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DIE ZEIT

Bundesrechnungshof hatte das umstrittene Projekt Virtueller Arbeitsmarkt schon im Herbst im Visier

Hamburg (ots)

Der Bundesrechnungshof hatte das umstrittene
Großprojekt Virtueller Arbeitsmarkt (VAM) der Bundesagentur für
Arbeit schon im vergangenen Herbst im Visier. Doch dann stellte die
Prüfbehörde weitere Untersuchungen zurück, weil das kleine
Kompetenzteam "an seine Kapazitätsgrenzen stieß", wie ein Sprecher
der Behörde der ZEIT bestätigte. Vorgezogen wurde das
"Prüfungsvorhaben Maut". Noch im Februar bestritt der Vorstand der
Bundesagentur für Arbeit eine Kostenexplosion beim Virtuellen
Arbeitsmarkt.
Im Strudel dieser neuen Affäre droht das Schicksal der fast 10 000
Maatwerk-Geschädigten unterzugehen. Die Personal-Service-Agentur
(PSA) hatte im Februar Insolvenz angemeldet. Schon seit Januar haben
die Leiharbeiter von dem Unternehmen kein Geld mehr erhalten. Zwar
können die meisten die Zeit bis zur Auszahlung des Insolvenzgeldes
mit Arbeitslosengeld überbrücken - für die 600
Verwaltungsangestellten von Maatwerk aber, die noch auf ihr
Februar-Gehalt warten, blockiert die Bundesagentur eine kurzfristige
Lösung. "Die Bundesagentur bewegt sich nur mit gewaltigem Geächze",
sagt Insolvenzverwalter Gerd Weiland. "Die Folge ist ein gewaltiges
Chaos."
Die kompletten ZEIT-Texte (DIE ZEIT Nr. 11 mit Erstverkaufstag am
Donnerstag, 4. März 2004) stellen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Für Rückfragen melden Sie sich bitte bei Elke Bunse, DIE ZEIT Presse-
und Öffentlichkeitsarbeit, (Tel.: 040/ 3280-217, Fax: 040/ 3280-558,
E-Mail:  bunse@zeit.de)

Original-Content von: DIE ZEIT, übermittelt durch news aktuell

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