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22.01.2019 – 11:19

Polizeiinspektion Stralsund

POL-HST: Zahlreiche witterungsbedingte Verkehrsunfälle im Landkreis Vorpommern-Rügen

LK V-R (ots)

Am gestrigen Tag, 21.01.2019, ereigneten sich im Bereich der Polizeiinspektion Stralsund im Zeitraum von 13:00 Uhr bis 18:00 Uhr mehr als 15 Verkehrsunfälle, bei denen die Geschwindigkeit der Fahrzeugführerinnen und -führer offenbar nicht den Witterungsbedingungen angepasst war. (Pressemitteilung der Einsatzleitstelle 21.01.2019: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108747/4172155)

Bei den bisher 18 gemeldeten Unfällen in Sagard, Bergen, Stralsund, Flemendorf, Prohn, Fuhlendorf und weiteren Orten wurden zwei Personen leicht sowie eine Person schwer verletzt. Allein in Groß Lüdershagen kam es zu vier Verkehrsunfällen. Hier rutschten die Verkehrsteilnehmer in den Graben, gegen Verkehrszeichen oder fuhren auf andere Pkw auf.

In den meisten Fällen blieb es bei Sachschäden und die Fahrzeuge konnten anschließend weiter fahren. Als Unfallursache ist die nicht angepasste Geschwindigkeit zu nennen, denn viele Verkehrsteilnehmer rutschten in parkende/wartende Pkw, fuhren in Gräben, fuhren auf beziehungsweise kamen von der Fahrbahn ab und gerieten entweder in den Gegenverkehr oder auf die Bankette. In Prohn jedoch fuhr ein 57-jähriger Citroen-Fahrer um 14:40 Uhr alleinbeteiligt gegen einen Baum und verletzte sich dabei schwer. Der Fahrer wurde durch Rettungskräfte in ein Krankenhaus gefahren. Ein Abschleppunternehmen musste den Pkw bergen und abtransportieren.

Auch Schneeräumfahrzeuge waren bei den oben genannten Unfällen beteiligt. Zum einen in Ribnitz-Damgarten, wobei der Fahrzeugführer (44 Jahre) des Räumfahrzeugs beim Einfahren in den fließenden Verkehr offenbar die Vorfahrt eines Opel-Fahrers (48 Jahre) missachtete. Verletzt wurde hierbei niemand. In Stralsund wurde die Schaufel eines Multicars beschädigt, weil eine 45-jährige Fahrerin nicht mehr rechtzeitig zum Stehen kam und gegen diese rutschte.

Der an allen beteiligten Fahrzeugen entstandene Gesamtschaden wird derzeit auf etwa 37.000 Euro geschätzt.

Die Polizei bittet die Verkehrsteilnehmer in diesem Zusammenhang, die gefahrenen Geschwindigkeiten den Fahrbahnverhältnissen und Witterungsbedingungen anzupassen. Auch mit der landesweiten Kampagne der Polizei "Fahren.Ankommen.LEBEN!" weisen wir nochmals auf die Gefahren bei nicht angepassten Geschwindigkeiten hin und machen auf diese aufmerksam.

Rückfragen von Medienvertretern bitte an:

Polizeiinspektion Stralsund
Ilka Pflüger
Telefon: 03831/245-205
E-Mail: pressestelle-pi.stralsund@polizei.mv-regierung.de
Internet: http://www.polizei.mvnet.de
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