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31.10.2019 – 16:52

ZDF

ZDF-Programmhinweis
Samstag, 2., und Sonntag, 3. November 2019

Mainz (ots)

Samstag, 2. November 2019, 12.05 Uhr

Menschen - das Magazin

Ich will leben
Ein paar Tropfen Blut der werdenden Mutter reichen aus, um 
festzustellen, ob das Kind mit dem Downsyndrom auf die Welt kommen 
wird. Aber der vorgeburtliche Bluttest ist umstritten. Die jungen 
Eltern Jenny Winkler und Lars Diekmann haben den Test machen lassen 
und sich nach Erhalt des Ergebnisses für ihr Kind mit Downsyndrom 
entschieden. Die Eltern möchten einschätzen können, was auf sie 
zukommt.
"Ich will leben!", sagt Arthur Hackental. Er selbst hat das 
Downsyndrom und kämpft wie seine Mitstreiterinnen dagegen, dass der 
Test zum Standardprogramm werden könnte. Zwar wird der Bluttest nach 
aktueller Rechtsprechung nur im Ausnahmefall von der Kasse bezahlt, 
aber Arthur Hackental befürchtet, dass schon bald weniger behinderte 
Menschen geboren und weniger akzeptiert werden.



Samstag, 2. November 2019, 23.00 Uhr

das aktuelle sportstudio

Gast im Studio:
Sebastian Kehl, Fußballfunktionär

Fußball-Bundesliga, 10. Spieltag
Topspiel: Union Berlin - Hertha BSC

Werder Bremen - SC Freiburg
Eintracht Frankfurt - Bayern München
Bayer Leverkusen - Borussia Mönchengladbach
RB Leipzig - 1. FSV Mainz 05
Borussia Dortmund - VfL Wolfsburg
Hoffenheim - SC Paderborn (Freitag)

Fußball: Zweite Liga, 12. Spieltag
Greuther Fürth - Darmstadt 98
Erzgebirge Aue - 1. FC Heidenheim
FC St. Pauli - Karlsruher SC

Formel 1: Großer Preis der USA
Bericht aus Austin



Sonntag, 3. November 2019, 9.03 Uhr

sonntags

Deutschland verändert sich: Identität

Wer bin ich? Und was macht mich zu dem Menschen, der ich bin? Die 
"sonntags"-Sendung zum Thema "Identität" ist Auftakt des vierteiligen
Schwerpunktes "Deutschland verändert sich". In den vergangenen 75 
Jahren - also etwa die Dauer eines Menschenlebens - ist in 
Deutschland viel in Bewegung: die Wende, sexuelle Lebensformen, das 
religiöse Miteinander. "sonntags" zeigt, welche Effekte dieser Wandel
auf die Identität des Einzelnen hat.

Gast im Studio ist der Psychiater, Theologe und Buchautor Manfred 
Lütz. Er hat sich intensiv mit Glück, Lebenslust und einer 
Psychologie des Gelingens beschäftigt. Identitätsbildung ist ein 
lebenslanger Prozess, sie geschieht im Wechselspiel von Selbstbildung
und Abgrenzung. Diesen Kompromiss zwischen Eigensinn und Anpassung 
lotet jeder und jede mit seiner bzw. ihrer Lebensgeschichte aus. 
Zum Beispiel die Soziologin Claudia Peter, im Osten Deutschlands 
aufgewachsen, lebt und lehrt sie jetzt im Westen. Sie hat sich der 
Herausforderung einer gesamtdeutschen Biographie und Karriere 
gestellt - anders vielleicht als mancher Westdeutsche.
 
Das Projekt des "Glaubensgarten" ist Ergebnis eines zwanzigjährigen 
Dialogs der Religionen in Bad Lippspringe, einer Stadt in 
Nordrhein-Westfalen. Es zeigt, wie religiöse Zugehörigkeit und 
Respekt sich nicht ausschließen. Vertreter von sieben Religionen und 
Weltanschauungen setzen mit einem gemeinsamen Religionspavillon im 
Kaiser Karls Park ein Zeichen der Toleranz.

Die Winzerin Simona Maier hat einen ungewöhnlichen Weg hinter sich, 
als Mann geboren, begann sie als junger Mensch, sich zu ihrer 
Weiblichkeit zu bekennen, was schließlich zu einer 
geschlechtsangleichenden Operation führte. Heute lebt sie als Frau 
und Winzerin in ihrer Heimat, viele in ihrem Umfeld erkennen ihre 
Lebensentscheidung an.

Vier Folgen "sonntags" mit dem Schwerpunktthema "Deutschland 
verändert sich" werden sonntags um 9.03 Uhr ausgestrahlt.



Sonntag, 3. November 2019, 17.10 Uhr

ZDF SPORTreportageExtra

Der deutsche Sport nach dem Mauerfall

30 Jahre gesamtdeutscher Sport - 30 Jahre Geschichte von Annäherung 
und gelernter Gemeinsamkeit. "ZDF SPORTreportageExtra" mit einer 
Bestandsaufnahme der aktuellen Situation im deutschen Sport. Im 
Zentrum stehen nicht Geschichte und Entwicklung, sondern die Sendung 
versucht zu zeigen, wie sich die aktuelle Situation darstellt.
Wie ist der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) aufgestellt im Jahr 
2019, wie ist die Beteiligung aus "Ost" und "West"? Wie stellt sich 
die Situation der Sponsoren dar angesichts der Tatsache, dass die 
meisten Geldgeber aus dem "Westen" kommen? Wie stehen ehemalige 
Hochburgen des DDR-Sports heute da - haben sie sich entwickelt, 
verändert? Welche Sportbereiche des DDR-Sports haben sich auch im 
gesamtdeutschen Sport behauptet, welche sind - Stichwort: Niedergang 
des Ost-Fußballs - verschwunden? "Hat der "westdeutsche" Sport 
profitiert von der Wiedervereinigung? Wie sieht es in den Köpfen der 
Sportler aus? Spielt die Vergangenheit, die Herkunft von 
Mannschaftskollegen - noch - eine Rolle?

Unter anderem diesen Fragen widmen sich die Autoren Nils Kaben, der 
aus eigener Erfahrung einen besonderen Blick auf den DDR-Sport 
erleben durfte, und Claudia Neumann, mit ihrem fundierten Blick aus 
der Sicht des "Westens".



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ZDF Presse und Information
Telefon: +49-6131-70-12121





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