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24.03.2020 – 14:46

Wiesbaden - Polizeipräsidium Westhessen

POL-WI: Pressemitteilung der Polizei für Wiesbaden und den Rheingau-Taunus-Kreis

Wiesbaden (ots)

1. Von Gruppe angegriffen, Wiesbaden-Erbenheim, Am Hochfeld, 23.03.2020, 19:40 Uhr

(He)Gestern Abend wurde ein 40-jähriger Wiesbadener in Erbenheim in der Straße "Am Hochfeld" von einer zehnköpfigen Gruppe angegangen und durch ein Mitglied der Gruppe geschlagen. Den eigenen Angaben zufolge lief er, von der Tempelhofer Straße kommend, in Richtung Berliner Straße, als er im Bereich der Bushaltestelle "Spandauer Straße" angegriffen worden sei. Der 40-Jährige wurde durch eine Rettungswagenbesatzung vor Ort untersucht, eine weitergehende Behandlung war jedoch nicht notwendig. Der Geschädigte, welcher selbst die marokkanische Staatsangehörigkeit hat, beschrieb den Haupttäter ebenfalls als "Marokkaner", circa 21 Jahre alt, von dünner Statur und circa 1,75 Meter groß. Bekleidet sei er mit einer dunkelgrünen Jacke gewesen. Die Wiesbadener Polizei hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen oder Hinweisgeber, sich unter der Rufnummer (0611) 345-0 zu melden.

2. In Zeiten von Corona Polizeibeamten absichtlich ins Gesicht "geniest", Wiesbaden, Platter Straße, 20.03.2020, 15:20 Uhr

(He)Am Freitagmittag hustete und nieste ein 33-jähriger Wiesbadener einem Polizeibeamten während einer Personalienfeststellung absichtlich ins Gesicht. Augenscheinlich wollte er damit völlig grundlos sein grundsätzliches Missfallen gegenüber den Beamten ausdrücken. Der Mann hatte gegen 15:20 Uhr, auf dem Gehweg laufend, der vorbeifahrenden Streife den Mittelfinger gezeigt. Dies geschah aus dem Nichts, ohne dass es zuvor zu einem Kontakt gekommen war. Die betroffenen Beamten entschlossen sich daraufhin eine Personalienfeststellung durchzuführen. Auf eine entsprechende Ansprache habe der Mann sofort aggressiv und ablehnend reagiert. Als der polizeibekannte 33-Jährige aus der Kontrolle wieder entlassen wurde, täuschte er plötzlich einen augenscheinlich völlig übertriebenen "Niesanfall" vor. Während diesem hustete und "nieste" er einem der Beamten absichtlich ins Gesicht. Wenn dieses Verhalten schon in "normalen" Zeiten als ekelhaft und widerwärtig zu bezeichnen ist, bekommt es in der aktuellen Situation nochmals eine ganz andere Note. Ein entsprechendes Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.

3. Untersuchungshaft nach mehreren Einbrüchen, Wiesbaden, Tatzeit am 14.03.2020 und davor

(ho)Ein 20-jähriger Mann ist bereits am vergangenen Freitag nach der Vorführung bei einem Haftrichter beim Amtsgericht in Wiesbaden in Untersuchungshaft eingeliefert worden. Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, mehrere Einbrüche begangen zu haben. Bereits am 14.03.2020 wurden bei der Wiesbadener Polizei zwei Einbrüche in einer Kleingartenanlage in Wiesbaden-Schierstein zur Anzeige gebracht. Dabei wurden verschiedene Spuren gesichert und Zeugen beschrieben einen Tatverdächtigen, der zunächst vom Tatort flüchtete. Dieser erschien fünf Tage später erneut in der Kleingartenanlage und wurde von den Zeugen wiedererkannt. Nachdem diese die Polizei verständigt hatten, gelang es den Einsatzkräften den Mann nach einer Verfolgung festzunehmen. Der 20-Jährige machte zu den Tatvorwürfen keine Angaben, ist aber aufgrund von Zeugenaussagen und der Spurenlagen dringend verdächtig. Da der Mann unter anderem wegen ähnlich gelagerter Straftagen bereits hinreichend in Erscheinung getreten ist, derzeit noch für weitere Eigentumsdelikte in Frage kommt und außerdem keinen festen Wohnsitz hat, ordnete der Richter die Untersuchungshaft an.

