Alle Meldungen
Folgen
Keine Meldung von Polizei Minden-Lübbecke mehr verpassen.

Polizei Minden-Lübbecke

POL-MI: Schockanrufer schädigt Espelkamper

Espelkamp, Kreis Minden-Lübbecke (ots)

(SN) Nachdem mehrere Personen bereits in der vergangenen Woche durch betrügerische Schockanrufe geschädigt wurden, haben Kriminelle nun auch in Espelkamp einen Mann geschädigt. Dies geschah offenbar erneut gezielt in russischer Sprache.

So meldete sich am Dienstagmittag eine Anruferin auf dem Festnetz eines Espelkampers und gab auf russisch vor, seine Tochter zu sein. Dabei berichtete die Betrügerin, einen Verkehrsunfall verursacht zu haben, bei dem eine andere Person lebensgefährlich verletzt worden sei. Anschließend übergab die Unbekannte das Gespräch an eine angebliche Polizistin, die im Rahmen des Schockanrufes eine fünfstellige Bargeldsumme als Kaution forderte, um weitere Konsequenzen zu vermeiden.

In der Folge übergab der Mann einem unbekannten, ebenfalls russischsprechenden Unbekannten Bargeld. Der Abholer dürfte den Angaben des Geschädigten zufolge zwischen 27 bis 30 Jahre alt und 180 cm groß sein. Zudem habe der Mann ein schmales Gesicht, einen Bart und dunkle Haare gehabt.

Wem rund um die Greifswalder Straße zwischen 12:50 und 14:30 Uhr verdächtige Personen oder Fahrzeuge aufgefallen sind, der wird gebeten, unter Telefon (0571) 88660 Kontakt zur Polizei aufzunehmen.

Generell gilt: Als Schockanruf versteht man eine perfide Form des Telefonbetrugs, bei der Kriminelle oftmals ältere Menschen anrufen, emotional massiv unter Druck setzen und Panik erzeugen. Die Betrüger geben sich als Angehörige in einer Notsituation, Polizisten oder Staatsanwälte aus und fordern hohe Geldsummen, um eine angebliche Haftstrafe oder medizinische Notlage abzuwenden

Die Ermittler warnen dringend davor, Fremden Auskünfte zu Wohn- und Eigentumsverhältnissen zu geben, Zutritt in die privaten Räumlichkeiten zu gewähren oder gar Wertgegenstände auszuhändigen. Wenn Anrufer sich als Polizei, Staatsanwaltschaft oder andere Behörden ausgeben und Wertgegenstände oder Geld fordern, handelt es sich immer um Betrug.

Betroffene sollten umgehend das Telefonat durch eigenes Auflegen beenden. Kam es bereits zu einer Schädigung, wählen Sie bitte den Polizeinotruf 110. Außerdem appellieren die Beamten, älteren Angehörigen regelmäßig von den Betrugsmaschen zu berichten und sie zu diesen zu sensibilisieren.

Zudem weist die Polizei auf folgende Präventionshinweise des Landeskriminalamtes NRW in russischer Sprache hin: https: //minden-luebbecke.polizei.nrw/sites/default/files/2026-04/2026_02_24_Flyer_Prae ventionshinweis_Schockanrufe_deutsch_russ.pdf

Rückfragen ausschließlich von Medienvertretern bitte an:

Kreispolizeibehörde Minden-Lübbecke
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Thomas Bensch (TB), Tel. 0571/8866-1300
Felix Werner (FW), Tel. 0571/8866-1301
Nils Schröder (SN), Tel. 0571/8866-1302
Daniel Mendes (DM), Tel. 0571/8866-1300
Boris Tegtmeier (BT), Tel. 0571/8866-1300
E-Mail: pressestelle.minden@polizei.nrw.de
http://minden-luebbecke.polizei.nrw.de


Außerhalb der Bürozeit:

Leitstelle Polizei Minden-Lübbecke

Telefon: (0571) 8866-0

Original-Content von: Polizei Minden-Lübbecke, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: Polizei Minden-Lübbecke
Weitere Meldungen: Polizei Minden-Lübbecke