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Deutsche Verkehrswacht fordert sichere Schulwege für alle Kinder

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Deutsche Verkehrswacht fordert sichere Schulwege für alle Kinder

  • Jahreshauptversammlung der DVW am Tag der Verkehrssicherheit
  • Schulwegtrainings, Schulwegkonzepte und bessere Infrastruktur im Fokus

Die Deutsche Verkehrswacht (DVW) verstärkt ihr Engagement für sichere Schulwege und den besonderen Schutz von Kindern im Straßenverkehr. Auf ihrer Jahreshauptversammlung in Esslingen verabschiedeten die Mitglieder und Delegierten am 20. Juni 2026 einen entsprechenden Beschluss. Gemeinsam mit ihren Verkehrswachten setzt sich die DVW dafür ein, Schulkindern eine sichere und altersgerechte Mobilität zu ermöglichen. Der Schulweg soll möglichst eigenständig zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit anderen umweltfreundlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt werden. Dafür sind aus Sicht der DVW sowohl eine frühzeitige Verkehrs- und Mobilitätserziehung als auch sichere Rahmenbedingungen erforderlich.

Kirsten Lühmann, Präsidentin der Deutschen Verkehrswacht: „Für zu viele Kinder ist der Schulweg nicht sicher. Das dürfen wir nicht hinnehmen. Wir müssen durch gute Mobilitätserziehung und eine passende Verkehrsumgebung überall die Voraussetzungen schaffen, um Unfälle von Schülerinnen und Schülern nachhaltig zu verringern.“

Was ein sicherer Schulweg braucht

Ein Schwerpunkt des Beschlusses liegt auf regelmäßigen Schulwegtrainings. Diese sollen gemeinsam mit Kitas, Schulen, Polizei und Verkehrswachten durchgeführt werden, um frühzeitig die Verkehrskompetenz von Kindern zu stärken.

Zugleich spricht sich die DVW für Maßnahmen zur Verringerung von Elterntaxis aus. Diese verursachen insbesondere zu Unterrichtsbeginn häufig gefährliche Situationen. Mögliche Lösungen können Elternhaltestellen in größerer Entfernung zur Schule, Informationskampagnen sowie zeitweise Zufahrtsbeschränkungen im Schulumfeld sein.

Darüber hinaus werden individuelle Schulwegkonzepte für jede Schule gefordert, um örtliche Gefahrenstellen systematisch zu erfassen und geeignete Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit abzuleiten.

Besondere Bedeutung misst die Verkehrswacht auch der Infrastruktur rund um Schulen bei. Dazu gehören Verkehrsberuhigungen, sichere Querungshilfen, attraktive Gehwege und eine gute Beleuchtung. Gleichzeitig fordert die DVW den Ausbau sicherer Radverkehrsverbindungen im Schulumfeld. Dazu zählen möglichst baulich getrennte Radwege, sichere Kreuzungen und Querungen sowie ausreichend Fahrradabstellanlagen.

Die Deutsche Verkehrswacht wird sich gemeinsam mit ihren Landesverkehrswachten und Partnern gegenüber Bund, Ländern und Kommunen dafür einsetzen, dass die beschlossenen Maßnahmen schrittweise umgesetzt werden. Ziel ist ein Verkehrssystem, das den Bedürfnissen von Kindern gerecht wird und ihnen eine sichere und selbstständige Mobilität ermöglicht.

Kirsten Lühmann: „Heute ist der Tag der Verkehrssicherheit und wir haben mit unserem Beschluss ein notwendiges Signal für sichere Schulwege und damit für die Mobilität von morgen gesetzt.“

Ansprechpartner für die Presse:

Heiner Sothmann
Pressesprecher
Fon: 030 / 516 51 05 21
Mobil: 0160 / 9 77 77 024
Mail:  presse@verkehrswacht.de
Post: Budapester Straße 31 | 10787 Berlin
Web:  https://deutsche-verkehrswacht.de/presse

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