WDR Westdeutscher Rundfunk

WDR informiert umfassend über Analog-Digital-Umstieg in 2012
Aktionswoche vom 30. April bis 6. Mai

Köln (ots) -

  Der WDR wird vom 30. April bis 6. Mai in Fernsehen, Radio und 
Internet umfassend über den bevorstehenden  Analog-Digital-Umstieg 
beim Satellitenfernsehen in 2012 informieren. An der Aktionswoche 
sind neben den Programmen der Landesrundfunkanstalten auch ARD und 
ZDF sowie die meisten Privatsender beteiligt. Mit der gemeinsamen 
Informationskampagne sollen Fernsehhaushalte mit analogem 
Satellitenempfang zu einem rechtzeitigen Umstieg auf das qualitativ 
bessere Digitalfernsehen angeregt werden. Alle deutschen 
Fernsehsender beenden am 30. April 2012 um 3.00 Uhr früh die analoge 
Satellitenausstrahlung. 

Der Digitalumstieg bietet den WDR-Zuschauern einen speziellen 
Vorteil: Wer sein Fernsehen digital per Satellit empfängt, kann auch 
immer die "richtige" Lokalzeit mit Berichten und Informationen aus 
der Region vor der Haustür sehen. Beim Analogempfang ist immer nur 
eine Lokalzeit-Ausgabe aus einer wöchentlich wechselnden Region zu 
sehen. WDR Fernsehen strahlt montags bis samstags von 19.30 bis 20.00
Uhr insgesamt elf Lokalzeit-Ausgaben aus. Weitere Kurz-Ausgaben gibt 
es montags bis freitags von 18.00 bis 18.05 Uhr. Weitere 
Informationen zu den einzelnen Lokalzeiten gibt es im Netz unter 
http://www.wdr.de/studio/index.html 

Ein weiterer Vorteil: Mit der Analog-Abschaltung werden Ressourcen 
für das hochauflösende Fernsehen (HDTV) frei. Ab Mai 2012 werden 
neben Das Erste HD, ZDF HD und ARTE HD weitere öffentlich-rechtliche 
HDTV-Programme über Satellit angeboten. HDTV bietet gegenüber der 
Standardauflösung SDTV eine nochmals deutlich verbesserte 
Bildschärfe. Die öffentlich-rechtlichen HD-Programme können frei und 
unverschlüsselt empfangen werden. Erforderlich für den HD-Empfang ist
lediglich ein HD-Receiver. In vielen aktuellen Fernsehgeräten ist 
mittlerweile ein solcher Empfänger eingebaut. 

Der WDR informiert seine Zuschauer, Hörer und Internet-User über die 
Analog-Abschaltung und über nötige Schritte zum Umstieg. WDR 
Fernsehen behandelt das Thema in den Sendungen markt (Mo., 2.5., 
21.00 Uhr), Aktuelle Stunde (Di., 3.5., 18.50 Uhr), daheim & 
unterwegs (Mi., 4.5., 16.00 Uhr), Servicezeit  (Mi., 4.5., 18.20 Uhr)
und Lokalzeit Düsseldorf (Fr., 6.5., 19.30 Uhr). In Beiträgen und 
Expertengesprächen soll darüber aufgeklärt werden, was die 
betroffenen Fernsehhaushalte bis zur Analog-Abschaltung tun müssen, 
um weiterhin fernsehen zu können. Darüber hinaus wird mittels 
TV-Spots und Laufbänder über die Abschaltung informiert. Auch die 
Radiosender 1LIVE, WDR 2, WDR 3, WDR 4, WDR 5 und Funkhaus Europa 
werden in Sendungen und Servicebeiträgen auf das Thema eingehen. 

Über den Aufruf der ARD-Videotextseite 198 können Zuschauer selbst 
testen, ob sie zu den betroffenen Haushalten mit analogem 
Satellitenempfang gehören. Diese Haushalte werden ein neues 
Empfangsgerät (Receiver) anschaffen und eventuell auch die 
Antennenanlage aufrüsten müssen. Infos für WDR-Zuschauer gibt es bei 
der kostenlosen Hotline 0800 221 5000. Ansprechpartner für die 
Anschaffung der Receiver und für die Umrüstung der Empfangsanlage 
sind vor allem Fachhandel und Handwerk.

Mit der Abschaltung der analogen Satellitenübertragung endet auch der
analoge Radioempfang aus dem All. Die WDR-Radioprogramme sind aber 
bereits seit 2006 über den digitalen Satelliten ASTRA 1H 
("Hörfunktransponder") in hoher Qualität mit normalen 
Digitalreceivern empfangbar. Endgültig endet allerdings die Ära des 
ASTRA Digital Radios (ADR). Die ADR-Empfänger sind mit anderen 
Verbreitungswegen nicht kompatibel, können also nicht weiter 
verwendet werden. 

Unter www.Digital.WDR.de wird es viele Tipps und Informationen zum 
Nachlesen geben. Das Internetportal klardigital.de informiert ebenso 
umfassend über den Analog-Digital-Umstieg. Hinter diesem Angebot 
steht die Initiative Klardigital, die von den Landesmedienanstalten 
ins Leben gerufen wurde. An ihr sind auch ARD, ZDF, die RTL-Gruppe, 
die Pro7Sat1-Gruppe sowie der Verband der Privaten Rundfunk- und 
Telekommunikationsanbieter (VPRT) beteiligt. 

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Uwe-Jens Lindner
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Telefon: 0221 220 8475
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