ZDF

"Wie vom Erdboden verschluckt"
37°-Dokumentation über einen rätselhaften Vermisstenfall

Mainz (ots) - Wie kann ein Mensch spurlos verschwinden? Und wie kann die Familie mit der Ungewissheit weiterleben? Mit diesen Fragen beschäftigt sich der Film "Wie vom Erdboden verschluckt" von Gregor Bialas, den das ZDF am Dienstag, 20. September 2005, 22.15 Uhr in seiner Dokumentarreihe "37°" zeigt.

Zwei Monate vor seinem 40. Geburtstag verschwindet der Familienvater Jochen Vondenhoff spurlos. Das war vor anderthalb Jahren, und bis heute gibt es keine konkreten Anhaltspunkte, wo er sich aufhalten könnte. Zahlreiche Indizien deuten aber darauf hin, dass er noch lebt und abgetaucht ist in ein anderes Leben. So ist sein Wagen, der Wochen später an der A3 unweit des Frankfurter Flughafens gefunden wird, nicht aufgebrochen, in seinem Schrank fehlen 25 Anzüge und wie die ahnungslose Ehefrau Nina erfahren muss, hatte ihr Mann seit über einem Jahr eine Geliebte in der Nähe von Bergamo/Norditalien. Die italienische Freundin gibt bei der Polizei zu Protokoll, den Vermissten seit dem Tag seines Verschwindens auch nicht mehr gesehen zu haben.

Jochen Vondenhoff ist kein Einzelfall – beim Bundeskriminalamt sind derzeit rund 4000 Erwachsene als vermisst gemeldet. Eltern, Partner, Kinder bleiben von heute auf morgen allein zurück. Gregor Bialas begibt sich für "37°" auf Spurensuche: nach Jochen Vondenhoff und nach Anhaltspunkten, wie die Angehörigen diesen nie enden wollenden Schock verarbeiten.

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