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13.07.2012 – 09:02

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ZDF-Programmhinweis
Samstag, 4. August 2012, 18.35 Uhr
hallo deutschland - hautnah

Mainz (ots)

ZDF-Programmhinweis

Samstag, 4. August 2012, 18.35 Uhr

hallo deutschland - hautnah
Frédéric von Anhalt - vom Dorfjungen zum Prinzen von Hollywood
Film von Jan Otteni

Prinz Frédéric von Anhalt ist ein Liebling des Boulevards. Fast 
alles, was er von sich gibt, findet Widerhall in der Yellow Press. 
Als Ehemann der letzten großen Hollywood-Diva Zsa Zsa Gabor protzt er
mit allem, was er hat. Als Adoptivprinz trägt er einen Adelstitel, im
Jackett ein Einstecktuch, ist mit Gold behängt, lebt auf dem 
teuersten Hügel in Beverly Hills, fährt Rolls Royce und raucht dicke 
Zigarren. Eine nahezu perfekte Inszenierung. "hallo deutschland" 
blickt exklusiv hinter die Fassade und zeigt, wer der schillernde 
Prinz war, bevor er wurde, was er ist. 

1943 im Hunsrück als Hans Robert Lichtenberg geboren, wächst er in 
bescheidenen Verhältnissen auf, macht eine Bäckerlehre, träumt von 
Geld, Ruhm und Rampenlicht. Durch eine Adoption erhält er 1980 den 
Adelstitel und erfindet sich und sein Leben neu. 1986 heiratet er die
26 Jahre ältere Schauspielerin Zsa Zsa Gabor. Erstmals äußert sich 
der Prinz nun über sein bisheriges Leben in Amerika, seine Kindheit 
und Jugend in Deutschland, seine Zukunftspläne."Sollte Zsa Zsa vor 
mir sterben", sagt er, "gehe ich nach Deutschland zurück. Das, was 
ich hier in Hollywood gemacht habe, das ist ja mehr eine 
Frédéric-von-Anhalt- Show, ich hab' das immer so als 
Zsa-Zsa-Gabor-Show gesehen. Man wandelt alles in eine Show um, weil 
alles, was aus Hollywood kommt, muss ja Show sein, sonst kommt es 
nicht aus Hollywood." Der "falsche Prinz", wie ihn der Chef des 
Hauses von Anhalt nennt, stimmt mittlerweile auch andere Töne an. 
Doch er bleibt auch seinem Image als "Prinz Peinlich" (Neue Revue) 
und "Proll-Prinz" (Kölner Stadtanzeiger) weiter treu. "hallo 
deutschland - hautnah" beleuchtet die Vergangenheit des 69-Jährigen, 
zeigt ihn auf alten Fotos, spricht mit Familie, Weggefährten und 
Jugendfreunden. Autor Jan Otteni zeichnet den Lebensweg von Frédéric 
von Anhalt nach, der in seiner alten Heimat mit Interesse, Neid und 
auch peinlicher Berührtheit verfolgt wird.


Sonntag, 19. August 2012, 18.30 Uhr

Terra Xpress
Überraschung aus dem Untergrund
mit Dirk Steffens

Entdeckung am Kölner Dom 
Forscher haben auf Messgeräten entdeckt, dass sich der Kölner Dom 
unmerklich bewegt hat, genau an dem Tag, als weit entfernt das 
schlimme Erdbeben in Japan auch Fukushima zerstörte. "Terra Xpress" 
zeigt, wieso Erdbeben dermaßen weit entfernte Auswirkungen haben 
können. 

Das schlafende Eifel-Monster 
Unter dem Laacher See in der Eifel ist es heißer als anderswo in 
Mitteleuropa. Forscher weisen darauf hin, dass in der Tiefe ein 
Supervulkan noch immer aktiv ist. Der letzte Ausbruch vor zirka 13 
000 Jahren war um einiges gewaltiger und zerstörerischer als der des 
Vesuvs, der Pompeji komplett vernichtete. "Terra Xpress" zeigt, womit
zu rechnen ist, falls der Supervulkan in der Eifel ausbrechen sollte,
und zeigt, dass dann nicht rechtzeitig gewarnt werden könnte. Denn in
den offiziellen Katastrophenplänen wurde zwar an Ereignisse wie ein 
Meteoriteneinschlag gedacht, nicht aber an den Vulkan in der Eifel, 
der daher nicht überwacht wird. 

Riskante Gasförderung in Deutschland 
Immer häufiger gab es in letzter Zeit in Deutschland Erdbeben, die 
stärker waren als bis dahin bekannt. Experten fordern, die Stufe für 
erdbebensicheres Bauen hierzulande heraufzusetzen. Hinzu kommen 
hausgemachte Erdbeben, verursacht durch Erdwärmebohrungen und die 
vermehrte Suche nach Gasvorkommen. "Terra Xpress" untersucht, welche 
Erdbeben solche Bohrungen auslösen können.  

Pressekontakt:

ZDF-Pressestelle
Telefon: +49-6131-70-12121
Telefon: +49-6131-70-12120

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