Alle Meldungen
Folgen
Keine Meldung von Bundespolizeidirektion München mehr verpassen.

12.02.2020 – 13:36

Bundespolizeidirektion München

Bundespolizeidirektion München: Falsche Papiere bei Kontrollen entlarvt - Bundespolizei nimmt Männer wegen Urkundendelikten fest

Bundespolizeidirektion München: Falsche Papiere bei Kontrollen entlarvt - Bundespolizei nimmt Männer wegen Urkundendelikten fest
  • Bild-Infos
  • Download

Rosenheim (ots)

Die Rosenheimer Bundespolizei hat bei Kontrollen einen Moldauer, einen Ukrainer und einen Rumänen wegen falscher Papiere festgenommen. Am Dienstag (11. Februar) entlarvten die Beamten den rumänischen Ausweis eines Zugfahrgastes, der mit dem EuroCity von Verona nach München unterwegs war, als Fälschung. Bei der Durchsuchung seines Gepäcks fanden die Bundespolizisten den echten moldauischen Reisepass des 48-Jährigen. Er gab an, dass er den falschen Ausweis von einem Bekannten für 800 Euro bekommen hätte. Damit wollte er sich den Arbeitsaufenthalt innerhalb der EU "ermöglichen". In Rosenheim wurde der Mann wegen Urkundenfälschung, versuchter illegaler Einreise und, weil er für die Zugfahrt keinen gültigen Fahrschein hatte, wegen Leistungserschleichung angezeigt. Anschließend musste er das Land wieder verlassen. Er wurde nach Österreich zurückgewiesen.

In einem Pkw mit litauischen Kennzeichen war ein ukrainischer Staatangehöriger von Tirol nach Oberbayern unterwegs. Weiter als bis Rosenheim ist der festgenommene 31-Jährige allerdings nicht gekommen. Im Wagen des Kontrollierten fanden die Bundespolizisten einen verfälschten litauischen Ausweis sowie ein in Deutschland verbotenes Reizstoff-Spray. Wie sich herausstellte, war der Ukrainer bereits in Italien im Rahmen eins Asylverfahrens registriert worden. Er wurde wegen des Verschaffens falscher amtlicher Ausweise, versuchter illegaler Einreise und wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz angezeigt. Auf Anordnung des Rosenheimer Amtsgerichts hin musste der Mann die Zurückweisungshaft antreten. Er wird den italienischen Behörden unmittelbar zugeleitet.

Auch ein Rumäne war im deutsch-österreichischen Grenzgebiet mit dem Auto unterwegs. Der in Deutschland zugelassene Pkw wurde von der Bundespolizei in Rosenheim gestoppt. Neben seiner rumänischen Identitätskarte händigte der Fahrer eine spanische Fahrerlaubnis aus. Die Beamten erkannten sogleich, dass es sich bei dem Führerschein um eine Fälschung handelte. Der 30-Jährige wurde wegen des Verdachts der Urkundenfälschung sowie des Fahrens ohne Fahrerlaubnis festgenommen. Er wurde für weitergehende Ermittlungen der zuständigen Rosenheimer Landespolizeidienststelle überstellt.

Rückfragen bitte an:

Rainer Scharf (MSc)
Bundespolizeiinspektion Rosenheim
Burgfriedstraße 34 - 83024 Rosenheim
Telefon: 08031 80 26 2200
E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion Rosenheim liegt an der Schnittstelle
zweier Hauptschleuserrouten, der Balkan- und der Brennerroute. Sie
geht zwischen Chiemsee und Zugspitze besonders gegen die
Schleusungskriminalität vor. Im etwa 200 Kilometer langen Abschnitt
des deutsch-österreichischen Grenzgebiets wirkt sie zudem der
ungeregelten, illegalen Migration entgegen. Ferner sorgt die
Rosenheimer Bundespolizeiinspektion auf rund 370 Bahnkilometern und
in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten für die Sicherheit von
Bahnreisenden oder Bahnanlagen. Der bahn- und grenzpolizeiliche
Verantwortungsbereich der rund 450 Inspektionsangehörigen erstreckt
sich auf die Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen,
Garmisch-Partenkirchen sowie auf die Stadt und den Landkreis
Rosenheim. Weitere Informationen erhalten Sie über oben genannte
Kontaktadresse, unter www.twitter.com/bpol_by oder
www.bundespolizei.de.

Original-Content von: Bundespolizeidirektion München, übermittelt durch news aktuell