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von Klaeden: Durchbruch bei Nordkorea-Verhandlungen nährt die Hoffnung auf Fortschritte zur Beilegung des Nuklearkonflikts mit Iran

Berlin (ots)

Anlässlich des heute in Peking erzielten
Durchbruchs in den Sechsparteiengesprächen zur Beendigung des 
nordkoreanischen Nuklearprogramms erklärt der außenpolitische 
Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Eckart von Klaeden MdB:
Der Durchbruch in den Sechsparteiengesprächen zur Beendigung des 
nordkoreanischen Nuklearprogramms ist von großer Bedeutung für die 
Stabilität Ostasiens und nährt die Hoffnung auf Fortschritte zur 
Beilegung des Konflikts um das Nuklearprogramm des Irans.
Nach dem Atomwaffenversuch Nordkoreas im Oktober letzten Jahres, 
mit dem sich Kim Jong-il über alle internationalen Appelle 
hinweggesetzt hatte, hat die internationale Gemeinschaft das Vorgehen
Pjöngjangs einhellig verurteilt und mittels Sanktionen den Druck auf 
das diktatorische Regime erhöht. Gleichzeitig wurde aber 
Gesprächbereitschaft signalisiert. Diese Mischung aus Festigkeit und 
Dialogbereitschaft hat nun zum Erfolg geführt. Maßgeblichen Anteil an
diesem Durchbruch haben die chinesischen Gastgeber der Gespräche, die
die gemeinsame Erklärung entworfen haben. Ein gleich großer Anteil 
kommt auch der amerikanischen Verhandlungsführung zu, die die 
Gespräche mit Beharrlichkeit und Flexibilität geführt haben. 
Bilaterale Gespräche zwischen den USA und Nordkorea hatten im Januar 
in Berlin stattgefunden.
Es ist zu hoffen, dass man sich nach dem Durchbruch auch zügig 
über die ausstehenden Details einigt, damit das Ziel einer 
atomwaffenfreien koreanischen Halbinsel bald erreicht werden kann. 
Damit wäre ein großer Erfolg für die Stabilität in Ostasien und für 
den Weltfrieden erreicht.
Die Europäische Union sollte prüfen, wie sie die Umsetzung des nun
in Reichweite kommenden Abkommens mit Nordkorea unterstützen kann. In
den 1990er Jahren hatte sich die EU an der Korea Energy Development 
Organization (KEDO) beteiligt, die die langfristige Versorgung 
Nordkoreas mit Energie im Gegenzug zur Aufgabe seines 
Nuklearprogramms sicherstellen sollte - das Abkommen war 2002 von 
Pjöngjang gebrochen worden.
Es bleibt zu hoffen, dass sich die Fortschritte in Ostasien auch 
positiv auf den Konflikt um das Nuklearprogramm des Iran auswirken 
werden.
Die Ausführungen des iranischen Unterhändlers Ali Laridschani am 
vergangenen Sonntag anlässlich der Münchener Sicherheitskonferenz 
enthielten allerdings keinen Hinweis auf ein Einlenken Teherans. Der 
Fall Nordkorea zeigt, dass ohne  fortgesetzten Druck seitens der 
internationalen Gemeinschaft auch der Iran zu keinen substanziellen 
Konzessionen bereit sein dürfte - gleichzeitig muss aber weiterhin 
Dialogbereitschaft signalisiert werden.

Pressekontakt:

CDU/CSU - Bundestagsfraktion
Pressestelle
Telefon: (030) 227-52360
Fax: (030) 227-56660
Internet: http://www.cducsu.de
Email: fraktion@cducsu.de

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