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21.03.2019 – 13:51

Bundespolizeidirektion München

Bundespolizeidirektion München: Vom Bus ins Gefängnis - Bundespolizei bringt verurteilte Straftäter hinter Gitter

Bundespolizeidirektion München: Vom Bus ins Gefängnis - Bundespolizei bringt verurteilte Straftäter hinter Gitter
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A93 / A8 / Rosenheim (ots)

Die Rosenheimer Bundespolizei hat am Mittwoch (20. März) zwei gesuchte Männer festgenommen. Sie waren unabhängig voneinander in Fernbussen unterwegs. Für beide endete die Reise hinter Gittern.

An der Tank- und Rastanlage auf Höhe Kiefersfelden überprüften Bundespolizisten die Insassen eines in Italien zugelassenen Reisebusses. Für einen deutschen Staatsangehörigen war mit der Grenzkontrolle das Ende seiner Fahrt in Richtung Frankfurt vorprogrammiert. Wie die Beamten mithilfe des Polizeicomputers herausfanden, suchte die Staatsanwaltschaft Hanau (Hessen) nach dem 35-Jährigen. Er war vor etwa einem Jahr wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis zu einer Geldstrafe in Höhe von 2.400 Euro verurteilt worden. Die geforderte Summe hatte der gebürtige Nordrhein-Westfale bisher jedoch nicht bezahlt. Daher musste er nun seine ersatzweise vorgesehene 120-tägige Haft in der Justizvollzugsanstalt in Bernau antreten.

Den Frühling verbringt auch ein kroatischer Staatsangehöriger im Gefängnis. Die Überprüfung seiner Personalien durch die Bundespolizei hatte ergeben, dass er erhebliche Justizschulden hat. Wegen versuchten Betrugs sollte der vom Amtsgericht in Bruchsal (Baden-Württemberg) Verurteilte 3.600 Euro entrichten. Der 56-Jährige war auch nach seiner Festnahme nicht in der Lage, den geforderten Betrag zu begleichen. Stattdessen hat er nun eine Freiheitsstrafe zu verbüßen. Die Bundespolizisten lieferten den Festgenommenen in die Haftanstalt Bernau ein. Dort wird er 90 Tage lang hinter Gittern bleiben müssen.

Rückfragen bitte an:

Yvonne Oppermann
Bundespolizeiinspektion Rosenheim
Burgfriedstraße 34 - 83024 Rosenheim
Telefon: 08031 80 26 2200
E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion Rosenheim liegt an der Schnittstelle
zweier Hauptschleuserrouten, der Balkan- und der Brennerroute. In
einem rund 200 Kilometer langen Abschnitt des
deutsch-österreichischen Grenzgebiets begegnen die etwa 420
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der illegalen Migration und gehen
vor allem gegen die Schleusungskriminalität vor. Der bahn- und
grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich erstreckt sich auf die
Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen
sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Auf rund 370
Bahnkilometern und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten sorgen die
Bundespolizisten zwischen Chiemsee und Zugspitze für die Sicherheit
der Bahnreisenden. Weitere Informationen zur Bundespolizei erhalten
Sie unter www.bundespolizei.de oder oben genannter Kontaktadresse.

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