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09.02.2005 – 12:46

Deutsche Bahn AG

Zwei Länder - keine Grenze

    Köln-Gremberg (ots)


    
    Deutsch-französische Kooperation im Schienengüterverkehr geht in
    die zweite Entwicklungsstufe: Railion und SNCF Fret fahren künftig
    auf allen Grenzübergängen zwischen Deutschland und Frankreich
    Güterzüge interoperabel und sparen auf diesen Verbindungen bis zu
    zwei Stunden
    
    Louis Gallois, Präsident der SNCF, und Hartmut Mehdorn,
Vorstandsvorsitzender der DB AG, starteten heute im Rangierbahnhof
Köln die zweite Stufe im Ausbau der Interoperabilität im
deutsch-französischen Schienengüterverkehr. Die Rahmenvereinbarung
der Interoperabilität zu den harmonisierten Betriebsvorschriften und
koordinierten Abfertigungsprozessen wurde von beiden Bahnchefs
unterzeichnet.
    
    Ab sofort werden zusätzlich zum Grenzbahnhof Forbach/Saarbrücken
auch alle übrigen Eisenbahn-Grenzübergänge zwischen Deutschland und
Frankreich durchgängig im Güterverkehr befahren. Dabei kommen
deutsche Mehrsystemloks der Baureihe 185 und ab dem zweiten Halbjahr
2005 SNCF-Loks der Baureihe 437000 zum Einsatz, die für die Strom-
und Signalsysteme beider Länder geeignet sind. So fahren künftig
zusätzlich zu den seit Dezember 2003 verkehrenden täglich 60 Zügen
über Forbach / Saarbrücken rund 40 Züge über Apach/Perl (Mosel) und
weitere sechs Züge über Strasbourg/Kehl durchgehend und sparen pro
Zug bis zu zwei Stunden Warte- und Abfertigungszeitzeit an der Grenze
ein.
    
    Die Güterzüge fahren künftig zwischen den großen Rangierbahnhöfen
wie Köln-Gremberg und Metz-Woippy durchgängig mit bis zu 120
Stundenkilometer. Anders als der LKW konnten die Bahnen bisher auf
den langen internationalen Strecken nicht durchgängig fahren. Höhere
Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit der Eisenbahn im Vergleich zum
LKW sind das Ergebnis des interoperablen Einsatzes der
Triebfahrzeugführer und Triebfahrzeuge. Für die Kunden werden die
Transporte auf allen Achsen und Korridoren, die diese Strecken in
Frankreich und Deutschland benutzen, zuverlässiger und schneller,
sowohl im Ganzzug- und Einzelwagenverkehr als auch im Kombinierten
Verkehr.
    
    Nach der heutigen Unterzeichnung der Rahmenvereinbarung werden
die Bahnchefs Gallois und Mehdorn demnächst die Kooperation in den
Bereichen Konzeption, Planung und Durchführung der interoperablen
Produktion mit Hilfe ihrer gemeinsamen Beteiligungsgesellschaft
Rail Euro Concept vertiefen. Sie wollen damit zeigen, dass die
bisherigen Erfolge der Zusammenarbeit noch weitere Potenziale bieten,
die für mehr Verkehr auf der Schiene zwischen Deutschland und
Frankreich ausgeschöpft werden müssen.
    

  
    
Kontakt: SNCF
Jean-Claude Boulet SNCF                 Tel:+33 (0)1 53 25 63 21
Dominique Martin SNCF                    Tel:+33 (0)1 53 25 62 56
Marie-Hélène Giltaire Fret SNCF    Tel:+33 (0)1 53 25 94 16
ww.fret.sncf.com

Kontakt DB AG: Werner Klingberg Konzernsprecher Deutsche Bahn AG AG Tel. +49 (0)30 297-61180 medienbetreuung@bahn.de www.db.de/presse

Thomas Altmann Sprecher Railion Tel:+49 (0)6131 15 60200 www.railion.com W. Klingberg

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