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Unfallbilanz 2025: Zahl der Verkehrstoten gestiegen – Verkehrswacht fordert Ausbau der Präventionsarbeit

Unfallbilanz 2025: Zahl der Verkehrstoten gestiegen  – Verkehrswacht fordert Ausbau der Präventionsarbeit
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Unfallbilanz 2025: Zahl der Verkehrstoten gestiegen

– Verkehrswacht fordert Ausbau der Präventionsarbeit

Nach den endgültigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) verloren im vergangenen Jahr 2.832 Menschen ihr Leben im Straßenverkehr. Das sind 62 Verkehrstote mehr als im Vorjahr. Auch die Zahl der Verletzten stieg leicht auf rund 371.000. Besonders besorgniserregend ist die Entwicklung bei Kindern und älteren Menschen: 74 Kinder kamen 2025 bei Verkehrsunfällen ums Leben – 21 mehr als 2024. Auch die Zahl der Verkehrstoten ab 65 Jahren erhöhte sich auf 1.115.

Die meisten tödlichen Unfälle ereigneten sich auf Landstraßen. Dort verloren 1.580 Menschen ihr Leben. Ein Großteil der Getöteten war mit dem Pkw unterwegs, wobei unangepasste Geschwindigkeit weiterhin zu den häufigsten Unfallursachen zählt. Auch innerorts bleibt die Lage alarmierend: Laut Destatis waren fast zwei Drittel (63 Prozent) der dort Getöteten ungeschützte Verkehrsteilnehmende. 317 Menschen starben zu Fuß, 285 kamen mit dem Fahrrad ums Leben.

Kirsten Lühmann, Präsidentin der Deutschen Verkehrswacht: „Noch immer sterben jeden Tag acht Menschen auf Deutschlands Straßen, rund 1.000 werden verletzt. Die aktuelle Unfallbilanz zeigt, dass wir in unseren Anstrengungen für mehr Verkehrssicherheit nicht nachlassen dürfen. Hinter jeder Zahl steht ein Mensch, eine Familie und ein Schicksal.“

Angesichts dieser Entwicklung sieht die Deutsche Verkehrswacht (DVW) erheblichen Handlungsbedarf beim Ausbau der Präventionsarbeit und plädiert dafür, die Risikogruppen nicht aus dem Blick zu verlieren, wie Lühmann bekräftigt:

„Besonders bei Geschwindigkeitsunfällen sowie im Fuß- und Radverkehr müssen wir neben einer sicheren Infrastruktur noch stärker beim Verhalten ansetzen. Deshalb brauchen wir einen deutlichen Ausbau der Präventionsarbeit – von der Verkehrserziehung im Kindesalter über Programme für junge Fahrende bis hin zu Angeboten für ältere Menschen. Prävention ist kein Selbstzweck, sondern eine Investition in Menschenleben.“

Ansprechpartner für die Presse:

Heiner Sothmann
Pressesprecher
Fon: 030 / 516 51 05 21
Mobil: 0160 / 9 77 77 024
Mail:  presse@verkehrswacht.de
Post: Budapester Straße 31 | 10787 Berlin
Web:  https://deutsche-verkehrswacht.de/presse

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