4. Einbrecher verwüsten Kindertagesstätte und bedienen sich am Kühlschrank, Wiesbaden, Schiersteiner Straße, 20.03.2020, 16.00 Uhr bis 23.03.2020, 06.55 Uhr,

(pl)Im Verlauf des Wochenendes wurde die Kindertagesstätte in der Schiersteiner Straße erneut von Einbrechern heimgesucht. Die Täter drangen durch ein aufgehebeltes Fenster in die Räumlichkeiten ein, durchwühlten sämtliche Schränke und besprühten die Räumlichkeiten mit dem Inhalt eines Feuerlöschers. Darüber hinaus bedienten sich die Eindringlinge am Kühlschrank und verzehrten einen Muffin sowie Würstchen. Der durch die herumwütenden Einbrecher entstandene Sachschaden wird auf rund 1.000 Euro geschätzt. Hinweisgeber werden gebeten, sich mit dem 3. Polizeirevier in Wiesbaden unter der Telefonnummer (0611) 345-2340 in Verbindung zu setzen.

5. Einbruch in Klassenraum, Wiesbaden, Johannes-Maaß-Straße, 20.03.2020, 18.00 Uhr bis 23.03.2020, 16.30 Uhr,

(pl)Unbekannte Täter brachen im Verlauf des Wochenendes in den Klassenraum einer Schule in der Johannes-Maaß-Straße ein. Die Einbrecher hatten sich durch ein gewaltsam geöffnetes Fenster Zutritt zum Klassenzimmer verschafft und anschließend mehrere Schränke durchsucht. Aus einem der Schränke entnahmen sie ein Funkgerät und ließen dieses dann aber beschädigt vor Ort zurück. Über weiteres Diebesgut ist derzeit nichts bekannt. Hinweisgeber werden gebeten, sich mit dem 3. Polizeirevier in Wiesbaden unter der Telefonnummer (0611) 345-2340 in Verbindung zu setzen.

6. BMW X3 gestohlen, Wiesbaden, Hollerbornstraße, 21.03.2020, 18.00 Uhr bis 23.03.2020, 14.30 Uhr,

(pl)In der Hollerbornstraße haben Autodiebe zwischen Samstagabend und Montagnachmittag einen schwarzen BMW X3 gestohlen. An dem entwendeten Pkw waren zuletzt die amtlichen Kennzeichen LM-M 972 angebracht. Hinweise zu dem Diebstahl oder zum Verbleib des Pkw nimmt die Wiesbadener Kriminalpolizei unter der Telefonnummer (0611) 345-0 entgegen.

7. Diebe auf Baustelle unterwegs, Wiesbaden-Biebrich, Saarstraße, 20.03.2020, 13.30 Uhr bis 23.03.2020, 07.30 Uhr,

(pl)Diebe haben im Verlauf des Wochenendes auf einer Baustelle in der Saarstraße zugeschlagen und einen Abbruchmeißel sowie eine dazugehörige Schnellwechseleinrichtung entwendet. Die gestohlenen Werkzeuge haben einen Gesamtwert von rund 10.000 Euro. Hinweisgeber werden gebeten, sich mit dem 5. Polizeirevier in Wiesbaden unter der Telefonnummer (0611) 345-2540 in Verbindung zu setzen.

Rheingau-Taunus-Kreis

1. 20-Jähriger in Untersuchungshaft, Heidenrod-Kemel, Tatzeit: 22.03.2020, gg. 00.45 Uhr

(ho)Nach einem Vorfall in einer Asylbewerberunterkunft in Heidenrod-Kemel, in der Nacht zum vergangenen Sonntag, ist der 20-jährige Tatverdächtige in Untersuchungshaft eingeliefert worden. Wie berichtet hatte der Somalier gegen 00.45 Uhr mutmaßlich auf einen 30-jährigen Mitbewohner eingestochen und diesen dabei schwer verletzt. Der Geschädigte befindet sich derzeit noch im Krankenhaus, ist jedoch ärztlichen Informationen zufolge außer Lebensgefahr. Bei den Ermittlungen wurde bekannt, dass es offenbar aufgrund von Banalitäten zu einer Eskalation eines Streits kam, wobei der 20-Jährige das Messer eingesetzt haben soll. Wegen des Vorwurfes des versuchten Totschlags wurde der Beschuldigte gestern Nachmittag einem Haftrichter beim Amtsgericht in Wiesbaden vorgeführt, der für ihn die Untersuchungshaft anordnete.

2. An Fenster und Balkontür zu schaffen gemacht, Walluf, Niederwalluf, Im Jungenstück, 17.03.2020 bis 23.03.2020,

(pl)Einbrecher haben sich in der letzten Woche an der Balkontür und am Küchenfenster einer Wohnung in Niederwalluf zu schaffen gemacht. Die Täter versuchten das Fenster und die Tür aufzuhebeln und ergriffen dann aber offensichtlich die Flucht, ohne in die Räumlichkeiten eingedrungen zu sein. Hinweisgeber werden gebeten, sich mit der Polizei in Eltville unter der Telefonnummer (06123) 9090-0 in Verbindung zu setzen.

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Westhessen - Wiesbaden
Konrad-Adenauer-Ring 51
65187 Wiesbaden
Telefon: (0611) 345-1041 / 1042
E-Mail: pressestelle.ppwh@polizei.hessen.de

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