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26.07.2021 – 13:28

Bundespolizeidirektion München

Bundespolizeidirektion München: Mit Firmenfahrzeug verschwunden: Bundespolizei fasst Serben bei Grenzkontrollen

Bundespolizeidirektion München: Mit Firmenfahrzeug verschwunden: Bundespolizei fasst Serben bei Grenzkontrollen
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A93 / Rosenheim (ots)

Bei Grenzkontrollen auf der A93 hat die Bundespolizei Freitagnacht (23. Juli) einen serbischen Staatsangehörigen festgenommen. Er war nicht nur ohne die erforderlichen Einreisepapiere unterwegs, sondern wurde auch wegen des Verdachts der Unterschlagung gesucht. Der 50-Jährige soll ein Firmenfahrzeug einfach behalten und sich ins Ausland abgesetzt haben.

In der Kontrollstelle bei Kiefersfelden überprüften Bundespolizisten die Insassen eines Kastenwagens mit deutscher Zulassung. Der Fahrer wies sich mit seinem serbischen Reisepass und Führerschein aus. Eine Aufenthaltserlaubnis oder ein Visum für den geplanten Aufenthalt in Deutschland konnte er nicht vorlegen. Mithilfe des Polizeicomputers fanden die Beamten heraus, dass er von der Staatsanwaltschaft Heilbronn in einem Unterschlagungsfall gesucht wird. Demnach hatte der Serbe bis zum Frühjahr dieses Jahres für eine deutsche Firma als Bodenleger gearbeitet. Den dabei genutzten Firmenwagen soll er aber nie zurückgegeben haben. Die Überprüfung des Kennzeichens seines Kleintransporters, mit dem er nun in die Bundesrepublik einreisen wollte, ergab, dass es sich um genau dieses Auto handelte.

Nachdem der 50-jährige Südosteuropäer festgenommen worden war, gab er sich ahnungslos und beteuerte, den Wagen von seinem Chef überlassen bekommen zu haben. Dieser bestätigte jedoch, dass sein Mitarbeiter mit dem Firmenauto schlichtweg verschwunden sei. Die Bundespolizei stellte das Fahrzeug sicher, so dass der Eigentümer es wieder in Empfang nehmen konnte. Sein früherer Angestellter musste als Sicherheit für das anstehende Strafverfahren wegen Unterschlagung und versuchter illegaler Einreise vorab 250 Euro hinterlegen. Die Einreise in die Bundesrepublik blieb dem serbischen Staatsangehörigen verwehrt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen hat ihn die Bundespolizei nach Österreich zurückgewiesen.

Rückfragen bitte an:

Yvonne Oppermann
Bundespolizeiinspektion Rosenheim
Burgfriedstraße 34 - 83024 Rosenheim
Telefon: 08031 80 26 2201
E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion Rosenheim liegt an der Schnittstelle
zweier Hauptschleuserrouten, der Balkan- und der Brennerroute. Sie
geht zwischen Chiemsee und Zugspitze besonders gegen die
Schleusungskriminalität vor. Im etwa 200 Kilometer langen Abschnitt
des deutsch-österreichischen Grenzgebiets wirkt sie zudem der
ungeregelten, illegalen Migration entgegen. Ferner sorgt die
Rosenheimer Bundespolizeiinspektion auf rund 370 Bahnkilometern und
in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten für die Sicherheit von
Bahnreisenden oder Bahnanlagen. Der bahn- und grenzpolizeiliche
Verantwortungsbereich der rund 450 Inspektionsangehörigen erstreckt
sich auf die Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen,
Garmisch-Partenkirchen sowie auf die Stadt und den Landkreis
Rosenheim. Weitere Informationen erhalten Sie über oben genannte
Kontaktadresse, unter www.twitter.com/bpol_by oder
www.bundespolizei.de.

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