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18.01.2019 – 11:26

Polizeiinspektion Stralsund

POL-HST: Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Stralsund und der Polizeiinspektion Stralsund zum heutigen Polizeieinsatz in Stralsund

POL-HST: Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Stralsund und der Polizeiinspektion Stralsund zum heutigen Polizeieinsatz in Stralsund
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Stralsund (ots)

Am heutigen Vormittag, dem 18.01.2019, führte die Staatsanwaltschaft Stralsund und die Polizeiinspektion Stralsund mit Unterstützungskräften des Landeskriminalamtes Mecklenburg-Vorpommern (SEK) einen gemeinsamen Polizeieinsatz in Stralsund durch. Insgesamt waren 35 Beamte sowie drei Diensthunde im Einsatz.

Im Zuge eines Ermittlungsverfahrens der Staatsanwaltschaft Stralsund gegen einen 59-jährigen Beschuldigten wegen des Verdachtes der Bedrohung wurde in den heutigen Morgenstunden ein Durchsuchungsbeschluss des Amtsgerichtes Stralsund für die Wohnung des 59-Jährigen in der Tribseer Vorstadt und weitere ihm zugehörige Räume realisiert. Der bereits mehrfach polizeilich bekannte Beschuldigte steht im Verdacht, in der Nacht zum 17.01.2019 im Hausflur eines Mehrfamilienhauses im Carl-Heydemann-Ring eine Gruppe von fünf Personen im Alter zwischen 18 und 26 Jahren mit einer Pistole bedroht zu haben. Vorangegangen war dabei ein Streit innerhalb dieser Personengruppe in der Wohnung eines 26-jährigen Iraners, der sich auf den Hausflur verlagerte. Auf die sich streitenden Männer (iranischer, afghanischer und nigerianischer Herkunft) wurde der 59-Jährige und Nachbar des 26-Jährigen aufmerksam und bedrohte darauffolgend diese Personengruppe. Verletzt wurde dabei niemand.

Auf Grundlage des Durchsuchungsbeschlusses des Amtsgerichtes Stralsund konnten durch die eingesetzten Beamten in der Wohnung des 59-Jährigen insgesamt 13 Schreckschusswaffen, eine vermutlich scharfe Langwaffe, Munition sowie elf Stichwaffen und andere verbotene Gegenstände nach dem Waffengesetz gefunden und sichergestellt werden. Darüber hinaus wurden geringe Mengen Betäubungsmittel beschlagnahmt, die in der Wohnung gefunden wurden. Bei einem 40-jährigen Stralsunder, der sich zum Zeitpunkt der Durchsuchungsmaßnahmen ebenfalls in der Wohnung des 59-Jährigen befand, fanden die Beamten einen Schlagring, einen Teleskopschlagstock sowie eine weitere Schreckschusswaffe und stellten diese Gegenstände sicher.

Der 59-Jährige war aufgrund der Beeinflussung durch Betäubungsmittel nicht vernehmungsfähig. Er sowie der 40-Jährige wurden nach Beendigung aller kriminalpolizeilicher Maßnahmen in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Stralsund wieder auf freien Fuß gelassen, da die rechtlichen Voraussetzungen für einen Haftbefehl nicht ausreichend sind.

Gegen den 59-Jährigen sowie seinem 40-jährigen Bekannten werden nun weitere Ermittlungsverfahren wegen des Verdachtes des Verstoßes gegen das Betäubungsmittel- und Waffengesetz eingeleitet.

Die Polizeiinspektion Stralsund sowie die Staatsanwaltschaft Stralsund ziehen zusammenfassend eine positive Bilanz zu diesem Einsatz. Sowohl der Zugriff als auch die anschließenden polizeilichen Maßnahmen konnten insgesamt hervorragend umgesetzt werden.

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