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19.02.2019 – 20:35

Feuerwehr Bergisch Gladbach

FW-GL: Aktionswoche zum Schutz vor Kohlenmonoxid (CO) startete am 18. Februar 2019

FW-GL: Aktionswoche zum Schutz vor Kohlenmonoxid (CO) startete am 18. Februar 2019
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Bergisch Gladbach (ots)

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach beteiligt sich an der Initiative zur Prävention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen und informiert Bevölkerung unter dem Motto "CO macht K.O. - Schütze dich vor Kohlenmonoxid!"

Bei Interesse vermitteln wir Ihnen zu diesem Thema gerne ein Pressegespräch mit dem Leiter der Feuerwehr Bergisch Gladbach, Stadtbrandinspektor Jörg Köhler.

Mit einer Aktionswoche startet die neu gegründete Initiative zur Prävention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen vom 18. bis 24. Februar 2019 ihre erste bundesweite Aufklärungswoche. Ziel ist es, die Bevölkerung über die gesundheitsgefährdenden Gefahren von Kohlenmonoxid (CO) zu informieren und damit die Zahl der CO-Vorfälle deutlich zu reduzieren.

Laut der im Deutschen Ärzteblatt veröffentlichten Übersicht "Diagnostik und Therapie der Kohlenmonxidvergiftung" verzeichnen deutsche Kliniken jährlich rund 3.900 Einweisungen aufgrund von Kohlenmonoxid-Vergiftungen. Hinzu kommt eine hohe Dunkelziffer, da viele Fälle nicht erkannt werden. Gerade in der kalten Jahreszeit treten CO-Vergiftungen vermehrt auf. Auslöser können technische Defekte, mangelnde Wartung oder verstopfte Abluftrohre von Gasthermen, Ölheizungen oder Kaminöfen sein. Auch der unsachgemäße Gebrauch von Grills oder Heizpilzen in geschlossenen Räumen stellt eine häufige Unfallursache dar. Kohlenmonoxid dringt zudem mühelos durch Wände und Fußböden und kann sich unabhängig von der Quelle im ganzen Haus verteilen.

Zuletzt kam es Anfang Januar 2019 im Stadtteil Hand vom Bergisch Gladbach zu einem Defekt einer Heizungsanlage in einem Mehrfamilienhaus, wo mehrere Personen zum Teil lebensgefährlich durch Kohlenmonoxid verletzt wurden.

Atemgift Kohlenmonoxid Kohlenstoffmonoxid, kurz Kohlenmonoxid, ist ein gefährliches Atemgift, das man weder sehen, riechen noch schmecken kann. Der Mensch merkt daher nicht, wenn er CO einatmet, denn der Körper reagiert weder mit Husten noch mit Atemnot. Das macht das Gas so gefährlich. Kohlenmonoxid verdrängt den Sauerstoff im Blut. Die Versorgung von lebenswichtigen Organen und dem besonders auf Sauerstoff angewiesenen Gehirn wird blockiert. "Die Folgen einer CO-Vergiftung können verheerend sein", erläutert Stadtbrandinspektor Jörg Köhler, Leiter der Feuerwehr Bergisch Gladbach und ergänzt: "Während bei hohen CO-Konzentrationen in der Luft schnell der Tod eintritt, können typische Vergiftungssymptome bei niedrigen Werten auch erst nach längerer Zeit auftreten. Diese reichen von Gedächtnisstörungen und Verhaltensänderungen bis hin zum Parkinsonismus."

CO-Warnmelder schützen vor Kohlenmonoxid-Vergiftungen "Das Risiko von CO-Vergiftungen in den eigenen vier Wänden lässt sich durch die Installation von CO-Warnmeldern deutlich reduzieren. Weil das Gas für den Menschen nicht erkennbar ist, kann eine Frühwarnung nur durch technische Geräte erfolgen. Diese reagieren auf gesundheitsgefährdende CO-Konzentrationen in der Raumluft und der schrille Alarmton warnt die Menschen vor dem gefährlichen Atemgift", erklärt Jörg Köhler. "Bei einem Verdacht auf Kohlenmonoxid oder wenn der CO-Melder anschlägt, sollte man schnell das Haus verlassen. Außerdem, wenn möglich, Fenster und Türen öffnen und von draußen den Notruf 112 der Feuerwehr wählen", erläutert Köhler.

Mehr Informationen zu den Gefahren von Kohlenmonoxid sind online unter www.co-macht-ko.de und auf Facebook unter "CO-macht-KO" zu finden. Auf der Homepage der Initiative gibt es auch Empfehlungen, wie man sich zu Hause vor einer CO-Vergiftung schützen kann sowie einen Informations-Flyer zum Download.

Rückfragen bitte an:

Feuerwehr Bergisch Gladbach
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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Fax: 02202 / 238 - 419
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