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CDU/CSU - Bundestagsfraktion

Storm: Nach Frühjahrsgutachten Kassensturz bei der Rente unumgänglich

Berlin (ots)

Zum heute vorgelegten Frühjahrsgutachten der
Wirtschaftsforschungsinstitute erklärt der sozialpolitische Sprecher
der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Andreas Storm MdB:
Nach Vorlage des Frühjahrsgutachtens der
Wirtschaftsforschungsinstitute ist eine deutliche Korrektur der
offiziellen Wachstumsprognose von Rot-Grün nach unten unvermeidlich.
Damit ist auch das rentenpolitische Finanzgerüst von Ulla Schmidt
nicht mehr zu halten. Am Jahresende 2005 zeichnet sich schon heute
ein Rentenloch von mindestens 3 Mrd. Euro ab. Ich fordere die
Bundessozialministerin auf, umgehend einen Kassensturz bei der Rente
zu machen. Sie muss zeitgleich mit der Steuerschätzung im Mai 2005
eine umfassende Überprüfung des Finanzstatus der Rentenversicherung
vornehmen und die Karten auf den Tisch legen, mit welchem Notprogramm
sie das Rentenloch stopfen will. Ein Hinhalten der Menschen im
Hinblick auf die Wahl in ihrem Stammland Nordrhein- Westfalen wäre
inakzeptabel und eine Verhöhnung der Beitragszahler und Rentner.
Ulla Schmidt hat im letzten Jahr zugegeben, dass die
Rentenfinanzen auf Kante genäht sind. Nach den massiven Einbrüchen
bei den Beitragseinnahmen im ersten Quartal 2005 hat sich der
rentenpolitische Horizont bereits zunehmend verdüstert. So hat sich
von Januar bis März 2005 im Vergleich zu den Annahmen von Frau
Schmidt ein Minus von 900 Mio. Euro ergeben. Diese tatsächlich
entstandenen Mindereinnahmen werden nie und nimmer in diesem Jahr
noch aufgeholt und lassen damit einmal mehr die Wunschträume der
Ministerin wie eine Seifenblase zerplatzen. Wirft man dann noch einen
Blick ins nächste Jahr, sieht es im Hinblick auf die utopischen
wirtschaftlichen Prognosen für 2006 aus dem Hause von Ulla Schmidt
zappenduster für die Rentenfinanzen aus.
Die Ministerin hat Anfang April 2005 versprochen, dass der
Rentenbeitrag 2006 stabil bleibt. Gleichzeitig hat sie
Rentenkürzungen ausgeschlossen. Danach bliebe allein
Bundesfinanzminister Hans Eichel, der am Jahresende in die Bresche
springen und seiner Kabinettskollegin mit Steuergeldern finanziell
unter die Arme greifen müsste. Ausgerechnet Eichel, der vor lauter
Haushaltslöchern selbst nicht weiß, wo ihm der Kopf steht. Das Ende
vom Lied wäre eine höhere Neuverschuldung. Die Leidtragenden einer
solchen Verschuldungspolitik wären die Jungen, die die Schulden von
heute als Steuern von morgen zahlen müssten. Und so etwas nennt Rot-
Grün nachhaltige Rentenpolitik.
CDU/CSU - Bundestagsfraktion
Pressestelle
Telefon: (030) 227-52360
Fax: (030) 227-56660
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