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Aigner/Kretschmer: EU-Forschungsmittel auf Europäischen Forschungsrat und das Rahmenprogramm konzentrieren

    Berlin (ots) - Zu den Plänen der EU-Kommission, ein Europäisches Technologie-Institut (EIT) zu errichten, erklären die Vorsitzende der AG Bildung und Forschung, Ilse Aigner MdB, und der Obmann, Michael Kretschmer MdB:

    Europa soll die Mobilität von Wissenschaftlern und die Realisierung gemeinsamer Forschungsprojekte mit europäischem Mehrwert unterstützen. Neue Großprojekte, wie ein Europäisches Technologie-Institut (EIT), dürfen auf keinen Fall zu Lasten der bereits im 7. Forschungsrahmenprogramm vorgesehenen Projekte und Programme realisiert werden.

    Von besonderer Bedeutung ist der Europäische Forschungsrat (ERC). Für die europäische Spitzenforschung genießt die Förderung der Grundlagenforschung durch die Errichtung eines autonomen Europäischen Forschungsrates in Anlehnung an die Deutsche Forschungsgemeinschaft höchste Priorität. Die Pläne zu einem Europäischen Technologie-Institut dürfen auf gar keinen Fall dazu führen, dass die Förderung des fest eingeplanten Europäischen Forschungsrates beeinträchtigt wird.

    Erst wenn die bestehende EU-Forschungsförderung über ausreichend Mittel verfügt, darf ein neues Großprojekt angegangen werden. In der Forschungsförderung Mittel einzusparen, um ein neues Projekt, wie das EIT, zu fördern, wäre für die Wissenschaftler Europas ein falsches Signal. Sie brauchen Planungssicherheit für die vorhandenen Förderstrukturen.

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