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Bleser: Orientierung am Worst-Case-Prinzip hat sich als richtig erwiesen

    Berlin (ots) - Zu dem ersten Auftreten der Vogelgrippe in Deutschland, erklärt der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Peter Bleser MdB:

    Die Orientierung der Maßnahmen des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz am Worst-Case-Prinzip hat sich als richtig erwiesen. Leider hat die Vogelgrippe nun doch Deutschland erreicht. Zwei auf der Insel Rügen gefundene Schwäne waren offensichtlich an H5N1 erkrankt.

    Da die Wege der Übertragung in die Wildvogelpopulation noch völlig unklar sind, müssen die Forschungsbemühungen in diesem Bereich intensiviert werden.

    Das Ministerium hat alle erforderlichen Maßnahmen eingeleitet. Es gilt nun, das Übergreifen der bisher auf Wildvögel beschränkten Infektion auf Nutzgeflügelbestände zu verhindern. Das im Vorfeld kritisierte vorgezogene Aufstallungsgebot ab Freitag wird von uns begrüßt. Es hat sich durch die aktuellen Funde als völlig richtig erwiesen.

    Trotz der geringen Gefahr, dass Menschen durch den direkten Kontakt mit infiziertem Geflügel erkranken können, handelt es sich, auch nach Einschätzung von Experten im Rahmen der heutigen Befragung im Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, bei der Vogelgrippe um eine Tierseuche.

    Dennoch halten wir das Vorhalten von Forschungs- und Entwicklungskapazitäten für richtig, um im Falle einer Pandemie kurzfristig die notwendigen Impfstoffe fertig entwickeln und zur Verfügung stellen zu können.

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