POL-DA: Lorsch: Gewerblicher Güter- und Personenverkehr im Fokus/Polizei untersagt in neun Fällen die Weiterfahrt - Über 10.000 Euro Sicherheitsleistung fällig
Lorsch (ots)
Am Dienstag (24.02.) kontrollierten Polizistinnen und Polizisten aus Hessen, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Bayern, sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundesamtes für Logistik und Mobilität, den gewerblichen Güter- und Personenverkehr auf den beiden Rastanlagen an der A 67 bei Lorsch. Hierbei wurden 50 Fahrzeuge, darunter zwei Reisebusse, genauer unter die Lupe genommen. 29 Fahrzeuge wurde von den Ordnungshütern beanstandet. In neun Fällen mussten die Beamten gar die Weiterfahrt an Ort und Stelle wegen mangelnder Ladungssicherung, defekter Bereifung und anderen technischen Gründen untersagen. Zudem wurden unter anderem 18 Verstöße gegen das Personenbeförderungsgesetz und 22 Verstöße gegen Sozialvorschriften geahndet. Insgesamt wurden von den Einsatzkräften über 10.000 Euro zu Sicherung nun anstehender Verfahren einbehalten.
Drei Transportunternehmen musste temporär die Weiterfahrt untersagt werden, weil die transportierte Ladung nicht ausreichend gesichert war. Allen Fahrern war es aber zeitnah möglich die Güter nachzusichern, damit es rasch weitergehen konnte.
Zwei türkische Lastwagen fielen mit erheblichen technischen Mängeln auf. Während bei einem Fahrzeuggespann die defekten Federbälge des Anhängers zu bemängeln waren, fuhr der zweite Laster aufgrund eines technischen Defekts ohne funktionierende AD-Blue-Anlage. In beiden Fällen mussten die Brummifahrer direkt die nächstgelegene Fachwerkstatt ansteuern, wo die Fahrzeuge nun instand gesetzt werden. Erst bei erfolgter Behebung der technischen Mängel können die Fahrten fortgesetzt werden.
Einem osteuropäischen Gütertransport wurde die Weiterfahrt untersagt, weil ein Reifen des Aufliegers bis zur Karkasse abgefahren war. Für einen weiteren Transport aus Osteuropa ging es an der Kontrollstelle nicht weiter, weil er um 28 Prozent überladen war. Das Unternehmen kümmerte sich zügig um eine Teilentladung, entsendete hierzu ein zweites Transportfahrzeug und konnte so später die Fahrt fortsetzen.
Eine deutsch/österreichische Fahrzeugkombination fiel den Kontrolleuren zunächst mit defekter Beleuchtung auf. Schnell war aber klar, dass aufgrund des Allgemeinzustandes des Aufliegers eine technische Prüfstelle aufgesucht werden musste. Es folgte eine sofortige Betriebsuntersagung, weil an einer Achse des Anhängers eine Bremsscheibe fehlte.
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