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Leichte Erholung auf dem IT-Arbeitsmarkt

München (ots) - Im März 7,6 Prozent mehr IT-Stellen ausgeschrieben als im Februar / Gegenüber dem Vorjahresquartal beträgt das Minus 13,6 Prozent / Bayern bietet die meisten freien IT-Stellen / Nordrhein-Westfalen verdrängt Baden-Württemberg vom zweiten Platz

Auf dem IT-Arbeitsmarkt zeichnet sich eine leichte Erholung ab: So wurden im März 7,6 Prozent mehr IT-Stellen ausgeschrieben als im Februar. Das berichtet die IT-Wochenzeitung COMPUTERWOCHE (Ausgabe 19/2010, www.computerwoche.de) unter Berufung auf eine aktuelle Analyse der Berliner Marktforscher Anzeigen.Daten.de, bei der IT-Jobangebote in 103 Printmedien und 19 Online-Jobbörsen ausgewertet wurden. Insgesamt waren in diesen Publikationen im März 13.531 IT-Jobs ausgeschrieben. Durchwachsen fällt die Bilanz jedoch im Quartalsvergleich aus: 2009 gab es in den ersten drei Monaten 13,6 Prozent mehr Job-Offerten in der IT-Branche als dieses Jahr.

Die meisten Jobs in der IT-Branche (43 Prozent im ersten Quartal 2010) schreiben nach wie vor Personalvermittler im Auftrag ihrer Kunden sowie Zeitarbeitsfirmen aus. Dies sind gegenüber dem Vorjahresquartal ein Drittel (33,2) weniger Jobs. Deutliche Rückgänge im Vergleich zu den ersten drei Monaten des vergangenen Jahres verzeichnen auch die Luftfahrtindustrie (minus 51,8 Prozent), der Öffentliche Dienst (minus 23,1 Prozent) sowie die Verlagsbranche (minus 19,8 Prozent). Gute Nachrichten kommen dagegen aus dem Hardware-Sektor: 3.126 freie Stellen im ersten Quartal 2010 bedeuten einen Zuwachs von 6,5 Prozent. Ebenfalls auf dem Weg der Erholung sind Branchen wie Verkehr (plus 46,3 Prozent), Fahrzeugbau (plus 40,4 Prozent), Finanzdienstleister (plus 25,2 Prozent) und Handel (plus 15,1 Prozent).

Die meisten freien Stellen entfallen im Bundesländer-Vergleich mit 9.175 Offerten auf Bayern - ein Zuwachs von 14,5 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2009. Nordrhein-Westfalen hat Baden-Württemberg vom zweiten Platz verdrängt. Das bevölkerungsreichste Bundesland schrieb 5.682 Stellen aus (minus 15,8 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2009). In Baden-Württemberg wurden mit 5.555 Offerten 41 Prozent weniger IT-Jobs angeboten. Positive Nachrichten kommen aus der Hauptstadt: 1.710 freie IT-Stellen bedeuten einen Zuwachs um 31,1 Prozent.

Hinweis für die Redaktionen: Der vollständige Beitrag steht auch online unter http://www.computerwoche.de/1934716/ zur Verfügung.

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