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08.05.2020 – 12:07

Polizeipräsidium Reutlingen

POL-RT: Verkehrsunfälle, Einbrüche, Streitigkeiten, Widerstand nach Unfallflucht; Schuppenbrand; Verdacht Brandstiftung

Reutlingen (ots)

Zusammenstoß zwischen PKW und Linienbus

Mit leichten Verletzungen ist eine 53-Jährige am Donnerstagvormittag nach einem Verkehrsunfall an der Einmündung Gartenstraße/ Hirschstraße vom Rettungsdienst in eine Klinik transportiert worden. Ein 79-Jähriger befuhr kurz nach zehn Uhr die Hirschstraße in Richtung Gartenstraße und bog an der dortigen Einmündung nach links in die Gartenstraße ein. Dabei übersah er einen von links kommenden Linienbus und krachte mit diesem zusammen. Während der Unfallverursacher und der 46-jährige Busfahrer unverletzt blieben, wurde eine 53-Jährige, die als Fahrgast im Linienbus gesessen war, verletzt. Der entstandene Sachschaden wird mit etwa 5.000 Euro beziffert. (rn)

Reutlingen-Altenburg (RT): Einbruch im Betonwerk

In die Büroräume eines Betonwerks im Neckartal ist ein unbekannter Täter in der Nacht zum Freitag, zwischen 19 Uhr und fünf Uhr, eingebrochen. Nach dem Aufhebeln der Eingangstür gelangte er in die Räume, wo er das Mobiliar durchsuchte. Da dort kein Bargeld aufbewahrt wird, erbeutete er lediglich einen Akkuschrauber, mit dem er unerkannt entkam. Der an der Tür hinterlassene Schaden dürfte 200 Euro betragen. (ak)

Pfronstetten (RT): Größerer Polizeieinsatz

Zu einem größeren Polizeieinsatz ist es am Donnerstagabend in einem Pfronstetter Teilort gekommen. Gegen 20.15 Uhr alarmierte eine Senioren die Polizei, nachdem es zwischen ihr und ihrem Ehemann zu Streitigkeiten gekommen war. Laut der Ehefrau soll der Mann zudem im Besitz einer Schrotflinte sein, die er griffbereit bei sich habe. Unmittelbar nach dieser Meldung wurde der Notruf unterbrochen, Rückrufversuche verliefen erfolglos. Daraufhin wurde die genannte Adresse von starken Polizeikräften angefahren. Gegen 22.30 Uhr konnte der Mann dann von Spezialkräften des Polizeipräsidiums Einsatz in der Wohnung widerstandslos festgenommen werden. Verletzt wurde niemand. Der Senior, der sich in einem psychischen Ausnahmezustand befand, wurde nachfolgend vorsorglich vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Bei den nachfolgenden Ermittlungen konnten in der Wohnung ein Luftgewehr und eine Gaspistole aufgefunden und sichergestellt werden. (cw)

Pfullingen (RT): Vorfahrtsberechtigten übersehen

Erheblich verletzt wurde ein 80-jähriger Radfahrer, der am Donnerstagnachmittag auf der Gönninger Straße (K 6729) einen Verkehrsunfall verursacht hat. Der Senior wollte gegen 16 Uhr auf Höhe des Komposthofes mit seinem Fahrrad die Kreisstraße von einem Parkplatz herkommend überqueren. Dabei übersah er einen von links heranfahrenden Peugeot. Dessen 50-jährige Fahrerin hatte keinerlei Möglichkeiten mehr, um rechtzeitig reagieren zu können, sodass der Radler von dem Pkw erfasst, aufgeladen und auf die Fahrbahn abgeworfen wurde. Dabei wurde er so schwer verletzt, dass er vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht werden musste. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 2.000 Euro geschätzt. (cw)

Großbettlingen (ES): Mit Rettungshubschrauber in Klinik geflogen

Auf eine medizinische Ursache könnte ein Verkehrsunfall zurückzuführen sein, der sich am Donnerstagmittag bei Großbettlingen ereignet hat. Gegen 14 Uhr befuhr ein 57-jähriger Audi-Lenker die K 1231 von Metzingen herkommend in Richtung Nürtingen. Reaktionslos schanzte der Wagen dabei geradeaus über den Kreisverkehr K 1231/Nürtinger Straße, querte die Gegenfahrspur und prallte im Anschluss auf einer angrenzenden Wiese gegen einen Baum. Ein hinterherfahrender Zeuge befreite den schwerverletzten Fahrer geistesgegenwärtig aus dem verschlossenen Pkw, indem er mit Hilfe eines Leitpfostens eine Seitenscheibe einschlug. Mit einem Rettungshubschrauber musste der 57-Jährige in der Folge in eine Klinik eingeliefert werden. Am A4 entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von zirka 5.000 Euro. Er wurde von einem Abschleppunternehmen aufgeladen und abtransportiert. (mr)

