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Brähmig: Touristische Vermarktung Deutschlands ist gut investiertes Geld

    Berlin (ots) - Zur Tourismusförderung im Haushaltsentwurf für das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie im Bundeshaushalt 2006 erklärt der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Tourismus der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Klaus Brähmig MdB:

    Mit einer Anhebung der tourismuspolitischen Haushaltsansätze um fast eine Mio. Euro weist der Haushaltsentwurf 2006 in die richtige Richtung. Trotz knapper Kassen soll dabei der Haushaltstitel für die Deutsche Zentrale für Tourismus um 500.000 Euro auf 25 Mio. Euro erhöht werden. Dies ist dringend notwendig, um Deutschland im Wettbewerb gegenüber wichtigen Konkurrenzländern zu stärken, die oft erheblich mehr Mittel für ihre nationale Tourismuswerbung ausgeben.

    Dieses Geld fließt direkt in die Vermarktung des Tourismusstandortes Deutschland im Ausland und stellt daher hervorragend investierte Steuermittel dar, die ein Vielfaches an Umsätzen in der Wirtschaft und Einnahmen in den öffentlichen  Kassen bewirken. Damit soll auch ein Beitrag zur Reduzierung des ständig wachsenden Defizits in der deutschen Reiseverkehrsbilanz geleistet werden, das im letzten Jahr bei fast 36 Mrd. Euro lag.

    Die Tourismuswirtschaft stellt sowohl im Inland als auch weltweit eine der wenigen langfristigen Wachstumsbranchen dar. EU-weit sichert diese Branche derzeit 11,8 Prozent aller Arbeitsplätze. Bis zum Jahre 2016 wird ein Anstieg auf 13 Prozent geschätzt. Dieses Wachstum darf an Deutschland nicht vorbeigehen, da der Tourismus große Chancen zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit bietet. Während in vielen Wirtschaftsbranchen die Verlagerung von Arbeitsplätzen ins Ausland diskutiert wird, kann dies für den Tourismussektor ausgeschlossen werden. Diese Arbeitsplätze sind an den Standort Deutschland gebunden und können nicht exportiert werden. Wer Neuschwanstein oder das Brandenburger Tor besuchen möchte, findet das Original nun einmal nur bei uns in Deutschland.

    Der Tourismus hat auch erhebliche positive wirtschaftliche und arbeitsmarktpolitische Effekte in nachgelagerten Bereichen. So profitieren z. B. das Baugewerbe und das örtliche Handwerk vom Neubau oder Renovierungen im Hotel- und Gaststättenbereich. Die Touristen kaufen in den Geschäften des Urlaubsortes ein und besuchen Museen, Theater und andere kulturelle Einrichtungen. Und durch die Anreise und Mobilität vor Ort werden viele Arbeitsplätze bei Flughäfen, Fluggesellschaften, Bahnen, Bus- und Taxibetrieben bis hin zu Ausflugschiffen gesichert. Nicht umsonst ist beispielsweise der Frankfurter Flughafen die größte lokale Arbeitsstätte Deutschlands.

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