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11.09.2020 – 13:04

Polizei Hamburg

POL-HH: 200911-4. Vollstreckung mehrerer Durchsuchungsbeschlüsse nach bandenmäßigen Einbrüchen in Schulen

Hamburg (ots)

Zeit: 10.09.2020, 08:00 Uhr Orte: a) Hamburg-Jenfeld (4x) b) Hamburg-Rahlstedt (3x) c) Hamburg-Wandsbek (1x) d) Hamburg-Tonndorf (1x) e) Hamburg-Rotherbaum (1x) f) Ahrensburg (Schleswig-Holstein, 1x)

Beamte des für Einbrüche zuständigen LKA 19/"Castle" haben mit Unterstützung von Beamten des LKA 1 und LKA 5 gestern Morgen nach mehrmonatigen Ermittlungen elf Durchsuchungsbeschlüsse im Hamburger Osten und in Ahrensburg (Schleswig-Holstein) vollstreckt. Die Verdächtigen sollen in mindestens zwei Schulen eingebrochen haben.

Bei den neun Tatverdächtigen handelt es sich um vier Deutsche im Alter von 20, 21(2x) und 25 Jahren, einen 31-jährigen Afghanen, einen 28-jährigen Deutsch-Iraner, einen 25-jährigen Deutsch-Jordanier sowie zwei 21- und 29-jährige Deutsch-Afghanen. Sie sind verdächtig, in unterschiedlicher Tatbeteiligung in zwei Schulen in Hamburg-Jenfeld und im nordrhein-westfälischen Lage eingebrochen und dort die im Rahmen des Digitalpakts angeschaffte Elektronik wie iPads und Notebooks entwendet zu haben. In Jenfeld erbeuteten die Männer im April mehr als zwanzig Laptops, in Lage im Juni über hundert iPads.

Die 21- und 29-jährigen Deutsch-Afghanen sollen als Hehler fungiert haben. Sie betreiben offenbar jeweils Filialen einer Handyreparaturkette und dürften technisch in der Lage sein, registrierte Schulgeräte zurückzusetzen.

Bei den Durchsuchungen stellten die Ermittler die von den Tatverdächtigen genutzten Mobiltelefone sowie weitere Informationselektronik sicher, die mutmaßlich aus anderen Diebstählen stammt.

Mangels Haftgründen verblieben alle Tatverdächtigen auf freiem Fuß.

Die Ermittlungen, insbesondere die Auswertung der sichergestellten Gegenstände, dauert an. Außerdem wird geprüft, ob die Tatverdächtigen für weitere Schuleinbrüche in Hamburg und im Bundesgebiet als Täter in Betracht kommen.

Ka.

Rückfragen der Medien bitte an:

Polizei Hamburg
Nina Kaluza
Telefon: 040 4286-56212
E-Mail: polizeipressestelle@polizei.hamburg.de
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