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13.02.2019 – 10:21

Bundespolizeidirektion München

Bundespolizeidirektion München: Bedrohung mit Messer - Haftprüfung nachdem 28-Jähriger in S-Bahn mit Klappmesser provoziert und droht

Bundespolizeidirektion München: Bedrohung mit Messer - Haftprüfung nachdem 28-Jähriger in S-Bahn mit Klappmesser provoziert und droht
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München (ots)

Nachdem ein alkoholisierter 28-Jähriger am Dienstagabend (12. Februar) zweimal in einer S-Bahn mit einem Klappmesser Reisende provozierte und Sicherheitspersonal bedrohte, ordnete die Staatsanwaltschaft München I eine Haftprüfung an.

Ein 28-jähriger Deutscher befand sich gegen 20:00 Uhr in einer Richtung Holzkirchen verkehrenden S3. Dort hantierte er - für jedermann sichtbar, mehrere Reisende provozierend - mit einem Klappmesser. Ein besorgter Fahrgast meldete den Vorfall über die Sprechanlage in der S-Bahn an den Triebfahrzeugführer. In Pasing kontrollierten alarmierte Bundespolizisten den 28-Jährigen aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck. Bei seiner Durchsuchung fanden die Beamten eine Art "Jagdmesser" mit einer Klingenlänge unter 8 cm in einer Hosentasche auf. Der 28-Jährige wurde eingehend befragt und, nachdem keinerlei waffenrechtlicher Verstoß bzw. Straftat vorlag, nach Belehrung auf freiem Fuß entlassen.

Kurze Zeit später wurde erneut eine Person mit Messer in einer S-Bahn gemeldet. Erste Ermittlungen ergaben, dass der 28-Jährige nunmehr in Laim am Bahnsteig mit einem Messer hantierte und dabei erneut Reisende provozierte. Als er in eine S4 Richtung Geltendorf einstieg, machte eine unbekannte Frau DB-Sicherheitspersonal in der S-Bahn auf den Mann und seine Handlungen am Bahnsteig aufmerksam. Als sich die Mitarbeiter der Deutsche Bahn Sicherheit dem 28-Jährigen näherten, soll dieser ein Messer in der Hand gehabt haben. Nach mehrfacher Aufforderung das Messer wegzustecken, soll der Eichenauer das Messer in Richtung der Security erhoben haben, und die DB-Mitarbeiter starr anfixiert und dabei eine proVozierende Haltung eingenommen haben. Am Bahnsteig in Pasing nahm sich eine zufällig anwesende Streife der Bayerischen Landespolizei des Mannes an und übergab ihn wenige Augenblicke später eintreffenden Beamten der Bundespolizei.

Der 28-Jährige wurde vorläufig fest- und zur Dienststelle am Hauptbahnhof mitgenommen. Eine Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft München I ergab, dass der 28-Jährige einer Blutentnahme zugeführt werden und am Mittwoch (13. Februar) dem Haftrichter wegen Bedrohung und Nötigung vorzuführen sei. Hintergrund war, dass der 28-Jährige erst kurz zuvor aus der Haft entlassen worden war und sich in der Bewährung befand.

Münchner Bundespolizei lobt ausdrücklich das Verhalten der beiden unbekannten Frauen.

Im ersten Fall benutzte die Frau in der S-Bahn die Sprechvorrichtung zur Sachverhaltsmitteilung an den Triebfahrzeugführer, der unverzüglich weitere Maßnahmen einleiten konnte. Da keine direkte Gefahr für Reisende vorlag, ein adäquates Mittel um an einem der folgenden Haltepunkte die alarmierte Polizei hinzuziehen zu können.

Im zweiten Fall informierte die Frau anwesendes DB-Sicherheitspersonal und machte auf den Vorfall am Bahnsteig aufmerksam ohne sich selbst bzw. in der Folge andere Reisende zu gefährden.

Rückfragen bitte an:

Wolfgang Hauner
Bundespolizeiinspektion München
Arnulfstraße 1 a - 80335 München
Telefon: 089 515 550 215
E-Mail: bpoli.muenchen.oea@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion München ist zuständig für die
polizeiliche Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bereich der
Anlagen der Deutschen Bahn und im größten deutschen S-Bahnnetz mit
über 210 Bahnhöfen und Haltepunkten auf 440 Streckenkilometern. Der
räumliche Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion München
mit dem Bundespolizeirevier München Ost und Diensträumen in Pasing
und Freising umfasst neben der Landeshauptstadt und dem Landkreis
München die benachbarten Landkreise Dachau, Ebersberg,
Fürstenfeldbruck, Starnberg, Erding und Freising. Sie finden uns im
Münchner Hauptbahnhof unmittelbar neben Gleis 26.
Telefonisch sind wir rund um die Uhr unter 089 / 515550 - 111 zu
erreichen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.bundespolizei.de oder
oben genannter Kontaktadresse.

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