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Lange/Storjohann: Verkehrssicherheitsarbeit braucht angemessene finanzielle Ausstattung

Berlin (ots) - Bei der Verkehrssicherheitsarbeit nicht nachlassen

Nach aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes hat die Zahl der Verkehrstoten auf deutschen Straßen im ersten Quartal 2014 im Vergleich zum Vorjahr deutlich zugenommen. Dazu erklären der verkehrspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Ulrich Lange, sowie der zuständige Berichterstatter Gero Storjohann:

"Die Mittel im Haushalt für die institutionalisierte Verkehrssicherheitsarbeit von Deutscher Verkehrswacht e.V. (DVW) und des Deutschen Verkehrs Sicherheitsrats e.V. (DVR) müssen in angemessener Höhe bereitgestellt werden. Den derzeitigen Ansatz von jährlich 11,5 Millionen Euro wollen wir mit dem nächsten Haushalt 2015 noch etwas aufstocken, um die Arbeit des Bundes und der Verkehrssicherheitsorganisationen weiter zu verbessern. Inhaltlich muss die Verkehrssicherheitsarbeit zukünftig noch stärker auf die Risiken für Motorradfahrer zum Beginn der Saison hinweisen. Weiterhin gilt, dass alle Straßenverkehrsteilnehmer besser Rücksicht aufeinander nehmen müssen. Das ist das beste Rezept gegen Straßenverkehrsunfälle.

Der Anstieg der Verkehrstoten zum Beginn des Jahres 2014 führt uns eindringlich vor Augen: Bei der Verkehrssicherheit dürfen wir nicht nachlassen. Gerade weil äußere Faktoren wie das sonnige Wetter im April einen Teil dazu beigetragen haben, dass entgegen des allgemeinen rückläufigen Trends in den letzten Jahren wesentlich mehr Menschen im Straßenverkehr zu Schaden kamen, muss die Verkehrssicherheitsarbeit weiterhin intensiv unterstützt werden."

Hintergrund:

Die Bundesregierung fördert Aufklärungs- und Erziehungsmaßnahmen zur Bekämpfung von Verkehrsunfällen mit 11,5 Millionen Euro pro Jahr. Der Anstieg der Anzahl der Verkehrstoten liegt nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) unter anderem am milden Jahresbeginn 2014, der auch die Motorradsaison früher beginnen ließ. Im April 2014 starben 301 Menschen im Straßenverkehr. Nach vorläufigen Ergebnissen waren das 25,4 Prozent oder 61 Personen mehr als ein Jahr zuvor. Das sonnige und trockene Wetter im April dieses Jahres dürfte mit dazu beigetragen haben, dass wesentlich mehr Menschen im Straßenverkehr zu Schaden kamen. Mit diesen Ergebnissen setzt sich die negative Entwicklung bei der Zahl der Verunglückten in diesem Jahr weiter fort: In den ersten vier Monaten verloren 941 Menschen bei Straßenverkehrsunfällen ihr Leben, das waren 87 Personen oder 10,2 Prozent mehr als von Januar bis April 2013. (Quelle: Statistisches Bundesamt)

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