Westdeutsche Allgemeine Zeitung
WAZ: Syrische Tragödie. Kommentar von Gudrun Büscher
Essen (ots) - Bashar al-Assad hat sich nicht um die Macht in Syrien gerissen. Er lebte als Augenarzt in London, als klar wurde, dass er das Regime in Damaskus von seinem kranken Vater übernehmen sollte. Er fügte sich. Lange galt der schüchtern wirkende Mann, der eine moderne Frau an seiner Seite hat, als großer Hoffnungsträger für ein neues, ein offenes Syrien. Selten hat eine Hoffnung so getrogen. Inzwischen klingt ...