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Heinen/Noll: Stalking ernst nehmen

    Berlin (ots) - Anlässlich der aktuellen Diskussion über die Strafbarkeit von Stalking  erklären die Vorsitzende der Gruppe der Frauen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Ursula Heinen MdB, und die zuständige Berichterstatterin, Michaela Noll MdB:

    Stalking, also die fortgesetzte Verfolgung, Belästigung und Bedrohung einer anderen Person gegen deren Willen, betrifft zumeist Frauen: 80 Prozent der Opfer sind weiblich, 80 Prozent der Täter männlich. Doch obwohl Stalking-Fälle manchmal auch mit dem Tod des Opfers enden können, wird das Problem in unserer Gesellschaft oftmals nicht ernst genommen.

    Ziel muss es daher sein, in der Gesellschaft ein Umdenken zu erreichen. Die Gruppe der Frauen wird sich deshalb für eine Anhörung nach der ersten Lesung stark machen, um alle Facetten auszuleuchten und der Öffentlichkeit die Probleme der Opfer und der Rechtsverfolgung näher zu bringen.

    Viele halten Stalking noch immer für ein Kavaliersdelikt. Um diesen Missstand zu beheben, brauchen wir einen Gesetzesentwurf, der deutlich macht, dass es sich bei Stalking um einen Straftatbestand handelt, der je nach Ausgestaltung auch unterschiedlich hart geahndet werden kann. Da weder Täter noch Taten in ein einheitliches Schema passen, sollte dieser Tatbestand offen formuliert sein, damit er alle Delikte umfasst.

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