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Polizeidirektion Osnabrück

POL-OS: Nach internationalem Schlag gegen Geldautomatensprenger - Polizei fahndet nach Tatverdächtigem

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Heute (01.07.22) stellten Michael Zorn, Polizeivizepräsident der Polizeidirektion Osnabrück, Alexander Retemeyer, Sprecher der Staatsanwaltschaft Osnabrück, Michael Will, Leiter Organisierte Eigentumskriminalität bei Europol und ein Vertreter der Ermittlungsgruppe EK Beagle, den gemeinsamen Ermittlungserfolg dar. Alle betonten die hervorragende Zusammenarbeit aller beteiligten Partner. "Das war ganz großes Kino", so fasste es Polizeivizepräsident Michael Zorn kurz und knapp zusammen.

Osnabrück/Amsterdam (ots)

Heute (01.07.22) stellten Michael Zorn, Polizeivizepräsident der Polizeidirektion Osnabrück, Alexander Retemeyer, Sprecher der Staatsanwaltschaft Osnabrück, Michael Will, Leiter Organisierte Eigentumskriminalität bei Europol und ein Vertreter der Ermittlungsgruppe EK Beagle, den gemeinsamen Ermittlungserfolg dar. Alle betonten die hervorragende Zusammenarbeit aller beteiligten Partner. "Das war ganz großes Kino", so fasste es Polizeivizepräsident Michael Zorn kurz und knapp zusammen.

Am 28. Juni 2022 gelang deutsch-niederländischen Ermittlungskräften unter Koordination der Zentralen Kriminalinspektion Osnabrück und der Staatsanwaltschaft Osnabrück ein bundesweiter Coup. Rund 100 Einsatzkräfte aus Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Hessen und den Niederlanden durchsuchten im Rahmen dieser konzertierten internationalen Polizei- und Justiz-Aktion 16 Objekte, darunter Geschäfts- und Wohnadressen sowie Adressen von Fahrzeug-verleihfirmen. Weitere zwölf zum Verfahren gehörende Objekte wurden bereits Tage zuvor durchsucht. Insgesamt 13 mutmaßliche Automatensprenger im Alter von 19 bis 35 Jahren konnten festgenommen werden. Wie jetzt bekannt wurde, befinden sich derzeit zehn der Festgenommen in Untersuchungshaft. Sieben in den Niederlanden, zwei in Belgien und einer in Deutschland.

Ein weiterer Tatverdächtiger, der am letzten Dienstag nicht festgenommen werden konnte, befindet sich aktuell auf der Flucht. Polizei und Staatsanwaltschaft gaben in der Pressekonferenz in Osnabrück bekannt, dass sie die Fahndungsmaßnahmen nach dem Flüchtigen durch eine Öffentlichkeitsfahndung verstärken. "Es ist unser Ziel, den Flüchtigen schnell zu fassen. Wir erhöhen jetzt nochmal den Druck und bitten die Bevölkerung um Unterstützung", so Marco Ellermann, Sprecher der Polizeidirektion Osnabrück. Die Ermittler fahnden europaweit, unter anderem mit einem Foto, nach dem Mann namens Mohamed Reda Dadghir. Zuletzt hielt sich der gebürtige Marokkaner mutmaßlich in den Niederlanden auf. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass er sich aktuell in Deutschland aufhält oder aber nach Deutschland einreisen wird.

Beschreibung des gesuchten Mohamed Reda Dadghir:

   - 35 Jahre alt
   - 177 cm groß
   - normale Statur
   - schwarze Haare und schwarzer Bart

Hinweise nimmt Polizei Osnabrück unter der Telefonnummer 0541/3276120 aber auch jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Bei den Durchsuchungen vom letzten Dienstag konnte die Polizei auch einen Porsche Panamera in Bochum im Wert von 80.000 Euro sicherstellen. Das gaben die Behörden heute bekannt. Das Fahrzeug steht im Kontext mit einer strafrechtlichen Unterschlagung. Zudem fanden die Ermittler bei den Durchsuchungen über 80 Mobiltelefone, mehrere PC und Tablets wie auch zahlreiche elektronische Datenträger. Alleine in einem durchsuchten Objekt in Recklinghausen befanden sich 35 Handys. Noch dazu konnten ein Jammer und gestohlene Kennzeichen sowie Kennzeichen-Duplikate in einem Objekt in den Niederlanden festgestellt werden. Auch mutmaßliche Täterbekleidung sowie diverse Unterlagen und Ordner konnten sichergestellt werden. Bei einer Durchsuchung in den Niederlanden (bei Helmond) zogen die Einsatzkräfte zudem einen Audi S 5 sowie ein Motorrad BMW GS im Wert von ca. 40.000 Euro im Rahmen der Vermögensabschöpfung ein. Die Auswertungen und Ermittlungen dauern an.

Rückfragen bitte an:

Marco Ellermann
Polizeidirektion Osnabrück
Dezernat 01 - Presse-/Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: 0049-541-327-1024
E-Mail: marco.ellermann@polizei.niedersachsen.de

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