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MDR und MDM präsentieren: „Key Frames – Neue Animationsfilme aus Mitteldeutschland“

MDR und MDM präsentieren: „Key Frames – Neue Animationsfilme aus Mitteldeutschland“
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Leipzig (ots)

Mit dem Förderprogramm „Key Frames 2026“ haben der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) und die Mitteldeutsche Medienförderung (MDM) die Produktion von sieben kurzen Animationsfilmen aus Mitteldeutschland erfolgreich realisiert. Die Filme entstanden innerhalb weniger Monate und überzeugen durch künstlerische Qualität und innovative Erzählweisen. Die Ergebnisse können sich sehen lassen – abrufbar ab sofort in der ARD Mediathek.

„Key Frames 2026“ wurde ins Leben gerufen, um die kreative Stärke und Vielfalt mitteldeutscher Künstler und Produktionsfirmen sichtbar zu machen. Nun liegen die Ergebnisse vor: Sieben Kurzfilme, die aktuelle gesellschaftliche Themen aufgreifen und eindrucksvoll die Leistungsfähigkeit der Animationsszene in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen unter Beweis stellen.

MDR-Programmdirektor Boris Lochthofen: „Mit ‚Key Frames‘ konnten wir Kreativen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen die Möglichkeit geben, relevante Themen aus ihrer Perspektive zu erzählen. Entstanden ist ein außergewöhnlich vielfältiges Spektrum an Filmen mit eigenständigen künstlerischen Handschriften. Die Ergebnisse zeigen, welches kreative Potenzial in der mitteldeutschen Animationsszene steckt und wie wirkungsvoll Animation gesellschaftliche Themen verhandeln kann.“

MDM-Geschäftsführer André Naumann: „Mit ‚Key Frames‘ wollten wir dem animierten Kurzfilm als eigenständige Kunstform eine neue Plattform bieten und zeigen, was für eindrucksvolle und relevante Geschichten aus unserer Region kommen. Die Vielfalt und künstlerische Qualität der entstandenen Filme haben uns sehr beeindruckt. Umso mehr freuen wir uns, dass das für die ansässigen Produzenten und Kreativen wichtige Programm im kommenden Jahr fortgesetzt wird und damit auch weiterhin Raum für besondere Stoffe und künstlerische Handschriften schafft. Den Filmen wünschen wir nun eine gute Reise zu den Festivals und in die Auswertung – linear wie in den Mediatheken – und hoffen, dass sie ein möglichst großes Publikum erreichen.“

Das sind die neuen Animationsfilme aus Mitteldeutschland

„Das letzte Wort“

Die dreiteilige Mini-Serie setzt erzgebirgische Holzfiguren an einen Stammtisch, an dem kontroverse gesellschaftliche Themen diskutiert werden:

„Tischvorlage I: Von Zwangsgebühr und Staatsfunk“

Nussknacker schimpft über den Rundfunkbeitrag und die Öffentlich-Rechtlichen. Gleichzeitig zeigt sich, dass alle ihre Lieblingssendungen haben – von Arztserien über das Sandmännchen bis zu Tierdokumentationen.

„Tischvorlage II: Von Tannen und Palmen“

Hitzewelle am Stammtisch: Allen läuft das Harz aus den Holzporen, und Tanne kommt verspätet von der Baumpflege. Während die einen in den Erneuerbaren eine gute Brise sehen, sprechen andere von „Windrädern der Schande“.

„Tischvorlage III: Vom Menschen und seiner Heimat“

Am Stammtisch prallen die Meinungen aufeinander: Nussknacker sorgt sich um die Kontrolle der Zuwanderung, Engel sieht die Entwicklung kritisch, während Harlekin für gleiche Rechte eintritt.

Prominente sächsische Comedians wie Tom Pauls und Anna Mateur leihen den erzgebirgischen Figuren ihre markanten Stimmen. Produziert wurde die Mini-Serie von Balance Film aus Dresden unter der Regie von Ralf Kukula.

„Made in Triptis“

Einst ausgewandert aus Thüringen, wird ein Schiffbrüchiger auf einer tropischen Insel von seiner Vergangenheit eingeholt, als die Brandung eine Tasse mit dem bekannten Triptiser Zwiebelmuster anspült.

Ein Film von Letty Felgendreher und Michael Knoll, mit der Stimme von Ilka Teichmüller. Produziert von Traumhaus Studios aus Erfurt.

„Geschwister: Ein letzter Wunsch“

Deutschland 2066: Die schwerkranke Jessica will ihre beiden entfremdeten Kinder noch einmal zusammenführen. Sie haben sich politisch, gesellschaftlich und menschlich in entgegengesetzte Richtungen entwickelt…

In packend gezeichneten Bildfolgen entfalten Sandra Strauß und der Leipziger Zeichner Schwarwel zwei konträre Zukunftsentwürfe aus denselben biografischen Ursprüngen und erzählen so nicht nur von einer Familie, sondern auch von einem Land im Wandel.

„Meier-Schmidt passt sich an“

Meier-Schmidt liebt seine Routine, doch die Welt um ihn herum verändert sich rasant. Ein humorvoller Animationsfilm, der uns den eigenen inneren Wutbürger vor Augen führt.

Produziert von DenverMP aus Halle; ein Film von Theresa Strozyk.

„Sprechzeit“

In schwierigen Zeiten erzählen Menschen aus Ost und West von Ausgrenzung und Entfremdung.

Produziert von hug films aus Halle; ein Film von Alina Cyranek und Falk Schuster.

Alle sieben „Key Frames“-Filme stehen ab sofort in der ARD Mediathek zum Abruf bereit. Im MDR-Fernsehen feiern die Filme am 30. Oktober im Rahmen der MDR-Kurzfilmnacht ihre lineare Premiere.

Von „Fokus“ zu „Key Frames“

Mit „Key Frames 2026“ knüpfen MDR und MDM an ihr gemeinsames Förderprogramm „Fokus“ an, das im Herbst 2024 gestartet ist. Während „Fokus“ den Filmnachwuchs in Mitteldeutschland insgesamt stärkt, richtet sich „Key Frames“ gezielt an kurze Animationsformate aus der Region.

Weitere Informationen gibt es hier: „KEY FRAMES 2026“: MDR und MDM fördern kurze Animationsfilme aus Mitteldeutschland | Presseportal

Pressekontakt:

Mitteldeutscher Rundfunk (MDR), Kommunikations- und Mediendesk, Tel.: (0341) 3 00 64 55, E-Mail: kommunikation-desk@mdr.de

Mitteldeutsche Medienförderung (MDM), presse@mdm-online.de, Telefon: +49 341 26987-14/-23/-33

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