Das könnte Sie auch interessieren:

Zwischen Lob und Selbstzweifel: die "Dancing on Ice"-Promis vor ihrer zweiten Kür auf dem Eis - am Sonntag live in SAT.1

Unterföhring (ots) - Bezaubernde Kür oder große Rutschpartie? Sieben Prominente wagen ihren zweiten Tanz auf ...

Handball-WM 2019: Deutschland gegen Frankreich am Dienstag live im ZDF

Mainz (ots) - Nach den beiden überzeugenden Auftritten gegen Korea und Brasilien sowie dem heutigen Spiel gegen ...

Der neue Mustang Shelby GT500: Kein Serienmodell von Ford war jemals stärker

KÖLN / DETROIT (USA) (ots) - - Top-Athlet: Der neue Ausnahmesportler an der Spitze der Mustang-Baureihe ...

20.12.2005 – 11:14

DIE ZEIT

Zellforscherin Beisiegel fordert internationale Kontrollbehörde für wissenschaftliche Arbeiten

    Hamburg (ots)

Einen "großen Rückschlag für die Stammzellforschung" befürchtet Ulrike Beisiegel, die Ombudsfrau der Deutschen Forschungsgemeinschaft, angesichts der Betrugsvorwürfe gegen den südkoreanischen Klonpionier Hwang Woo-Suk. Die Kritiker stünden dieser Art von Forschung "nun noch skeptischer" gegenüber, und zwar "sowohl wegen des ethischen Fehlverhaltens - der unzulässigen Eizellspende von Mitarbeiterinnen - als auch wegen der Fälschungsvorwürfe".

    Der aufsehenerregende Fall belege nicht nur die Gefahr für gefeierte Forscher, "den Boden unter den Füssen" zu verlieren, sondern zeige auch die Überforderung der Gutachter. "Vermutlich hätten sie auch im Fall Hwang Ungereimtheiten erkennen können. Aber das geht nicht, wenn ein vielbeschäftiger Wissenschaftler zur Begutachtung nur zwei Wochen Zeit hat." Die Vorwürfe gegen Hwang müssten daher Anlass zur "Besinnung" geben, fordert die Ombudsfrau. "Die Zeitschriften müssten sich gemeinsam darauf einigen, weniger Arbeiten zu publizieren - und wegzukommen von den schnellen Online-Veröffentlichungen."

    Auch eine Art internationaler Kontrollbehörde, die wichtige wissenschaftliche Arbeiten genau prüft, kann sich Beisiegel vorstellen. Es wäre "vernünftig, wenn man bei bahnbrechenden Arbeiten nicht nur zwei Gutachter beauftragt, sondern sie von einem größeren Gremium prüfen lässt."

    Das komplette Interview der ZEIT Nr. 52 vom 21. Dezember 2005 senden wir Ihnen gerne zu.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Elke Bunse, DIE ZEIT Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (Tel.: 040/3280-217, Fax: 040/3280-558, E-Mail: bunse@zeit.de)

Original-Content von: DIE ZEIT, übermittelt durch news aktuell

Alle Meldungen
Abonnieren Sie alle Meldungen von DIE ZEIT
  • Druckversion
  • PDF-Version

Themen in dieser Meldung