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16.09.2020 – 19:50

DFK - Verband für Fach- und Führungskräfte e. V.

DFK - Verband für Fach- und Führungskräfte wählt neuen Aufsichtsrat

DFK - Verband für Fach- und Führungskräfte wählt neuen Aufsichtsrat
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Die neue Aufsichtsratsvorsitzende des DFK, Prof. Dr. Angela Witt-Bartsch spricht von einem historischen Tag für den Verband in vierfacher Hinsicht

Zum Ende des ersten Online-Verbandstages in der über 100 jährigen Geschichte des DFK - Verband für Fach- und Führungskräfte und einer Vielzahl von entsprechenden virtuellen Wahlen u.a. für die Positionen des Vorsitzes und der Mitglieder des Aufsichtsrates, leitete die frisch gewählte Aufsichtsratsvorsitzende Prof. Dr. Angela Witt-Bartsch ihren Dank an den Vorstand, die Mitarbeiter*innen des DFK, alle Ehrenamtlichen in den Gremien und alle Mitgliedern in den Regionalgruppen mit den Worten ein: "Wir haben an diesem Abend vierfach DFK Geschichte geschrieben!".

Eigentlich war der Verbandstag, der satzungsgemäß in diesem Jahr durchgeführt werden musste, pandemiebedingt abgesagt worden. Nach Änderung der Gesetzeslage und auf Initiative vieler Regionalgruppen, die die entsprechenden Delegierten stellen, war der Weg dann aber frei für die erste Online-Veranstaltung dieses Gremiums, sowie für die anstehenden Wahlen. Damit hat der DFK auch den nächsten großen Schritt in eine digitale Welt gesetzt, in dem er die knapp 100 Delegierten, die sich aus den rund 20.000 Mitgliedern des Verbändenetzwerkes zusammensetzen, online zusammengebracht hat, um wegweisende Entscheidungen mittels einer digitalen Wahl zu treffen. Auch gab es erstmals mehr Bewerber*innen, als wählbare Posten für die Position des Aufsichtsrates und seines Vorsitzes als höchstes Überwachungsgremium des DFK. Ebenfalls haben sich noch nie so viele weibliche Kandidatinnen zur Wahl gestellt, die dann auch alle, trotz vorheriger Ablehnung einer "Frauenquote", in dieses Amt gewählt wurden. So setzt sich das neue Gremium aus vier Frauen und fünf Männern zusammen.

"Aus rechtlicher Sicht stand einer virtuellen Veranstaltung nichts mehr im Wege, nachdem das Bundesministerium für Arbeit und Soziales die gesetzlichen Rahmenbedingungen für solche Online-Versammlungen und Wahlen im Verbands- und Vereinsbereich geschaffen hatte.", so Michael Krekels, Vorstandsvorsitzender des DFK. "Da jedoch umfangreiche Wahlen und Diskussionen für diesen Nachmittag und Abend anstanden, war das gesamte Organisationsteam aber entsprechend angespannt, ob die Technik auch komplett mitmacht.", so Krekels weiter.

Letztendlich ohne technische Probleme und wie bei einer Präsenzveranstaltung, tauschten sich dann am 11. September 2020 die Delegierten des DFK, die sich aus Fach- und Führungskräften der verschiedenen Branchen zusammensetzen, über zukunftsgerichtete Themen des Verbandes, der bereits 1918 gegründet wurde, und viele Satzungsänderungsanträge kontrovers, engagiert, aber immer sachlich aus.

Zur Debatte standen auch Anträge zu einer Frauenquote im Aufsichtsrat des DFK, der wie eine Aktiengesellschaft mit einem hauptamtlichen Vorstand und einem ehrenamtlichen Aufsichtsrat als Kontrollgremium, aufgestellt ist. In der Vergangenheit war dieses Gremium männlich dominiert. Nach kurzer Diskussion waren sich die Delegierten aber einig, dass ein zukunftsorientierter Verband, wie der DFK, auch ohne eine solche Quote diverser und weiblicher werden kann und muss. Kurzerhand setzten die Delegierten diesen Vorsatz deutlich dahingehend um, indem alle vier qualifizierten Kandidatinnen, die sich zur Wahl gestellt hatten in den neunköpfigen Aufsichtsrat gewählt wurden.

Zuvor hatte Vorstandsmitglied Nils Schmidt in einer engagierten Rede den Delegierten vor Augen geführt, was im letzten Jahr alles umgesetzt wurde. "Der DFK ist digitaler geworden und damit auch noch attraktiver für jüngere Fach- und Führungskräfte.", so Schmidt. "Lassen Sie uns nicht auf das zurückschauen, was in der Vergangenheit vielleicht nicht so gut geklappt hat, sondern nach vorne blicken und viele Sachen einfach ausprobieren.", so Schmidt weiter.

Am Ende eines langen Verbandstages waren sich Schmidt und Krekels einig, dass "dieser Verbandstag ein starkes Signal für die Zukunftsorientierung des DFK gesendet hat." "Unsere Mitglieder haben heute gezeigt, dass Verbände nicht eingestaubt sein müssen, sondern die Zukunft mitgestalten können, digital und auch attraktiv für jüngere Mitglieder sein können." "Lassen Sie uns die Zukunft des DFK gemeinsam gestalten."

Über den DFK - Verband für Fach- und Führungskräfte

Der DFK ist die branchenübergreifende Stimme der Fach- und Führungskräfte in Deutschland. Er vertritt in seinem Netzwerk bundesweit rund 20.000 Führungskräfte des mittleren und höheren Managements auf politischer und wirtschaftlicher Ebene. Kernthemen sind dabei Arbeitsrecht und Arbeitsmarktpolitik, Sozialrecht und Sozialpolitik, Steuer- und Bildungspolitik. Die Mitglieder des Berufsverbandes erhalten eine umfassende Unterstützung auf ihrem Karriereweg z.B. in Form von juristischer Beratung und Vertretung, vielfältigen Weiterbildungsangeboten und aktuellen Informationen aus dem Berufsleben. Zudem bietet der DFK über seine Regional- und Fachgruppen ein gut gepflegtes und weit verzweigtes Kontaktnetzwerk. Dazu laden eigene Strukturen, wie beispielsweise für den Führungsnachwuchs (Young Leaders), für Geschäftsführer oder ein eigenes Frauennetzwerk, zum Networking ein. Der Berufsverband ist in 20 Regionalgruppen gegliedert und hat seine Hauptgeschäftsstelle in Essen. Weitere Geschäftsstellen sind in Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart. In Berlin ist der Berufsverband mit einer Hauptstadt-Repräsentanz vertreten.

www.dfk.eu