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Urlaub mit dem Rad: Umweltfreundlich und kostengünstig

Berlin (ots)

Die Fahrrad-Frühlingssaison startet und damit für viele auch die Suche nach einem gut ausgestatteten und bezahlbaren Fahrrad. Andere planen schon ihren nächsten Urlaub mit dem Rad. Der VCD fördert zwei junge Start Ups, die hierfür innovative Lösungen entwickelt haben. Cycle.deals vereinfacht den Online-Handel mit Gebrauchträdern. 1Nite Tent bringt Garten- und Grundstücksbesitzer*innen mit Campingfans zusammen.

Die Osterferien stehen kurz bevor und damit für viele auch die ersten ausgiebigen Radtouren des Jahres. Wem dafür noch der fahrbare Untersatz fehlt, findet auf der Plattform cycle.deals gute Gebrauchträder zu fairen Preisen. Die Betreiber sind ein junges Start Up, gefördert vom ökologischen Verkehrsclub VCD über das Projekt "DIY: Verkehrswende selber machen". Ziel der Gründer ist es, den Online-Handel mit Gebrauchträdern unkompliziert und sicher zu machen. Mit wenigen Klicks findet man passende Modelle in der Umgebung, sortiert nach Kriterien wie Budget und Körpergröße.

Naturfans, die mit dem neuen Rad nicht nur einen Tagesausflug planen, sondern einen mehrtägigen Trip, finden auf der Online-Karte von 1Nite Tent allein in Deutschland mehr als 700 Übernachtungsmöglichkeiten. Der Clou, des ebenfalls geförderten "DIY"-Projekts: Das Ganze ist kostenfrei und fernab klassischer Campingplätze. Bei 1Nite Tent stellen Menschen ähnlich wie beim Couchsurfing ihren Garten oder ihr Grundstück Camper*innen für eine Nacht zur Verfügung. So lernt man Land und Leute anders kennen und kommt mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck nach Hause.

Anika Meenken, VCD-Projektleiterin "DIY: Verkehrswende selber machen", sagt: "Mit unseren Projekten unterstützen wir junge Menschen, die etwas verändern wollen. Die Gründer*innen bringen kreative Ideen und Lösungen voran, die ein wichtiges Puzzleteil der Verkehrswende sind und zu einem bewussten Umgang mit unseren natürlichen Ressourcen anregen."

Umsatteln auf das Fahrrad erleichtern

In der Freizeit nutzen die Menschen in Deutschland das Fahrrad am stärksten. Doch auch für den Weg zur Arbeit steigt sein Stellenwert. Schon rund die Hälfte der mit dem Rad zurückgelegten Strecken entfällt auf Ausbildung, Beruf und andere Geschäftsfahrten, wie die neue VCD Infografik auf Basis von Daten des Bundesverkehrsministeriums zeigt. Auf Strecken bis zu 5 km Länge sind die Menschen damit innerstädtisch auch schneller unterwegs als mit dem Auto. Trotzdem wird das Auto immer noch für mehr als 40 Prozent aller Fahrten auf solchen Kurzstrecken genutzt. Das liegt unter anderem an der mangelnden Rad-Infrastruktur. Denn wenn sichere Radwege fehlen, ist der Umstieg wenig attraktiv. Die Politik ist aus Sicht des VCD gefordert, stärkere Anreize für das klimafreundliche Fahrrad zu setzen. Der Bau von Radschnellwegen in Stadt und Land ist dafür ein wichtiger Schritt. Laut den Ergebnissen des Fahrrad-Monitors 2021 werden Radschnellwege von mehr als 70 Prozent der Befragten befürwortet und rund ein Drittel erklärt sie sogar zum entscheidenden Grund endlich umzusteigen. Dieses klare Signal aus der Bevölkerung, die Radinfrastruktur flächendeckend auszubauen, dürfe die Politik nicht länger ignorieren, mahnt der VCD.

Das aktuelle VCD Positionspapier "Gewinnfaktor Fahrrad" enthält zentrale Forderungen des VCD an Bund, Länder und Kommunen, um gute Rahmenbedingungen für das Fahrradfahren zu schaffen.

Pressekontakt:

Alexander Knebel, Anne Fröhlich, Magdalena Reiner, VCD-Pressestelle
- Telefon 030/280351-12 - presse@vcd.org - www.vcd.org - Twitter:
@VCDeV - Facebook: @vcdbundesverband - Instagram: @vcd_ev

Original-Content von: VCD Verkehrsclub Deutschland e.V., übermittelt durch news aktuell

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