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CDU/CSU-Bundestagsfraktion
Rauen: Schröder auf der ganzen Linie gescheitert

Berlin (ots)

Zu den heute von der Bundesanstalt für Arbeit
bekannt gegebenen Arbeitslosenzahlen für Juli 2002 erklärt der
stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Peter
Rauen MdB:
Von Schröders Versprechen, die Arbeitslosenzahlen deutlich zu
senken, ist knapp sieben Wochen vor der Bundestagswahl buchstäblich
nichts übrig geblieben.
Obwohl seit dem Regierungswechsel jedes Jahr über 200.000 mehr
ältere Menschen aus dem Erwerbsleben ausgeschieden als junge
nachgerückt sind, ist die Arbeitslosenzahl in Deutschland im Juli
2002 praktisch genau so hoch wie vor vier Jahren.
Während jedoch 1998 die Arbeitslosenzahl von Januar bis Juli um
689.000 zurückgegangen ist, beträgt der saisonbedingte Rückgang im
Jahre 2002 gerade einmal 242.000. Noch deutlicher wird Schröders
Scheitern bei einem Vergleich der saisonbereinigten
Arbeitslosenzahlen. Die saisonbereinigte Arbeitslosenzahl ging im
Jahr 1998 von Januar bis Juli um 202.000 zurück, während sie im Jahr
2002 von Januar bis Juli um 131.000 auf jetzt 4.105.000 gestiegen
ist.
Auch der von Rot-Grün immer wieder beschworene Anstieg der
Beschäftigtenzahl erweist sich unter Wachstumsgesichtspunkten als
Rohrkrepierer. Dahinter stecken ausschließlich der statistische
Effekt aus der Einbeziehung der geringfügigen
Beschäftigungsverhältnisse in die Sozialversicherungspflicht und der
starke Anstieg der Teilzeitarbeit.
In Erwerbstätigenstunden gerechnet, ist das Beschäftigungsvolumen
in Deutschland 2002 deutlich niedriger als 1998. Die negative
Entwicklung wird sich dabei in den nächsten Monaten noch verschärfen,
weil weder die Wachstumsschwäche noch die Insolvenzwelle vor allem im
Mittelstand gebrochen sind.
Diese verheerende Bilanz ist nicht die Folge widriger
weltwirtschaftlicher Einflüsse, sondern auf die falschen
Weichenstellungen in der Wirtschafts-, Finanz-, Arbeitsmarkt- und
Sozialpolitik zurückzuführen. Während der Export noch immer einen
positiven Wachstumsbeitrag liefert, befindet sich die
Binnenwirtschaft seit Anfang 2001 in einer tiefen Rezession.
Das ist die Folge rot-grüner Politik, die sich vier Jahre lang mit
beispielloser Arroganz über die Interessen des Mittelstands und der
Arbeitnehmer hinweg gesetzt hat. Es ist deshalb eine Unverfrorenheit,
dass Schröder seine Unfähigkeit durch Beschimpfungen der Unternehmer
als fünfte Kolonne der Opposition zu kaschieren versuchte. Aus dem
Kanzler der Mitte wird der alte Juso Schröder.
Gut so, das Schauspiel Schröder ist beendet. Der Vorhang wird für
den Hauptdarsteller Schröder am 22. September fallen.

Rückfragen bitte an:

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Tel.: (030) 227-52360
Fax: (030) 227-56660
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