Alle Meldungen
Folgen
Keine Meldung von Bundespolizeidirektion München mehr verpassen.

Bundespolizeidirektion München

Bundespolizeidirektion München: Sexuelle Belästigung in Regionalbahn - Tatverdächtiger dank Videoauswertung identifiziert
Bundespolizei sucht Geschädigte

Bundespolizeidirektion München: Sexuelle Belästigung in Regionalbahn - Tatverdächtiger dank Videoauswertung identifiziert / Bundespolizei sucht Geschädigte
  • Bild-Infos
  • Download

München / Holzkirchen (ots)

Bereits Anfang Februar kam es in einer Regionalbahn in Richtung Tegernsee zu mehreren exhibitionistischen Handlungen. Dank Videoaufzeichnungen und einer aufmerksamen Beamtin, konnte der Tatverdächtige identifiziert werden. Die Bundespolizei sucht nun nach weiteren Geschädigten. Am Samstag, den 7. Februar 2026 gegen 15:40 Uhr stieg ein Mann am Münchner Hauptbahnhof in eine Regionalbahn in Richtung Tegernsee. Noch vor Abfahrt des Zuges nahm er im Wagen sexuelle Handlungen an seinem entblößten Glied vor und richtete diese gezielt an eine 53-jährige Reisende aus Niederbayern. Die Geschädigte erstattete zwei Tage später Anzeige bei der Bundespolizei. Unmittelbar danach wurden Videoaufzeichnungen vom Bahnsteig sowie aus dem Zug gesichert. Im Rahmen der Auswertung konnte ein zunächst unbekannter Tatverdächtiger identifiziert werden. Am 21. März 2026 erkannte eine Bundespolizistin den Mann im Rahmen einer Streife am Münchner Hauptbahnhof wieder. Es handelt sich um einen 28-jährigen spanischen Staatsangehörigen mit Wohnsitz in München. Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass der Beschuldigte seine Handlungen auch während der Zugfahrt fortsetzte. Nach bisherigen Erkenntnissen richtete er sich dabei auf Höhe Holzkirchen an mindestens zwei weitere, bislang unbekannte Frauen. Der Mann verließ den Zug schließlich gegen 16:40 Uhr am Bahnhof Warngau.

Personenbeschreibung der bislang unbekannten Geschädigten: 2. Geschädigte: weiblich, etwa 20-30 Jahre alt, schwarze Haare (zum Dutt gebunden), dunkler Parka mit Fellkragen, hellgraues Stirnband, schwarze Tasche, hellgraue Jeans 3. Geschädigte: weiblich, etwa 16-25 Jahre alt, dunkelblonde bis hellbraune Haare, schwarze Hose, dunkle Jacke mit weißem Kragen, beige Handtasche

Die Bundespolizei bittet die beiden Frauen sowie mögliche weitere Zeuginnen und Zeugen, sich unter der Telefonnummer 089 5155500 zu melden.

Zugleich weist die Bundespolizei darauf hin, dass bei derartigen Delikten gute Aufklärungschancen bestehen - insbesondere dann, wenn diese zeitnah zur Anzeige gebracht werden. Vorhandene Videoaufzeichnungen können dabei entscheidend sein, unterliegen jedoch begrenzten Speicherfristen.

Rückfragen bitte an:

Sina Dietsch
Bundespolizeiinspektion München
Denisstraße 1 - 80335 München
Pressestelle
Telefon: 089 515550-1103
E-Mail: bpoli.muenchen.oea@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion München ist zuständig für die
polizeiliche Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bereich der
Anlagen der Deutschen Bahn und im größten deutschen S-Bahnnetz mit
über 210 Bahnhöfen und Haltepunkten auf 440 Streckenkilometern. Zum
räumlichen Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion München
gehören drei der vier größten bayerischen Bahnhöfe. Er umfasst neben
der Landeshauptstadt und dem Landkreis München die benachbarten
Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen, Dachau, Ebersberg, Erding,
Freising, Fürstenfeldbruck, Landsberg am Lech und Starnberg.

Sie finden unsere Wache und unseren Dienstsitz für die
nichtoperativen Bereiche mit dem Ermittlungsdienst in der Denisstraße
1, rund 500m fußläufig vom Hauptbahnhof entfernt. Das Revier befindet
sich im Ostbahnhof. Zudem gibt es Diensträume am Hauptbahnhof, in
Pasing und Freising. Weitere Informationen erhalten Sie über oben
genannte Kontaktadresse oder unter www.bundespolizei.de sowie unter
www.x.com/bpol_by .

Original-Content von: Bundespolizeidirektion München, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: Bundespolizeidirektion München
Weitere Meldungen: Bundespolizeidirektion München