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Brähmig: Schmidts Äußerungen über die Aussiedler sind völlig destruktiv für die Integration

Berlin (ots) - Altkanzler Helmut Schmidt äußerte sich vorgestern in der BILD-Zeitung negativ zur Einwanderung der Aussiedler nach Deutschland. Dazu erklärt der Vorsitzende der Gruppe der Vertriebenen, Flüchtlinge und Aussiedler der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Klaus Brähmig:

Helmut Schmidt Äußerungen sind völlig destruktiv für die Integrationsdebatte: Er sagte der BILD-Zeitung auf die Frage, ob die Deutschen zu wenig darauf geachtet hätten, wer zu uns käme: "Wir haben gar nicht darauf geachtet, da liegt ja das Problem. ... Zum Beispiel haben wir Hunderttausende Menschen aus Osteuropa als Deutsche aufgenommen, weil sie mal eine deutsche Urgroßmutter hatten - unabhängig davon, was sie können oder leisten." Schmidt muss entschieden widersprochen werden, weil er fahrlässig das entscheidende Integrationsmotiv der Aussiedler beschädigt - nämlich ihre deutsche Identität.

Die 4,5 Millionen nach Deutschland gekommenen Aussiedler sind ein wichtiger Teil unserer Gesellschaft, in der die meisten Aussiedler nachweislich gut integriert sind. Zudem belegen Studien, dass - im Gegensatz zu anderen Zuwanderungsgruppen - schon in der zweiten Generation 67 Prozent der Aussiedler mit einem einheimischen Deutschen verheiratet sind. Die Aussiedler sind also eindeutig eine Bereicherung unseres Landes! Was wäre etwa der deutsche Fußball heute ohne Lukas Podolski und Miroslav Klose?"

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