POL-PPMZ: Betrug durch vorgetäuschte Notlage - "Autobahn-Gold"-Masche
Mainz (ots)
Ein 29-jähriger Mainzer wurde am Montagnachmittag, 06.07.2026, Opfer eines Betrugs. Gegen 16:30 Uhr bemerkte der Mann in der Haifa-Allee in Mainz-Bretzenheim ein vermeintliches Pannenfahrzeug auf dem Standstreifen. Neben dem Fahrzeug stand ein Mann, der auf sich aufmerksam machte und um Hilfe bat. Der 29-Jährige hielt an, um seine Unterstützung anzubieten. Der unbekannte Mann schilderte dem Geschädigten eine angebliche Notlage und gab an, dringend Geld für Kraftstoff sowie Flugtickets nach Dubai zu benötigen. Der Geschädigte glaubte den Schilderungen und fuhr gemeinsam mit dem Mann zunächst zu einer Tankstelle und anschließend zu zwei Bankfilialen. Dort hob er einen höheren Geldbetrag ab und übergab diesen dem Unbekannten. Als vermeintliches Pfand erhielt der Geschädigte Goldschmuck. Erst später stellte der 29-Jährige fest, dass es sich bei dem übergebenen Schmuck offenbar nicht um echtes Gold handelte. Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang vor der sogenannten "Autobahn-Gold"-Masche. Hierbei täuschen Täter eine Notlage vor und bieten vermeintlich wertvollen Goldschmuck als Sicherheit für geliehenes Bargeld an. Tatsächlich handelt es sich in der Regel um wertlosen Modeschmuck. Die Polizei rät: - Seien Sie bei Hilfegesuchen unbekannter Personen, insbesondere im Bereich von Straßen und Autobahnen, besonders aufmerksam. - Übergeben Sie niemals Bargeld gegen vermeintliche Pfandgegenstände. - Lassen Sie keine unbekannten Personen in Ihr Fahrzeug einsteigen. - Informieren Sie bei verdächtigen Sachverhalten umgehend die Polizei über den Notruf 110.
Rückfragen bitte an:
Polizeipräsidium Mainz
Pressestelle
Telefon: 06131 / 65-30022
E-Mail: ppmainz.presse@polizei.rlp.de
www.polizei.rlp.de/pp.mainz
Original-Content von: Polizeipräsidium Mainz, übermittelt durch news aktuell