Nürtingen (ES): Widerstand nach Verkehrsunfallflucht

Unter anderem wegen Verkehrsunfallflucht und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt das Polizeirevier Nürtingen seit Donnerstagnachmittag gegen einen Mann in Alter von 38 Jahren. Dieser war, wie bislang bekannt ist, kurz nach 17 Uhr mit einem nicht zugelassenen Motorroller ohne Versicherungsschutz auf der Berliner Straße unterwegs und fuhr auf einen verkehrsbedingt stehenden Seat eines 57-Jährigen auf. Obwohl der 38-Jährige stürzte und sich leichte Verletzungen zuzog, flüchtete er mit seinem Gefährt in Richtung Südumgehung. Im Rahmen der sofortigen Fahndung wurde er in der Tischardter Straße von einer Streifenbesatzung fahrend angetroffen. Im Verlauf der Kontrolle verhielt sich der unter Alkoholeinfluss stehende Mann zunehmend aggressiv und versuchte, eine Beamtin zu schlagen. Er musste deshalb zu Boden gebracht und geschlossen werden. Hiergegen leistete der Rollerfahrer heftigen Widerstand. Dabei beleidigte der 38-Jährige die Einsatzkräfte mit nicht zitierfähigen Ausdrücken. Im Anschluss an die Beschlagnahme des Führerscheins und der Abgabe einer Blutprobe wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt. Sein Roller wurde ebenfalls beschlagnahmt und abgeschleppt. Der Gesamtschaden des Auffahrunfalls wird auf rund 1.700 Euro beziffert. (mr)

Aichtal (ES): Überholvorgang eskaliert

Ein Überholvorgang zwischen einem Autofahrer und einem Radfahrer ist am Donnerstagabend in Aichtal regelrecht eskaliert. Den bisherigen Ermittlungen zufolge überholte ein noch unbekannter Seat-Lenker den 52-jährigen Radler kurz nach 19 Uhr auf der Nürtinger Straße in Fahrtrichtung Grötzingen und hielt dabei wohl keinen ausreichenden Sicherheitsabstand ein. Als der Zweiradfahrer eigenen Angaben zufolge mit einem Handzeichen auf den zu geringen Abstand hinwies, ließ sich der Autofahrer offenbar auf dessen Höhe zurückfallen. Nach einem erneuten Hinweis des 52-Jährigen soll der Seat-Lenker zunächst beschleunigt und anschließend wenige Meter später eine Vollbremsung durchgeführt haben. Der Radfahrer wich nach links aus und stürzte zu Boden, wobei er sich leichte Verletzungen zuzog. Nachdem er damit begonnen hatte, Fotos von den Fahrzeugen zu machen, entwickelte sich zwischen den Männern eine Auseinandersetzung, in deren Verlauf der Unbekannte nach derzeitigem Kenntnisstand das Rennrad in den Grünstreifen warf und der 52-Jährige seinerseits den Autoschlüssel abzog und an sich nahm. Daraufhin soll der Seat-Lenker seinen Kontrahenten gewürgt und zu Boden geworfen haben. Anschließend fuhr er mit dem zwischenzeitlich wiedererlangten Schlüssel in Richtung Ortsmitte davon. Die Ermittlungen des Polizeireviers Nürtingen zu dessen Identität dauern an. Eine medizinische Versorgung des leichtverletzten Radfahrers an der Unfallstelle war nicht erforderlich. (mr)

Tübingen (TÜ): Grundlos zugeschlagen

Wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ermittelt der Polizeiposten Tübingen-Innenstadt gegen einen 22 Jahre alten Mann, der in der Nacht zum Freitag mehrere Personen verletzt haben soll. Kurz vor 23 Uhr traf der Tatverdächtige, der sich in Begleitung eines 19-Jährigen befand, in der Platanenallee auf einen 20-Jährigen, den er offenbar grundlos und unvermittelt attackierte. Der Heranwachsende erlitt dabei nach ersten Erkenntnissen erhebliche Kopfverletzungen, die in einer Klinik behandelt werden mussten. Anschließend flüchteten der Schläger und sein Begleiter in die Uhlandstraße, wo der 20-Jährige noch zwei 21 und 24 Jahre alte Männer angriff und leicht verletzte. Ihre Verletzungen wurden vom Rettungsdienst vor Ort behandelt. Durch zwischenzeitlich alarmierte Polizeibeamte konnten die beiden aggressiven und deutlich alkoholisierten Männer im Zuge einer sofort eingeleiteten Fahndung widerstandslos festgenommen werden. Beide wurden nach richterlicher Anordnung in die Ausnüchterungszelle des Polizeireviers eingeliefert. Die Ermittlungen dauern an. (rn)

