vergangenen Tagen kam es im Kreisgebiet zu mehreren erfolgreichen Betrugsdelikten im Zusammenhang mit sogenannten Schockanrufen (wir berichteten im Polizeibericht Nummer 147 darüber). In einigen Fällen blieb es beim Versuch. Eine bundesweit verbreitete Variante hat nun den Kreis Heinsberg erreicht. Die Betrüger richten sich hierbei gezielt an russisch sprechende ältere Personen. Die Telefongespräche werden in russischer Sprache geführt und ähneln den bekannten Methoden des Schockanrufs. Durch vorgetäuschte Notlagen oder angebliche Verkehrsunfälle wird auf die Anrufer Druck ausgeübt, damit Geld oder andere Wertsachen an sogenannte Abholer übergeben werden. Der Schutz älterer Angehöriger vor solchen Anrufen ist daher umso wichtiger. Besonders russisch sprechende ältere Menschen sollten durch Verwandte oder Bekannte auf dieses neue Phänomen aufmerksam gemacht werden.
Allgemein gilt:
- Der Kontakt zu Angehörigen durch die Polizei kommt in der
Realität immer entweder persönlich oder durch Einbestellung auf
eine Wache zustande.
- Die Polizei verlangt nie telefonisch Geld- oder
Schmuckübergaben.
- Es finden keine Übergaben von Geld in der Öffentlichkeit oder an
der eigenen Wohnanschrift statt. (nur örtliche Gerichtskasse
oder Übergabe des Geldes auf der Wache selbst)Wie Sie richtig reagieren:
- Unterbrechen Sie das Gespräch und kontaktieren Sie Ihr Kind
unter der Ihnen bekannten Telefonnummer.
- Falls das nicht möglich ist, kontaktieren Sie die örtliche
PolizeiRückfragen bitte an:
Kreispolizeibehörde Heinsberg
Pressestelle
Telefon: 02452 / 920-0
E-Mail: pressestelle.heinsberg@polizei.nrw.de
http://www.polizei.nrw.de/heinsberg
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