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Stellungnahme der Redaktion "ZDF.reporter"

    Mainz (ots) - Bei der kritisierten Reportage handelte es sich um eine Auftragsproduktion der Hamburger Produktionsfirma "Lonamedia" für die Sendung ZDF.reporter.

    Die Produktionsfirma hat 200 Euro an einen jugendlichen Informanten gezahlt, der an insgesamt vier Tagen für Vorortrecherchen zur Verfügung stand. Die Familie eines weiteren Jugendlichen, die in ihrer Wohnung für Dreharbeiten zur Verfügung stand, erhielt eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 100 Euro.

    Von Geldzahlungen an Jugendliche war der Redaktion "ZDF.reporter" nichts bekannt. Solche Zahlungen entsprechen nicht den journalistischen Grundsätzen des ZDF; darauf wird das ZDF auch alle Produktionsfirmen, mit denen es zusammenarbeitet, noch einmal ausdrücklich hinweisen. Auch die Produktionsfirma Lonamedia betrachtet diese Zahlungen im Nachhinein als einen Fehler.

    Die Reporterin hat die Jugendlichen nicht zu Gewalttaten animiert; vielmehr hat sie in kritischen Situationen mäßigend auf sie eingewirkt. Das belegt das Original-Drehmaterial, das dem ZDF vorliegt. Wo der Verdacht bestand, die Jugendlichen würden sich vor der Kamera aufspielen, stellte der Text eine kritische Distanz her. Zitat: "Demonstrativ kokettieren die Jugendlichen vor unserer Kamera mit der Gewalt".

Mainz, 6. April 2006 ZDF Pressestelle Telefon: 06131-702120/-21

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