Rottenburg (TÜ): Schuppen in Brand geraten

Noch unklar ist die Ursache eines Schuppenbrandes, der sich am Donnerstagabend in der Wildermuthstraße ereignet hat. Gegen 20.30 Uhr bemerkte eine Anwohnerin aufsteigende Rauchwolken und wählte den Notruf. Die Feuerwehr Rottenburg rückte daraufhin mit sechs Fahrzeugen und 25 Einsatzkräften an und löschte das Feuer, das mittlerweile vom Schuppen auf die Fassade und das Dach eines angrenzenden Wohnhauses übergegriffen hatte. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Erkenntnissen auf etwa 60.000 Euro. Das Polizeirevier Rottenburg hat mit Unterstützung der Spezialisten der Kriminaltechnik die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. (rn)

Albstadt-Ebingen (ZAK): In Kellerraum eingebrochen

Beim Einbruch in einen Kellerraum ist am frühen Freitagmorgen in der Kappellenstraße ein Einbrecher überrascht worden. Der Kriminelle hatte sich kurz nach vier Uhr durch das Einschlagen eines Fensters Zugang zu dem als Fahrradraum genutzten Keller verschafft. Ein Hausbewohner, der durch die Geräusche aufmerksam geworden war, sprach den Einbrecher an, der daraufhin sofort die Flucht ergriff. Nach der Alarmierung eingeleitete Fahndungsmaßnahmen nach dem als etwa 165 bis 175 Zentimeter großen und als dunkel bekleideten Mann verliefen ergebnislos. Auch wenn im vorliegenden Fall die Sofortfahndung nach den mutmaßlichen Einbrechern erfolglos verlief, weist die Polizei darauf hin, wie wichtig es ist, bei entsprechenden Wahrnehmungen unverzüglich die Polizei zu alarmieren. Oft werden verdächtige Personen z.B. in einem Wohngebiet oder am Nachbarhaus beobachtet und angesprochen, ohne dass eine Alarmierung der Polizei oder diese sehr viel später erfolgt. Wenn in dem betreffenden Wohngebiet dann tatsächlich eingebrochen wurde, erfahren die Ermittler oft erst am Tag danach, dass die mutmaßlichen Täter beobachtet wurden, von denen dann aber jede Spur fehlt. Die Polizei appelliert daher an die Bevölkerung, bei verdächtigen Wahrnehmungen die Personen nicht anzusprechen, sondern unverzüglich die Polizei zu alarmieren und, sofern möglich, die Täter weiter zu beobachten. Dies erhöht die Chancen, Einbrecher auf frischer Tat festzunehmen und ihnen eventuell auch andere Taten nachzuweisen. (cw)

Albstadt (ZAK): Discounter geräumt

Aufgrund eines Brandes ist am Donnerstagnachmittag die Filiale eines Discounters in der Goethestraße in Tailfingen geräumt worden. Ein aufmerksamer Zeuge hatte die Flammen an einer Außentür auf der Gebäuderückseite gegen 16.20 Uhr festgestellt, worauf alle Personen ins Freie gebracht wurden. Einem Mitarbeiter des Marktes gelang es, die Flammen unter Zuhilfenahme eines Feuerlöschers zu löschen. Durch die Feuerwehr, die mit einem Löschzug ausgerückt war, wurden die betroffenen Räume gelüftet. In den Verkaufsraum selbst war kein Rauch eingedrungen. Die Tür selbst wurde durch Rußantragungen in Mitleidenschaft gezogen, ebenso das Innere des hinter der Tür liegenden Technikraumes. Ersten Schätzungen zufolge dürfte der Sachschaden mit rund 250 Euro überschaubar bleiben. Personen wurden nicht verletzt. Nach derzeitigem Ermittlungsstand dürfte ein in die Tür eingelassenes Lüftungsgitter von einem Unbekannten in Brand gesetzt worden sein. Das Polizeirevier Albstadt hat die Ermittlungen aufgenommen. (mr)

Rückfragen bitte an:

Andrea Kopp (ak), Telefon 07121/942-1101

Ramona Noller (rn), Telefon 07121/942-1103

Martin Raff (mr), Telefon 07121/942-1105

Christian Wörner (cw), Telefon 07121/942-1102

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E-Mail: reutlingen.pp.pressestelle@polizei.bwl.de
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