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Sigourney Weaver kann sich fünften Alien-Teil vorstellen

    Hamburg (ots) - Hollywoodstar Sigourney Weaver kann sich vorstellen, in einem fünften Teil der Weltall-Saga Alien mitzuspielen: "Das Thema Monster ist ziemlich ausgeleiert. Aber die Unerschütterlichkeit von Ripleys Charakter interessiert mich. Sie ist eine Figur, die ihre Epoche überlebt hat, die kein Zuhause mehr besitzt in Zeit und Raum. Es könnte spannend sein, ihr zu erlauben, eine Heimat zu finden", sagt sie der ZEIT. Den ersten Teil von Alien drehte Weaver im Jahre 1979. Sie spielte die Astronautin und Hauptfigur Ripley in allen vier Teilen.

    Die 56-Jährige ist demnächst im Seelendrama Snowcake zu sehen, in dem sie eine Autistin spielt: "Die Vorbereitung für die Rolle der Linda war die schwierigste meines Lebens." Neun Monate vor Drehbeginn habe sie begonnen, sich mit den unterschiedlichen Formen des Autismus vertraut zu machen. "Ich versuchte, mich in dieses seltsame Universum spontaner Augenblicksstimmungen und rätselhafter Ängste einzufühlen."

    Über die rebellischen Rollen ihrer Karriere sagt die Schauspielerin: "Ich selbst hatte immer ein Problem mit Autoritäten und konnte mich nur schwer anpassen." Es sei jedoch Ironie des Schicksals, dass das Publikum sie für eine starke Frau halte. "Eigentlich ringe ich ständig darum, optimistisch zu bleiben, mich nicht aus der Bahn werfen zu lassen."

    Anläßlich der Berlinale-Eröffnung wird Weaver gemeinsam mit ihren Filmpartnern aus Snowcake, Alan Rickman und Matrix-Star Carrie-Anne Moss nach Deutschland kommen.

    Das komplette Interview der ZEIT Nr. 7 vom 9. Februar 2006 senden     wir Ihnen gerne zu.

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