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Polizeipräsidium Westpfalz

POL-PPWP: Nach Messerangriff: Ermittlungen dauern an

Kaiserslautern (ots)

   - Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft 
     Kaiserslautern und des Polizeipräsidiums Westpfalz -

Nach einer Auseinandersetzung am Samstagabend in der Fruchthallstraße (wir berichteten: https://s.rlp.de/dKPM9hX) ermitteln Staatsanwaltschaft und Polizei wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts. Die Verletzungen der beiden Opfer sind sehr ernst, ihr Gesundheitszustand ist weiterhin kritisch.

Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen kam es zu einem Streit zwischen einem 18-Jährigen und dem 20-Jährigen. In dessen Verlauf stach der 18-Jährige einem 22-jährigen Mann, der sich in Begleitung des 20-Jährigen befand, mit einem mitgeführten Messer in den Rücken. Den 20-Jährigen verletzte er mit dem Messer im Brustbereich. Der 18-Jährige erlitt Augenreizungen durch Pfefferspray.

Der Tatverdächtige und ein ebenfalls festgenommener 15-Jähriger (wir berichteten zunächst von einem 16-Jährigen) wurden am Samstagabend von der Polizei in Gewahrsam genommen. Der Jugendliche hatte sich in Begleitung des Tatverdächtigen befunden und wurde nach Spurensicherung auf freien Fuß gesetzt, da keine Anhaltspunkte dafür bestanden, dass er etwas mit der Tat zu tun hatte. Nach den ersten Ermittlungen hatte er den 18-Jährigen erst nach der Tat angetroffen und sich um ihn gekümmert, da er durch die Augenreizung beeinträchtigt war.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ der Ermittlungsrichter Haftbefehl gegen den 18-Jährigen und setzte diesen in Vollzug. Dem Mann wird versuchter Totschlag und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen. Der Haftbefehl erging wegen Schwere der Tat und Fluchtgefahr.

Das Motiv der Tat sowie der genaue Tathergang sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Der Tatverdächtige macht von seinem Schweigerecht Gebrauch.

Zeugen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0631 369 13312 mit der Polizei Kaiserslautern in Verbindung zu setzen. |erf

Kontaktdaten für Presseanfragen:

Polizeipräsidium Westpfalz
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Telefon: 0631 369-10022
E-Mail: ppwestpfalz.presse@polizei.rlp.de
Internet: www.polizei.rlp.de/westpfalz

Original-Content von: Polizeipräsidium Westpfalz, übermittelt durch news aktuell

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